St. Martin- teilen und mitteilen

Keiner ist so bekannt für´s teilen, wie St. Martin.

Collage

Seit über 1700 Jahren gibt er sein Beispiel, am bekanntesten durch die Geschichte von der Mantelteilung mit dem Bettler vor den Toren der Stadt Amiens. Immer lädt er ein, das nachzuahmen, weshalb die Martinsumzüge mit Pferd, Reiter, Bettler und Mantelteilungsszene eine so große und beliebte Verbreitung gefunden haben. In diesem Jahr sind große Martinsumzüge nicht möglich. Sein Beispiel soll aber deshalb nicht vergessen
werden und auch nicht ausfallen. Deshalb wollen wir am Beispiel „teilen“ einander mitteilen, wie teilen geht, was wir machen und was möglich ist. Daran können sich alle Generationen beteiligen. Die Kinder gehen voran. Im Kindergarten wird die Geschichte erzählt und erlebt – auch wenn kein Pferd da ist. In der Schule kommt St. Martin in der Religionsstunde und natürlich auch zuhause, wenn davon erzählt wird. Jugendliche haben weitere Vorstellungen was Teilen heute heißen kann und wir in der Kirche dürfen natürlich das Teilen niemals vergessen. Wenn nun St. Martin gefeiert wird, wollen wir es so machen: In den Kirchen werden wir sein oder des Bettlers rotes Mantelteil sehen. Dort sammeln sich zum Martinsfest Beiträge und Ideen, was es heißen kann, „Teile wie St. Martin“ Am Martinstag und den folgenden Tage wird es Martinzüge der Kinder zur Kirche geben. Am Sonntag 15. November holen wir das Fest mit Gottesdiensten zu Ehren des Diözesanpatrons nach und schauen auf das Mantelteil und die Ideen zum Teilen. Herzliche Einladung an groß und klein. Auch Du kannst wie St. Martin sein.
Sonntagsgottesdienste am 15.11. zu St. Martin finden statt:
Am Vorabend 14. 11. In der Maria-Königin-Kirche um 18:00 Uhr.
Am Sonntag in Beffendorf und Epfendorf um um 9:00 Uhr.
In Bochingen und Oberndorf, St. Michael um 10:30.
Auch bei Patroziniumsfest zum Hl. Otmar um 10:30 Uhr in Hochmössingen wird das Beispiel des Mönchs Martin von Tours Familien Kinder und Erwachsene einladen.
Pfarrer Martin Schwer