Seelsorge in neuen Strukturen

Das Dekanat Rottweil in den Grenzen von 2026 und mit den Katholikenzahlen 2025

wie auf der Landkarte zu sehen ist, das ist der Ausgangspunkt mit dem das Projekt „Kirche der Zukunft“ die Seelsorge in neue Strukturen überführt und in diesem Zusammen-hang die Bildung neuer Kirchenge-meinden angeht. 
Die Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten stehen in den nächsten Monaten vor der Aufgabe, Vorschläge für die Umschreibung der neuen Raumschaften zu erarbeiten. 
In der Diözese Rottenburg-Stuttgart sollen statt der etwas über 1000 Kirchengemeinden in 250 Seelsorgeeinheiten 50-80 Kirchengemeinden gebildet werden. Im Dekanat Rottweil haben wir derzeit 12 Seelsorgeeinheiten. Nun sollen sich die Seelsorgeeinheiten mit ihren Kirchengemeinden darauf verständigen, wie die neuen Raumschaften umschrieben und wie viele es werden sollen. Erste Modelle stehen im Raum, denn bis 6. Mai sollen die Vorschläge erarbeitet sein. 
Von drei bis fünf Raumschaften geht man aus, die im Jahr 2030 die neuen Kirchengemeinden bilden werden. Der Beratungsprozess wird so gestaltet, dass die Steuerungsgruppe im Dekanat Modelle vorschlägt, über die die Seelsorgeeinheiten untereinander beraten und einen Vorschlag, wie es künftig aussehen könnte, ggf. zwei Vorschläge vorlegen, die die Bedingungen erfüllen, dass kommunale Grenzen berücksichtigt sind, dass man sich soweit kennt und zusammenarbeiten kann, dass es zu den Schulwegen und dem öffentlichen Nahverkehr passt usw. Die aktuellen Kirchengemeinden sollen als „Kirchorte“ zusammen-bleiben und weiterhin für ein menschennahes Gemeindeleben sorgen. Durch einen Verwaltungs-beauftragten soll die pastorale Arbeit von Verwaltungsaufgaben entlastet werden.
Als Seelsorgeeinheit Raum Oberndorf werden wir am 2. März mit den benachbarten SEs Sulz-Dornhan und Dietingen ins Gespräch gehen, unsere gegenseitengen Vorstellungen kennenlernen und sondieren.