Gemeinsamer Ausschuss konstituiert

Am 5. November traf sich erstmals der für die Wahlperiode 2020 – 2025 gebildete Gemeinsame Ausschuss.

Zuvor wurde in einer Arbeitsgruppe darauf hingearbeitet, denn dieser Ausschuss, der zur Durchführung gemeinsamer Aufgaben ein für die Seelsorgeeinheit verpflichtend einzurichtendes Gremium ist, hat einen neuen Kooperationsvertrag. Dieser wurde in der ersten Sitzung ausführlich besprochen. Er ist die Grundlage für das gemeinsame Arbeiten. Im Unterschied zu bisher bestehenden Gemeinsamen Ausschüssen der letzten 20 Jahre – seit damals wurde in der Diözese Seelsorgeeinheiten eingerichtet – hat der GA, wie man ihn allgemein abkürzt, erweiterte Kompetenzen. Er ist mehr als eine Informations- und Austauschrunde. Im Gemeinsamen Ausschuss sollen künftig Gemeinsame Projekte beschlossen werden können und für gemeinsame Kooperationsfelder wie z.B. Gottesdienst, Katechese, Öffentlichkeitsarbeit oder Karitas werden dem GA Entscheidungen übertragen. Im GA sind die Gewählten Vorsitzenden aller Kirchengemeinden und ein weiterer Delegierten uns jedem KGR sowie das Pastoralteam vertreten. Ein wichtiger Punkt in den Beratungen war, ob das Konsens- oder Mehrheitsprinzip gelten soll. Im Hin und her der Argumente einigte man sich auf das Konsensprinzip. Und schließlich ging es auch darum, entsprechend der Kirchengemeinderäte, eine/n Gewählten Vorsitzende/zu wählen, damit eine kooperative Leitung – ein hohes Gut im „Rottenburger Modell“ auch im GA gegeben ist. Kandidat*innen Vorschläge kamen und Bereitschaften zur Kandidatur wurden signalisiert, sodass das Gremium wählen konnte. Gewählter Vorsitzender des GAs ist Dr. Matthias Dohmen aus St. Michael, Oberndorf, dessen Stellvertretung nimmt Sarah Zimmer, Talhausen wahr.
Somit ist der GA installiert und wird sich für die drei Sitzungen / Jahr auf seine Arbeitsschwerpunkte konzentrieren. Die nächste Sitzung wurde auf den 10. März terminiert.

Pfarrer Martin Schwer