Rückblick St. Martin

Da wir in diesem Jahr auf die Martinsumzüge verzichten mussten hatten wir uns überlegt wie dennoch etwas gemeinsames entstehen kann.

Denn auch das ist ja ein Grundgedanke von St. Matin: Einander sehen. Deshalb haben wir in den Kirchen ein rotes Manteltuch aufgehängt und alle Kinder groß und klein eingeladen Mantelfetzen oder Mantelstreifen zu bemalen und zu beschriften zum Thema:

Ich möchte wie St. Martin sein
Ich möchte so helfen wie St. Martin
Ich bin Licht wenn

So entstand ein Mantel aus Licht und guten Taten der im Sonntagsgottesdienst gesegnet wurde:
Heute feiern wir St. Martin, unseren Diözesanpatron. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist er ein helles Licht und ein Beispiel brennender Liebe. Weil er nicht für sich allein gelebt und geliebt hat, schauen wir heute auf diesen Mantel und die Beispiele guter Taten.
„Teilen wie St. Martin“, „Jeder kann St. Martin sein“, diese einfachen Sätze versteht jede und jeder. Kinder habe große Freude daran, St. Martin nachzuahmen. Uns Menschen ist aufgegeben zu teilen. Nur so kann eine Gesellschaft zusammenhalten. Dass St. Martin, schon bevor er getauft war, das Gute tat, soll auch unseren dankbaren Blick in die Welt lenken, wo nicht nur wir, aber auch wir zum Guten fähig sind. Schenke uns und anderen den rechten Blick und Augenblick, die Menschen zu sehen, denen wir helfen können: hier und in der ganzen Welt. Und schenke uns die Kraft, mit anderen zu teilen. Segne den Mantel, segne die Fähigkeiten und Talente, aber auch den Mut und die Versuche, helfen zu wollen und segne alle gelingenden guten Taten, für die dieser Mantel zum sichtbaren Zeichen geworden ist. Amen

Auf besondere Weise mit einer Ausstellung hat die Kinderkirche in Bochingen das Martinsfest aufgegriffen.
PR Helga Dlugosch