Heilige Lucia! - Gedenktag 13. Dezember

Sie wurde um 283 in Syrakus, Italien geboren. Lucia bedeutet Licht und die funkelnden Augen des kleinen Mädchens zeigten, dass sie gut benannt war. Sie war die Tochter sehr edler und reicher Eltern. Ihr Vater starb, als sie noch sehr jung war, und Lucia versprach Jesus heimlich, dass sie niemals heiraten würde, damit sie für ihn allein sein könnte, dessen Liebe sie für kostbarer hielt als alles andere auf der ganzen Welt. Lucia begleitete ihre Mutter zum Grab durch ihre Gebete und die der hl. Agatha wurde ihre Mutter geheilt. Lucia litt damals unter großer Verfolgung in den Händen des Kaisers, weil sie sich weigerte, die römischen Götter anzubeten. Der Gouverneur befahl, Lucia zu ihm zu bringen und befahl ihr, den heidnischen Göttern zu opfern. Als sie sich weigerte, wurde sie an einen Ort der Sünde und Schande gebracht und mit Empörung behandelt. Aber Gott griff mit einem Wunder ein und half ihr, ihre Reinheit zu bewahren. Als böse Männer versuchten, sie mit Gewalt wegzuziehen, wurde die Jungfrau plötzlich durch die Kraft Gottes unbeweglich. In seiner Wut befahl Gouverneur, ein Feuer um sie herum entzünden zu lassen. Als einer der Diener sah, dass sie selbst inmitten lodernder Flammen unverletzt war, steckte sie sich ein Schwert durch die Kehle. So starb Lucia am 13. Dezember 304 als Märtyrerin aus Liebe zu ihrem göttlichen Ehepartner. Sie wurde seit dem sechsten Jahrhundert in Rom unter den berühmtesten jungfräulichen Märtyrern geehrt, deren Triumphe die Kirche feiert, und ihr Name wurde in den Kanon der Messe eingefügt sowohl in Rom als auch in Mailand.

Pfr. Simeon

Hochfest der ohne Erbsünde empfang-enen Jungfrau und Gottesmutter Maria - 8. Dezember

Bei diesem Fest geht es um Marias Leben vom ersten Moment an. Schon als sie gezeugt wurde und zu wachsen begann im Bauch ihrer Mutter, sagt das Dogma von 1854, stand nichts zwischen ihr und Gott. Obwohl sie keine Göttin ist, sondern Mensch wie wir alle, zeichnet Gott sie damit aus, dass sie nicht drinhängt im Netz der Sündenverflochtenheit. Von allem Anfang an trübt nichts, absolut gar nichts, ihre Beziehung mit ihm.

Cäcilia - Gedenktag 22. November

Cäcilia wird seit dem 5. Jh. Verehrt. Für ihr Leben gibt es jedoch keine gesicherten historischen Angaben. Vermutlich lebte sie im 3. Jh. Der Legende nach stammt sie aus vornehmer römischer christlicher Familie. Schon früh habe sie sich Jesus als Braut versprochen. Dem Wunsch ihrer Eltern gemäß heiratete sie den vornehmen Jüngling Valerian. Wegen ihres Versprechens bat sie während ihrer Hochzeitsmusik zu Gott um Jungfräulichkeit auch in der Ehe. Hieraus entwickelte sich ihr Patrozinium der Musik. Sie erzählte Valerian, dass ein Engel ihre Jungfräulichkeit beschützen würde, er diesen aber erst sehen könne, wenn er selbst den christlichen Glauben annimmt. So ließ sich zunächst Valerian, später auch sein Bruder Tiburius taufen. Die beiden Brüder wurden daraufhin verhaftet und zum Tode verurteilt, Cäcilia auf verschiedene Weisen gefoltert. Sie musste in einen Kessel siedenden Wassers steigen, das ihr jedoch nichts anhaben konnte. Als sie enthauptet werden sollte, überlebte sie schwerverletzt noch drei Tage. 

Pfarrer Simeon

Elisabeth von Thüringen - Gedenktag 19. November

Ich habe es immer gesagt: Man muss die Menschen froh machen. (Elisabeth von Thüringen). Die Heilige Elisabeth, wurde am 1207 als Königstochter in Ungarn geboren, kam mit vier Jahren auf die Wartburg: Vierzehnjährig wurde sie mit dem thüringischen Landgrafen Ludwig IV. vermählt und war sechs Jahre lang mit ihm in glücklicher Ehe verbunden. Als Ludwig 1227 auf dem Kreuzweg starb, stand die erst 20-jährige Elisabeth mit ihrem drei Kindern ohne Schutz da und musste die Wartburg verlassen.
Als ihrem Witwengut gründete sie in Marburg ein Spital und verbrachte dort ihre letzten Lebensjahre mit der Pflege von Kranken. Sie starb erst 24-jährig in Marburg. Ihre tiefe Christusliebe führte sie ihr ganzes Leben hindurch zu Einfachheit, Armut und zu den Kranken und Notleidenden. Die Familie ihres Mannes stand der Armenhilfe Elisabeths ablehnend gegenüber, weshalb sie oft auf Widerstand traf. Als sie einmal heimlich Brot zu den Armen bringen wollte und auf ihren Schwager traf, der von ihr wissen wollte, was sie in ihrem Korb versteckt habe, da fand er im Korb jedoch nur Rosen – eines der zahlreichen Wunder, die von Elisabeth berichtet werden.

Hubertus von Lüttich - Gedenktag 03. November.

Hubertus wurde um 665 als Sohn einer fränkischen Adelsfamilie geboren. Als Pfalzgraf lebte er zunächst am Hof von Frankenkönig Theuderich III: in Paris, dann in Metz beim ostfränkischen Hausmeier Pippin. Nach dem Tod seiner Frau und seines Vaters zog er sich 695 vom öffentlichen Leben zurück und lebte einige Jahre als Einsiedler in den Ardennen, wo er sich von der Jagd ernährte. Nachdem er eine Pilgerfahrt nach Rom unternommen hatte, wirkte er als Glaubensbote in Südbrabant und in den Ardennen.
Als er um 705 Bischof von Maastricht wurde, verlegte er den Bischofssitz nach Lüttich. Er war als umsichtiger Seelsorger beliebt und trug den Ehrentitel ,,Apostel der Ardennen“, da er sich um eine Verbreitung des Christentums auch in den abgelegenen Regionen bemühte. Huber-tus starb 727 in Tervueren bei Brüssel, seine Gebeine wurden später nach Andagena in den Ardennen verbracht.
Im 11. Jahrhundert wurde die Eustachiuslegende von der Erscheinung eines Hirsches mit einem leuchtenden Kreuz zwischen dem Geweih auf ihn übertragen, sodass er auf Darstellungen leicht mit Eustachius verwechselt werden kann.

Pfr. Simeon

Hedwig von Andechs - Gedenktag 16. Oktober.

Es ist Gottes Wille und es muss uns das gefallen, was Gott will und was Gott unserem Herrn gefällt. Hedwig wurde 1174 auf Schloss Andechs am bayerischen Ammersee als Tochter des Grafen von Meran geboren. Erzogen wurde sie im Kloster Kitzingen von ihrer Tante, die dort Äbtissin war. Im Alter von dreizehn Jahren wurde sie mit Herzog Heinrich I. von Schlesien vermählt.
Sieben Kinder brachte sie zur Welt. Mit großem Einsatz unterstützte sie ihren Gatten dabei, das christliche Leben unter den Slawen zu fördern. So holte sieverschiedene Orden ins Land und stiftete um das Jahr 1201 das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz bei Breslau. Wie ihre Nichte, die hl. Elisabeth von Thüringen, pflegte sie Kranke und half Notleidenden. Nach dem Tod ihres Mannes lebte sie im Kloster Trebnitz, jedoch ohne das Ordens-gelübde abgelegt zu haben, und starb dort am 15. Oktober 1243.
In ihrer asketischen Lebensweise ging sie auch im Winter oft barfuß. Als ihr Beichtvater sie anwies, sich neue Schuhe anfertigen zu lassen und diese auch zu tragen, trug sie diese gehorsam – allerdings in der Hand.
Ihr Grab befindet sich im Kloster Trebnitz (Trzebnica) und ist die bedeutendste Wallfahrstätte Schlesiens. Reliquien werden außerdem im Kloster Andechs aufbewahrt.

Pfarrer Simeon

Franziskus von Assisi - Gedenktag 4. Oktober

Gott ist Freude, deshalb hat er die Sonne vor dein Haus gestellt. Franziskus wurde 1181 oder 1182 in Assisi als Sohn eines reichen Tuchhändlers geboren. Nach einem ausschweifenden Lebensstil in jungen Jahren geriet er in der Schlacht zwischen Assisi und Perugia in Gefangenschaft und erkrankte schwer, was zu seiner Bekehrung führte. Er entschloss sich zur Nachfolge Jesu in vollkommener Armut und gründete mit Gleichgesinnten die Gemeinschaft der Minderbrüder, mit denen sich der ,,Poverello“ (kleiner Armer) Genannte um Arme und Kranke sorgte.
Seine Neuentdeckung des Evangeliums wurde von den Armutsbewegungen seiner Zeit aufgegriffen. Viele Legenden schildern seine Vertrautheit zu den Tieren. Seine Christusverbundenheit wurde durch seine historisch verbürgte Stigmatisierung 1224 sichtbar. Er starb 1226. Sein Grab befindet sich in der dortigen Kirche San Francesco.

Pfr. Simeon

Kosmas und Damian! - Gedenktag 26. September.

Ein guter Arzt vermag mit einem nassen
Handtuch mehr auszuüben als ein schlechter mit einer ganzen Apotheke. Über die Zwillingsbrüder Kosmas und Damian gibt es nur legendäre Berichte. Demnach waren sie Ärzte im Sohn-Gottes-Hospital bei Kyrrhos im heutigen Syrien. Sie behandelten die kranken Menschen kostenlos und konnten dadurch viele zum Christentum bekehren. Auch für kranke Tiere sorgten sie. Eine Legende berichtet, dass sie von Engeln assistiert, einem schlafenden Kranken, dem sie ein Bein amputieren mussten, erfolgreich das Bein eines gerade Verstorbenen ansetzen konnten.
Vermutlich haben sie um das Jahr 300 das Martyrium erlitten. Aufgrund ihres selbstlosen Wirkens und ihres Dienstes an den Armen werden sie heute noch verehrt und sind Patrone der Ärzte und Apotheker. Zusammen mit Cyrus und Pantaleon gehören sie zur Gruppe der sog. ,,heiligen Geldverächter“, da sie für ihre Dienste von den Armen kein Geld verlangten.
Einige Reliquien der Heiligen befinden sich im Essener Domschatz, ihre Gebeine ruhen in der Jesuitenkirche St. Michael in München.

Pfr. Simeon

Heiliger Kornelius - Gedenktag 16. September

feiert die Kirche den Gedenktag des heiligen Kornelius, der von 251 bis 253 Papst gewesen ist. Seine kurze Amtszeit fiel in eine „Pause“ der Christenverfolgungen des Kaisers Decius, jedoch in eine sehr unruhige Zeit innerhalb der Kirche. In der Frage, wie mit den in der Verfolgung abtrünnigen Christen umzugehen sei, kam es zwischen Kornelius, der eine gemäßigte Position einnahm, und seinem Kontrahenten Novatian zur Spaltung und zur Wahl eines Gegenpapstes. Eine Synode in Rom konnte das Novatianische Schisma beenden. 253 wurde Kornelius vom Kaiser verbannt und starb im Exil. Er zählt zu den vier heiligen Marschällen Gottes – Schutzheilige, die gegen Seuchen angerufen wurden.

Heiliger Dominikus!

Geh und bete; Gott wird vorsorgen. 

Dominikus wurde um 1170 bei Burgos in Spanien geboren. In Palencia studierte er Theologie und Philosophie, ab 1196 war er Kanonikus an der Kathedrale von El Burgo de Osma. 1206 wurde er von Papst Innozenz III. nach Südfrankreich geschickt, um als Wanderprediger gegen die Albigenser zu wirken. Später gründete er dort eine Missionsstation, in der bekehrte Albigenserinnen aufgenommen wurden. In Toulouse gründete Dominikus 1215 eine Gemeinschaft von Predigern, die das Volk religiös unterweisen und die Irrlehren der Albigenser bekämpfen sollten. Die Predigergemeinschaft, aus der sich der Dominikanerorden entwickelte, lebte von Almosen und wurde zum zweiten großen Bettelorden des Mittelalters, der ebenso wie die Franziskaner eine Erneuerung der Kirche anstrebte. Dominikus war ein geschätzter Seelsorger, dem besonders die Armen am Herzen lagen. In einer Hungersnot 1191 soll er seine teuren Bücher verkauft haben, um mit dem Erlös den Hungernden zu helfen. Er starb 1221 in Bolgna, sein Grab befindet sich in der dortigen Kirche seines Ordens.

Pfr. Simeon

Heiliger Christophorus! - Gedenktag 24. Juli.

Der frühchristliche Märtyrer, dessen Leben weder zeitlich noch örtlich historisch belegt werden kann, wurde schon früh verehrt. Bereits 452 wurde ihm in Chalkedon, heute ein Stadtteil Istanbuls in der Türkei, eine Kirche geweiht. Legenden berichten, dass der hünenhafte Mann von einem Eremiten zum Christentum bekehrt wurde, in Lykien tätig war. Als Soldaten ihn deswegen gefangen nehmen wollten, steckte er seinen Stab in die Erde, wo dieser als Zeichen für den wahren Christusglauben erblüht sei. Aufgrund einer Legende, die erst im 13. Jh. aufkam, ist Christophorus heute vor allem als ,,Christusträger“ bekannt. Er soll im Dienst für Jesus Pilger über einen Fluss getragen haben. Eines Tages trug er ein Kind, das dabei auf seinen Schultern
immer schwerer wurde. Nur mühsam erreichte er das andere Ufer, wo sich das Kind als Christus zu erkennen gab.
Christophorus gehört zu den Vierzehn Nothelfern. Er ist der Patron der Reisenden, Pilger, Auto- und Radfahrer, Straßenwärter, See- und Fährleute, Gärtner. Man ruft ihn an um eine glückliche Reise und Rückkehr vom Straßenverkehr, bei Unwetter und Wassergefahr; gegen jähen Tod.

Pfr. Simeon

Benedikt von Nursia

Gedenktag 11. Juli.
Benedikt wurde um 480 in Nursia in Umbrien/Italien als Sohn einer adligen Familie geboren. Nach kurzer Studienzeit in Rom ließ er sich als Einsiedler im Aniotal bei Subiaco in einer Höhle nieder. Viele Menschen besuchten ihn, sein Ruf verbreitete sich. Schließlich baten die Mönche des Klosters Vicovaro in Norditalien ihn, ihr Abt zu werden. Als ihnen seine Regeln zu streng wurden, so berichtet die Legende, wollten sie ihn vergiften. Doch als Benedikt das Kreuz über den Becher schlug, ging dieser entzwei, und so wurde der Verrat offenbar. Er ging zurück ins Aniotal, wo sich schon bald Gefährten um ihn sammelten.
Mit ihnen gründete er 529 ein Kloster auf dem Montecassino bei Neapel und vollendete seine Klosterregel, die über den Benediktinerorden hinaus zur Grundlage des gesamten abendländischen Mönchtums wurde. Sein Wahlspruch lautete ,,Ora et labora – bete und arbeite“. Der ,,Vater des abendländischen Mönchtums“ starb um 547 im Kloster Montecassino und wurde dort neben seiner kurz zuvor verstorbenen Zwillingsschwester Scholastika beigesetzt. Reliquien Benedikts werden heute auch in Einsiedeln, Benediktbeuern und Metten verehrt. Das Kloster Montecassino wurde mehrmals fast völlig zerstört, zuletzt im Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 wurde es anhand der ursprünglichen Baupläne, die vor der Vernichtung gerettet worden waren, wiederaufgebaut. Es ist heute wieder Kloster, in dem Besucher willkommen sind.

Pfarrer Simeon

Johannes der Täufer

Gedenktag 24. Juni.
Johannes der Täufer scheint so etwas wie eine Trennlinie zwischen den beiden Testamenten zu sein. Er stellt in seiner Person das Alte dar und verkündet doch das Neue. Johannes, der ein halbes Jahr vor Jesus als Sohn des jüdischen Priesters Zacharias und dessen Frau Elisabeth geboren wurde, predigte um 28/29 in der Wüste, am Jordan und bei Jerusalem über das kommende Gottesreich, mahnte zur Umkehr und spendete die Bußtaufe. Er verstand sich als Rufer in der Wüste, der dem Größeren, der nach ihm kommt, den Weg bereitet. Als auch Jesus zu ihm kam, um sich taufen zu lassen, erkannte er ihn als Lamm Gottes. Die ersten Anhänger Jesu kamen aus dem Jüngerkreis des Täufers. Als Johannes König Herodes offen zurechtweist, weil dieser die Frau seines Bruders, Herodias, geheiratet hat, lässt Herodes ihn einkerkern, und Herodias findet eine Gelegenheit, Johannes köpfen zu lassen. Johannes ist neben Maria der einzige Heilige, dessen Geburtstag die Kirche feiert, während sonst der Todestag begangen wird. Fast in ganz Europa brennen am Johannistag die Johannis- oder Sonnenwendfeuer, um die getanzt wird und über die man springt. Für eine gute Ernte lässt man von den Höhen brennende Räder ins Tal rollen.

Ihr Pfarrer Simeon

Heiliger Antonius von Padua

Antonius von Padua und das Antoniusbrot
Zunächst erwähnt als als ein Ordensmann und Prediger, Kirchenlehrer, geboren um 1195 in Lissabon. Sein Geburtsname war Fernandez. So trat er 1212 zunächst den Augustiner-Chorherren in Coimbra, Portu-gal bei, Er erhielt dort auch die Priesterweihe und wechselte um 1220 zum Fran-ziskanerorden. Dort nahm er dann den Namen Antonius an. Er wollte in Marokko missionieren, erkrankte jedoch schwer und mußte wieder zurückkehren. Auf der Heimreise erlitt er Schiffbruch vor Sizilien und blieb dann darauf hin in Italien. Später ging er nach Oberitalien und wurde in der Folge zu einem der begeisternsten Pre-diger der Kirchengeschichte.; hatte wohl oft mehrere tausend Zuhörer, wenn er auf der Kanzel stand. Er predigte auch der Überlieferung nach von 1224 bis 1226 in Südfrankreich und ließ sich dann später endgültig in Padua, Oberitalien nieder. Franz von Assisi ernannte ihn sogar zum ersten Lehrer der Theologie für seine „Minderbrüder‘“.
Antonius ist am 13. Juni 1231 in Arcella bei Padua gestorben. Antonius hatte einen sehr kurzen „Heilig-Sprechungs-prozeß“ und wurde am 30. Mai 1232 bereits heiliggesprochen. 1263 wurden die Gebeine in die Antoniusbasilika (auch Kirche Il Santo genannt) in Padua, die für die Aufbewahrung der Gebeine gebaut worden war, übertragen. Der Sarkophag ist bis heute eine Wallfahrtstätte. Am 16. Januar 1946 wurde Antonius zum Kirchenlehrer erhoben.
Dargestellt häufig als junger Franziskaner, mit dem Jesuskind auf dem Arm, auch mit der Gottesmutter Maria abgebildet, oftmals mit einer Lilie in der Hand. Ferner auch mal mit einem Esel, mit ein paar Fischen (denn es heißt er habe sogar den Fischen gepredigt), außerdem mit Hostie und Monstranz abgebildet, da er ein eifriger Verehrer der heiligen Eucharistie gewesen war. Desweiteren mit einem Kreuz und in Predigthaltung.
Patron In Padua, Lissabon, Paderborn und Hildesheim und natürlich auch der Franziskaner; besonders für das Wiederfinden verlorener Sachen. Ferner gilt er auch als Patron der Liebenden, der Eheleute, der Familien, der Armen und der Reisenden, desweiteren der Bäcker, Bergleute, gegen Viehkrankheiten, Fieber, gegen Schiffbruch, Pest und in allen Nöten!
Antonius von Padua ist durchaus ein sehr bekannter und beliebter Heiliger nicht nur in Italien, wo in sicher schon zahlreiche Menschen in Padua besucht haben. Wir kennen ihn auch von vielen unserer Kirchen, meist am hinteren Teil der Kirche in der Nähe des Eingangs positioniert, verbunden mit einem Opferstock in der Nähe, …. In vielen Gemeinden, wie auch zum Beispiel in Harthausen feiern wir ein eigenes Antoniusfest. Seinen liturgischen Festtag feiern wir am 13. Juni. Ferner ist er nicht nur der Schutzpatron der „Schlamper“ oder der Menschen, die etwas verloren haben und auf der Suche sind. Antonius freut sich auch gerne über eine Spende.
Eine alte Bäuerin hat mir mal gesagt, als seine Hilfe sich nicht so schnell einstellte, wie sie es sich gewünscht hätte, ich glaube auch der Antonius hat inzwischen aufgeschlagen!!
Ferner ist er auch für Menschen da, die in soziale Not geraten sind. Mit ihrem Opfergeld, das Sie spenden werden somit viele soziale und caritative Aufgaben unterstützt, Menschen, die in soziale Not geraten sind, denen vielleicht das nötige Geld fürs tägliche Essen fehlt oder denen das Geld fehlt für Kleidung oder gar Schreibzeug und Hefte ihrer Kinder. Manchem Studenten konnten wir somit auch schon eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Wir sprechen hiervon auch von einer Unterstützung durch das sogenannte „Antoniusbrot“. Diskret und vertraulich natürlich werden diese Menschen mit diesen Gaben unterstützt.
Wir sagen hiermit ein herzliches Vergelt´s Gott für ihre großherzigen Spenden ins Antoniusopfer und somit zugunsten des Antoniusbrotes.

Ihr Pfarrer Deiß

Heiliger Felix

Viele Eltern taufen ihren kleinen Sohn auf den Namen Felix. Felix heißt übersetzt „der Glückliche“. Sie wünschen ihrem Kind ein glückliches Leben und möchten sich selbst ein Stückchen vom Glück in ihre Familien holen. Heute möchte ich vom Heilgen Felix von Cantalice erzählen. Er wurde im Jahr 1515 in dem Dorf Catalice in Umbrien in Italien geboren. Die Eltern waren arme Bergbauern, die sich keine Mägde und Knechte leisten konnten, und so musste Felix schon früh mithelfen, die Kühe zu hüten. Weil Felix Jesus sehr lieb hatte, schnitzte er sich eines Tages ein Kreuz in den Stamm eines großen Baumes neben der Viehweide. Davor kniete und betete er dann, wann immer er während seiner Arbeit Zeit dazu hatte. Mit 30 Jahren wurde er Kapuzinermönch in Rom und diente seinem Orden 40 Jahre treu. Er sammelte Essen und Geld für sein Kloster ein, denn die Mönche waren arm und hatten keinen eigenen Besitz. Jedes Mal, wenn er ein Gabe erhielt sagte Felix “Deo gratias“, das heißt Dank sei Gott.  Schon bald nannte man den kleinen, gebückten Mann in der braunen Kutte nur noch Bruder Deo gratias.
Die Kinder hatten Felix besonders lieb. Er sammelte sie um sich und sang mit ihnen fröhliche Lieder über Gott und Jesus. Die Kinder trugen diese Lieder weiter und bald sang die ganze Stadt, was Bruder Deogratias vorgesungen hat. Wenn die Kinder ihm zuwinkten und ihn fröhlich begrüßte, weinte er vor Freude. Die Legende erzählt, dass einmal in einer Kirche Maria plötzlich das Jesuskind in die Arme von Felix legte, der dort gerade betete. Deshalb wohl erwählte man ihn später zum Patron der Mütter. Felix von Cantalice starb am 18. Mai 1587. Am 18. Mai kann deshalb sein Namenstag gefeiert werden.

(Mein großes Buch der Heiligen von Vera Schauber und Michael Schindler)

GR Birgit Müller-Dannecker

Heiliger Florian

Florian soll um die Mitte des 3. Jh. In Niederösterreich geboren sein. Nach einer Soldatenkarriere arbeitete er als Kanzleivorstand des römischen Statthalters in Cetium, heute St. Pölten. Als er sich in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian für die gefangenen Christen in Lorch einsetzte, wurde er selbst verhaftet. Florian weigerte sich, dem Christentum abzuschwören, und starb 304 als Märtyrer, indem man ihn mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns warf und so ertränkte. Heute befindet sich an seiner Begräbnisstätte das Augustiner Chorherrenstift Heilige Florian. Er ist einer der Vierzehn Nothelfer und vor allem als Patron der Feuerwehrleute bekannt. Die Legende berichtet, dass auf wundersame Weise eine Quelle entsprang, als Florians Leichnam von Ochsen zu seinem Grab gezogen wurde. Am Ort dieser Quelle, dem sogenannten ,,Floriansbrunnen“, sollen sich viele Wunder ereignet haben. Florian wurde so zum ,,Wasserheiligen“, der zum Schutz vor Bränden angerufen wird. Heiliger Florian ist der Patron der Feuerwehrleute und Hochwasser. Die wiederaufgefundene Reliquie der hl. Florian, die bei Lorch 304 als Märtyrer starb, ruhe heute im neuen Hochaltar der Lorcher Basilika.

Pfarrer Simeon

Heiliger Georg

Georg war vermutlich ein römischer Soldat und starb unter Kaiser Diokletian um 304 in Lydda oder Nikomedia in der heutigen Westtürkei als Märtyrer. Historisch ist kaum etwas über ihn verbürgt und viele Legenden ranken sich um sein Leben. Am populärsten wurde die Legende von Georg als Drachentöter. Demnach soll ein Drache eine Stadt in Libyen bedroht und zuerst Tier-, dann Menschenopfer gefordert haben. Als das Los des nächsten Opfers aus die Königstochter fiel, kämpfte Georg gegen den Drachen und rettete die Stadt, worauf sich die Königsfamilie und die Bewohner zum Christentum bekehrten. Auf der Legende Georgs als Drachentöter, die im Mittelalter entstand, beruht die weit verbreitete Verehrung Georgs. Sowohl in der West- als auch in der Ostkirche erfreut er sich nach wie vor großer Beliebtheit. Er zählt zu den Vierzehn Nothelfern.
Georgiritte sind Pferdewallfahrten zu Ehren des hl. Georgs, die häufig rund um den Gedenktag des Heiligen stattfinden, meist in Bayern und im Salzburger Land, z.B. in Traunstein und Tittmoning. Georg ist der Schutzpatron der Bauern, Soldaten, Reiter, Pfadfinder, Bergleute, Wanderer und Artisten.

Pfarrer Simeon

Heiliger Stanislaus!

Der Gedenktag des heiligen Stanislaus ist der 11. April. Er wurde am 26. Juli 1030 in der Diözese Krakau, Polen, geboren. Seine Eltern hatten dreißig Jahre lang für die Gabe eines Kindes gebetet, bevor Gott ihre Gebete erhört. In Danksagung opferte sie ihn Gott. Von seiner Geburt an haben sie ihm die Frömmigkeit eingeflößt, die er von frühester Kindheit an bewiesen hat. Nach seiner Ausbildung in seiner Heimat ging er nach Paris, um dort das Priestertum zu studieren. Stanislaus empfing den Heiligen Orden vom Bischof von Krakau, der ihn zum Kanoniker seiner Kathedrale machte, und kurz darauf machte er ihn zu seinem Prediger und Generalvikar. Die Beredsamkeit des jungen Priesters und sein heiliges Beispiel führten zu einer gr0ßen Reformation der Moral unter seinen büßigen Geistlichen sowie Laien, die von allen Seiten zu ihm strömten, um spirituellen Rat zu erhalten. Der Bischof wollte das bischöfliche Amt zu seinen Gunsten niederlegen, doch Stanislaus lehnte ab. Doch nach seinem Tod appellierten der König, der Klerus und das Volk an den Papst, Stanislaus wollte dem Willen Gottes nicht widerstehen und wurde 1072 zum Bischof geweiht. Er war Pastoralbischof und beschäftigte sich mit der Reform des Klerus und der Heiligkeit des Volkes. Jedes Jahr machte er eine Visitation seiner gesamten Diözese und heiliges Leben zu führen. Er war unermüdlich in Predigen und streng in der Aufrechterhaltung der Disziplin. Sein Haus war immer überfüllt mit den Armen und er führte eine Liste von Witwen und anderen beunruhigten Personen, denen er regelmäßig half. Heilige Stanislaus wurde 1253 von Papst Innozenz IV. heiligengesprochen. Im Jahr 1979 hat Papst Johannes Paul II. mit seinem Apostolischen Schreiben ,,Rutilans Agmen“ den Gedenktag des hl. Stanislaus (11. April) zu einem gebotenen erhoben. Stanislaus ist ein Nationalpatron Polens und Patron der studierenden Jugend sowie Patron der Ministranten und der Jesuitennovizen.

Pfr. Simeon

Heiliger Josef

Gedenktag 19. März, außerdem 1. Mai Josef der Arbeiter. Heilige Josef, der Pflegevater Jesu Christi und Ehemann der seligen Jungfrau Maria, wird als großer Heiliger in der Kirche geehrt. Die Geschichte seines Lebens wurde nicht von mir geschrieben, aber seine Haupthandlungen durch die inspirierten Evangelisten werden vom Heiligen Geist selbst aufgezeichnet. Was in den Evangelien über ihn erzählt wird, ist so vertraut, dass es keinen Kommentar braucht. Er war königlicher Abstammung und seine Genealogie wurde sowohl von Matthäus als auch von Lukas für uns festgelegt.
Die Evangelien nach Lukas und Matthäus berichten vom Zimmermann Josef aus Nazaret, der mit Maria verlobt war und Ziehvater Jesu wurde. Letztmals wird er bei der Reise zum Paschafest in Jerusalem erwähnt, bei der der zwölfjährige Jesus verloren geht und im Tempel wiedergefunden wird. Josefs öffentliche Verehrung begann in Abendland erst im 14/15 Jahrhundert und wurde besonders durch die Bettelorden gefördert.
Papst Pius IX. erhob ihn 1870 zum Schutzpatron der Kirche. Das apokryphe Jakobusevangelium erzählt, bei der Bräutigamsuche für Maria habe der Wanderstab Josefs als Zeichen der göttlichen Erwählung begonnen zu blühen. In vielen Ländern, z. B. in Italien und Spanien, ist der Josefstag auch der Vatertag, an dem die Väter von ihren Kindern selbstgemalte Bilder und kleine Geschenke erhalten. Den Gedenktag Josef der Arbeiter am 1. Mai führte Papst Pius XII, 1955 ein, um dem Tag der Arbeit eine christliche Prägung zu geben.

Pfr. Simeon

Heiliger Johannes von Gott!

Johannes wurde 1495 in Portugal geboren. Seine Eltern waren arm, aber sehr fromm und wohltätig. Die ersten Jahre in Johannes Leben wurden als Hirte in großer Unschuld und Reinheit verbracht. 1522 trat er in die Armee ein und kämpfte im Krieg gegen die Franzosen und später in Ungarn gegen die Türken. Seine Freundschaft mit bösen Gefährten führte dazu, dass er seine Angst vor einer Beleidigung Gottes verlor und seine Praktiken der Hingabe aufgab. Als er vierzig war, erfüllte ihn eine Predigt, die er hörte, mit Reue für sein früheres Fehlverhalten und er beschloss, sein Leben zu ändern und Buße für seine Sünden zu tun. Er suchte nach Wegen, um für die Sünden seines vergangenen Lebens zu büßen.
Johannes von Gott verkaufte das Wenige, das er hatte, und gab das Geld den Armen. Sein Mitgefühl für die Betroffenen veranlasste ihn, seinen Job zu verlassen, in der Hoffnung, dass er durch die Überfahrt nach Afrika die christlichen Sklaven dort unterstützen und vielleicht die Krone des Martyriums gewinnen könnte. Johannes mietete ein Haus, in dem er sich um die Kranken kümmern konnte, die zu arm waren, um ins Krankenhaus zu gehen. Seine Gedanken waren nun darauf gerichtet, etwas zu tun, um die Armen und Bedürftigen zu entlasten. Er diente und versorgte sie mit solcher Weisheit, Eifer und Sparsamkeit, dass er die ganze Stadt in Erstaunen versetzte. Um ihn bei dieser Wohltätigkeitsarbeit zu unterstützen, gründete er einen Orden, der später die Brüder des heiligen Johannes von Gott genannt wurde. Johannes von Gott, stirbt nur kurz darauf, am 8. März, nachdem er sich von einer Krankheit nicht mehr erholte. Er verabschiedete sich mit 55 Jahren kniend, mit dem Kreuz in der Hand.

Pfr. Simeon

Heiliger Polykarp!

Der Gedenktag des heiligen Polykarp ist der 23. Februar, Bischof von Smyrna, Schüler des Heiligen Johannes des Apostels und Freund des Heiligen Ignatius von Antiochien, war in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts ein verehrter christlicher Führer. Mit 86 Jahren wurde Polykarp in das überfüllte Smyrna-Stadion geführt, um dort lebendig verbrannt zu werden. Die Flammen schadeten ihm nicht und er wurde schließlich von einem Dolch
Joachim Schäfer, ökum. Heiligenlexikon getötet. Der Zenturio befahl, den Körper des Heiligen zu verbrennen. Das ,,Gesetz“ über das Martyrium von Polycarp ist der früheste erhaltene, absolut verlässliche Bericht über den Tod eines christlichen Märtyrers. Er starb im Jahr 155.
Reflexion: Polykarp wurde von allen kleinasiatischen Christen als christlicher Führer anerkannt - eine starke Festung des Glaubens und der Loyalität zu Jesus Christus. Seine eigene Stärke entstand aus seinem Vertrauen in Gott, auch wenn die Ereignisse diesem Vertrauen widersprachen. Er lebte unter Heiden und unter einer Regierung, die gegen die neue Religion war, er führte und fütterte seine Herde. Wie der gute Hirte opferte er sein Leben für seine Schafe und bewahrte sie vor weiterer Verfolgung in Smyrna. Er fasste sein Vertrauen in Gott kurz vor seinem Tod so zusammen: ,,Vater… ich segne dich, dass du mich des Tages und der Stunde würdig gemacht hast…“

Pfr. Simeon

Heilige Agatha!

Der Gedenktag der Heiligen Agatha ist der 5. Februar. Sie, auch bekannt als Agatha von Sizilien, ist eine der am meisten verehrten jungfräulichen Märtyrerinnen der katholischen Kirche. Es wird angenommen, dass sie um 231 in Catania oder Palermo auf Sizilien in einer reichen und adeligen Familie geboren wurde. Sie und ihre Eltern waren Christen. Von ihren frühen Jahren an widmete die besonders schöne Agatha ihr Leben Gott. In jenen Tagen wurden alle Christen auf Befehl des heidnischen Kaisers gefangen genommen und verfolgt. Und so wurden Agatha und ihre Eltern auch von den Männern des Gouverneurs verhaftet und gefoltert, um sie dazu zu bringen, ihren Glauben aufzugeben.
In einem Brief von Paulus an Timotheus, (2Tim,3.12) heißt es: ,,Tatsächlich werden alle, die in der Gemeinschaft mit Christus Jesus ein frommes Leben führen wollen, verfolgt werden“. Wir sollten es erwarten und daher nicht überrascht sein, wenn es kommt. Aber freuen Sie sich, dass Sie an den Leiden Christi teilnehmen, damit Sie überglücklich sind, wenn seine Herrlichkeit offenbart wird. Agatha gefoltert und litt viel in der Hand von Quintianus. Sie wurde eine geweihte Jungfrau, ein Zustand im Leben, in dem junge Frauen sich dafür entscheiden, zölibatär zu bleiben und sich in einem Leben des Gebets und des Dienstes ganz Jesus und der Kirche hinzugeben. Das hinderte Männer nicht daran, sie zu begehren und unerwünschte Fortschritte auf sie zu machen. Einer der Männer, die Agatha wünschten, dessen Name Quintianus war, weil er einen hohen diplomatischen Rang hatte, glaubte jedoch, er könnte sie zwingen, sich von ihrem Gelübde abzuwenden und sie er zur Heirat zu zwingen. Seine beharrlichen Vorschläge wurde von Agatha konsequent abgelehnt, weshalb Quintianus, der wusste, dass sie während der Verfolgung von Entscheidungen Christin war, sie verhaften und vor den Richter bringen ließ. Er war der Richter. Er erwartete, dass sie seinen Forderungen nachgeben würde, wenn sie mit Folter und möglichem Tod gezwungen wurde, aber sie bekräftigte einfach ihren Glauben an Gott, indem sie betet: ,,Jesus Christus, Herr aller, du siehst mein Herz, du kennst meine Wünsche. Besitze alles was ich bin. Ich bin dein Schaf: mach mich würdig, den Teufel zu überwinden.“ Mit Tränen in den Augen betete sie um Mut. Agatha verkündete weiterhin Jesus als ihren Retter. Agatha ist eine der Schutzheiligen der Krankenschwestern.

Pfr. Simeon

Heiliger Sebastian!

Der Gedenktag der heiligen Sebastian ist der 20. Januar. Er wurde in Gallien geboren, aber seine Eltern stammten aus Mailand, Italien, und er wuchs in dieser Stadt als Christ auf. In dem Wunsch, anderen Christen zu helfen, die vom heidnischen Kaiser Diokletian verfolgt und getötet wurden, ging Sebastian im Jahr 283 nach Rom und trat in die Armee ein. Er wurde Offizier und Liebling des Kaisers, aber natürlich war ihm nicht bekannt, dass Sebastian Christ war. Der Kaiser machte ihn schließlich zum Hauptmann einer Kompanie der Prätorianer Wachen, was eine beträchtliche Würde war. In dieser Position bekehrte Sebastian viele zu Jesus. Er half zahlreichen Menschen, sich tapfer dem Martyrium zu stellen. Der heilige Sebastian wird immer als durchbohrt mit Pfeilen oder zumindest mit einem Pfeil dargestellt. Er ist der Schutzpatron der Soldaten, insbesondere der Bogenschützen und Waffenschmiede. Er wird auch gegen die Pest angerufen, weil er unter anderem Rom 680, Mailand 1575 und Lissabon 1599 vor dieser schrecklichen Krankheit geschützt hat.
Pfarrer Simeon

Der Heilige Stephanus!

Der Gedenktag der heiligen Stephanus ist der 26. Dezember. Stephanus Name bedeutet ,,Krone“ und er war der erste Jünger Jesu, der die Krone des Märtyrers erhielt. Dass er Jude war, steht außer Frage, und er war wahrscheinlich ein Hellenist der Diaspora, der Griechisch sprach. Er war einer der Zweiundsiebzig Jünger Christi und damit eng mit seiner Mission verbunden. Er spielte eine bedeutende Rolle in der frühen Kirche. Als die Zahl der Gläubigen weiter zunahm, stellten die Apostel fest, dass sie Helfer brauchten, um sich um die Witwen und die Armen zu kümmern Sie ordinierten sieben Diakone, und Stephanus ist der berühmteste von ihnen. Das Buch der Apostelgeschichte spricht von Stephanus als einem Mann voller Glauben und des Heiligen Geistes, der große Wunder und Zeichen unter den Menschen tat. Sein Dienst war sehr fruchtbar, denn er war voller Gnade und Standhaftigkeit. ,,Die Feinde der Kirche Jesu waren wütend zu sehen, wie erfolgreich Stephans Predigt war. Er sprach mit solcher Weisheit und Geist, dass seine Zuhörer ihm nicht widerstehen konnten, und die Ältesten bestimmter Synagogen in Jerusalem legten eine Verschwörung fest. Zuerst verpflichteten sie sich, mit Stephan zu streiten, fanden sich aber der Aufgabe nicht gewachsen und bestachen falsche Zeugen, um ihn der Gotteslästerung gegen Moses und gegen Gott zu beschuldigen. Unter dieser Anklage schleppten sie ihn vor den Sanhedrin, den höchsten jüdischen Hof. Sie waren voller Wut Bei dieser Anschuldigung erhob er sich gegen Stephanus, aber er hatte keine Angst. Er war vom Heiligen Geist erfüllt und blickte zum Himmel auf. Er schrie: Siehe, ich sehe den Himmel aufgestoßen und den Menschensohn auf der rechten Seite stehen Gott.“ Dabei schrien alle Mit-glieder des jüdischen Rates und hielten mit den Händen die Ohren an, um nicht zu hören, was Stephanus zu sagen hatte. Dann stürmten sie alle auf ihn zu, zogen ihn aus der Stadt und steinigten ihn zu Tode. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes namens Saulus von Tarsus ab. Als sie ihn steinigten, betete Stephanus: ,,Herr Jesus, nimm meinen Geist an.“ Dann fiel er auf die Knie und rief mit lauter Stimme: Herr, halte diese Sünde nicht gegen sie.“ So starb der heilige Märtyrer im Gebet für seine Henker und folgte dem edlen Beispiel seines Meisters und Herrn, für den er Martyrium und Tod erduldete.

Pfarrer Simeon

Heilige Lucia!

Der Gedenktag der heiligen Lucia ist der 13. Dezember. Sie wurde um 283 in Syrakus, Italien geboren. Lucia bedeutet Licht und die funkelnden Augen des kleinen Mädchens zeigten, dass sie gut benannt war. Sie war die Tochter sehr edler und reicher Eltern. Ihr Vater starb, als sie noch sehr jung war, und Lucia versprach Jesus heimlich, dass sie niemals heiraten würde, damit sie seine allein sein könnte, deren Liebe sie für kostbarer hielt als alles andere auf der ganzen Welt. Lucia begleitete ihre Mutter zum Grab der hl. Agatha. Durch ihre Gebete wurde ihre Mutter geheilt.
Lucia litt damals unter großer Verfolgung in den Händen des Kaisers, weil sie sich weigerte, die römischen Götter anzubeten. Der Gouverneur befahl, Lucia zu ihm zu bringen und befahl ihr, den heidnischen Göttern zu opfern. Als sie sich weigerte, wurde sie an einen Ort der Sünde und Schande gebracht und mit Empörung behandelt. Aber Gott griff mit einem Wunder ein und half ihr, ihre Reinheit zu bewahren. Als böse Männer versuchten, sie mit Gewalt wegzuziehen, wurde die Jungfrau plötzlich durch die Kraft Gottes unbeweglich. In seiner Wut befahl der Gouverneur, ein Feuer um sie herum entzünden zu lassen. Als einer der Diener sah, dass sie selbst inmitten lodernder Flammen unverletzt war, steckte man ihr ein Schwert durch die Kehle. So starb Lucia am 13. Dezember 304 als Märtyrerin aus Liebe zu ihrem göttlichen Ehepartner. Sie wurde seit dem sechsten Jahrhundert in Rom unter den berühmtesten jungfräulichen Märtyrern geehrt, deren Triumphe die Kirche feiert, und ihr Name wurde in den Kanon der Messe eingefügt, sowohl in Rom als auch in Mailand.

Pfarrer Simeon

Der Heilige Franz Xaver

Franz Xaver wurde im Jahr 1506 auf der Burg Xavier im ehemaligen Königreich Navarra geboren, das im Jahr 1512 von den Truppen Ferdinand von Aragons erobert wurde. Er studierte ab 1525 an der Sorbonne in Paris und wohnte im College Sainte-Barbe. Franz Xaver und Peter Faber gehörten zu den ersten, die sich im Jahr 1533 Ignatius von Loyola anschlossen und später mit ihm und drei anderen den Jesuitenorden gründete. Die Priesterweihe empfing Franz Xaver 1537 in Venedig. Im Jahr 1539 arbeitete er in Rom mit Ignatius beim ersten Entwurf der jesuitischen Ordenssatzung zusammen. Ab dem Jahr 1545 missionierte er auf der hinter indischen Halbinsel Malakka und auf mehreren Inseln der von den Portugiesen entdeckten Molukken im heutigen Indonesien. Namenstag des Heiligen ist der 3. Dezember. Dieser Gedenktag gilt für die römisch-katholische Kirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika, die Anglikanische Gemeinschaft. Er ist in der Römisch-Katholischen Kirche Schutzpatron von Indien, Patron aller Missionare und Missionen sowie der Seereisenden. Er wird zum Schutz gegen Sturm und Pest angerufen. Sein Beistand wird für eine gute Sterbestunde erfleht. Heilige Franz Xaver starb in einem Alter von 46 Jahren 1552. Seinen Leib legte man in einen ziemlich großen Sarg und füllte ihn mit ungelöschtem Kalk, damit man die Gebeine, wenn das Fleisch verzehrt sei, nach Goa mitnehmen könne. Am 17. Februar 1553 öffnete man den Sarg, fand aber das Gesicht so frisch und blühend, wie das eines schlafenden Menschen; der lieblichste Wohlgeruch drang aus dem Sarge. Man legte ihn nun in das Schiff und landete damit am 22. März 1553 zu Malacca, wo plötzlich die seit einigen Wochen dort herrschende Pest verschwand. Im August desselben Jahres fand man den Leib des Heiligen noch frisch und unversehrt, worauf man ihn nach Goa überführte, wo er am 15 März 1554 in der Kirche des Collegiums zum hl. Paulus seine bleibende Ruhestätte fand. Franz Xaver’s Beatification geschah durch Papst Paul V. am 25. Oktober. 1619, seine Heiligsprechung durch Papst Gregor XV. am 12. März 1622.

Pfr. Simeon

Der Heilige Martin von Tour!

,,Es fehlt dir noch eines. Verkaufe alles. Was du hast, und gibst den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach“ (Lk,18: 22).
Ich vergleiche dieses Zitat mit dem Leben des Heiligen Martin von Tour. Er wurde um das Jahr 316 in Sabaria geboren, einer römischen Stadt im heutigen Ungarn. Aufgewachsen ist er in Italien. Seine Eltern waren vornehme Bürger und opferten, wie es üblich war, den römischen Göttern: Der Vater war Berufssoldat im Rang eines Offiziers.
Im Alter von zehn Jahren begann Martin sich für den Christlichen Glauben zu interessieren. Gegen den Willen seiner Eltern meldete er sich zum Taufunterricht an. Eines Tages sah Martin einen in der Kälte schlotternden Mann. Er war von Mitleid gerührt. Aber was könnte er geben? Er hatte kein Geld. Alles, was er hatte, war sein Mantel. Er zog sein Schwert, schnitt den Mantel in zwei Hälften und gab einen Teil dem armen Mann, während er die andere Hälfte um sich wickelte. Praktisch konnte Martin das tun, indem er Jesus nachfolgte. Denn die Nachfolge Jesu erfordert, dass man sich von allem losreißt.
Des heiligen Bischofs Martin von Tours gedenken wir, der seit seinem Tod vor über 1600 Jahren nichts an Bekanntheit und Beliebtheit eingebüßt hat. Als Heiliger der Nächstenliebe hat er das verwirklicht, was uns Jesus im Lukas Evangelium bei-spielhaft zeigt: Die Not seiner Mit-menschen zu sehen und ihnen zu helfen.
Nicht immer haben wir in unserem Alltag den Blick für den Nächsten. Nicht immer sind wir bereit, die Not des Anderen höher zu schätzen als unsere eigenen Interessen. Tragen wir vor Gott unsere Schwächen und Fehler.

Pfr. Simeon

Heiliger Martin von Porres!

Martin von Porres war ein peruanischer Dominikaner, 1579 in Lima, Peru geboren. Er wird in der Römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Martin von Porres war der Sohn des spanischen Edelmanns Juan de Porres und der Anna Velasquez, einer Tochter afrikanischer Sklaven aus Panama. Von seiner Mutter wurde er religiös erzogen. Er wurde Gehilfe eines Arztes und erwarb sich dadurch Kenntnisse als Wundarzt und Apotheker. Durch seine liebevolle Art war er bald sehr bekannt und besonders bei den Armen beliebt. Es wurden auch wundersame Heilungen berichtet.
Martin von Porres wurde 1837 von Papst Gregor XVI. selig gesprochen. Johannes XXIII. sprach Martin von Porres am 6. Mai 1962 heilig. Sein Gedenktag in der römisch-katholischen Kirche ist der 3. November. Der heilige Martin von Porres ist Schutzpatron des Pflegepersonals und der sozialen Gerechtigkeit: Er wird bei Ratten- und Mäuseplagen angerufen.
Pfr. Simeon

Die Heilige Teresa von Avila

Teresa von Avila wurde am 28. März 1515 als Tochter eines jüdischen Geschäftsmannes geboren. Ihr Geburtsname war Teresa Sanchez de Cepeda y Ahumada. Gegen den Willen ihres Vaters tritt sie 1535 in den Karmel ,,Unsere Frau von der Menschwerdung“ in Avila ein und wird am 2. November 1536 eingekleidet. Am 15. August 1539 fällt sie in ein viertägiges Koma und benötigt viele Monate, um sich davon zu erholen. Lange Zeit danach war sie noch gelähmt, in der sie mehrere mystische Erlebnisse und Visionen hatte. Diese Erfahrungen mündeten im Jahr 1554 am Bild der Geißelung in einer zweiten Bekehrung. Am 24. August 1562 gründete Teresa das erste Kloster der unbeschuhten Karmelitinnen (Teresianische Karmel), einem reformierten Karmelitinnenkloster.
Ihre Geduld unter Krankheit, Provokation und Enttäuschung, ihr festes Vertrauen in Gott und in ihren gekreuzigten Erlöser unter allen Stürmen und Schwierigkeiten, ihre Fügsamkeit gegenüber den Urteilen ihres Beichtvaters und ihr unerschrockener Mut, unglaubliche Not und Verfolgung und Gefahren zu ertragen, sind ein praktischer Kommentar dazu die Worte, die sie schrieb.
Teresa starb am 4. Oktober 1582 und ihr Körper ist unbestechlich geblieben, umgeben von einer duftenden Flüssigkeit. Sie wurde sowohl vor als auch nach ihrem Tod durch viele Wunder verherrlicht; und 1622 Papst Gregor XV. schrieb sie unter die Zahl der Heiligen ein. Papst Paul VI. proklamierte die heilige Teresa im Jahr 1970 zur Kirchenlehrerin.
Ihr Gedenktag ist der 15. Oktober.
Pfr. Simeon

Theresa von Lisieux oder Theresia vom Kinde Jesus!

Die Heilige Theresa von Lisieux, oft genannt die ,,kleine Blume“, war die jüngste von fünf Mädchen einer frommen französischen Familie in Alencon. Sie wurde 1925 von Papst Pius XI. heiliggesprochen und 1927 zusammen mit dem heiligen Franz Xaver zur himmlischen Patronin aller Auslandsmissionen ernannt.
Während ihres neunjährigen Klosterlebens blieb sie so demütig und selbst – und so, dass sie unbemerkt verstarb. Sie litt viel wegen ihrer schwachen Gesundheit und der Krankheit, die ihren jungen Körper verwüstete, aber sie versuchte, die Tatsache vor allen zu verbergen. Sie beschwerte sich nicht über ihre Blutungen und die schmerzhaften Wunden, die ihren Körper bedeckten. Sie lächelte und war bis zum Schluss angenehm, denn sie wusste, dass ihr Leiden viele Seelen retten würde.
Theresa starb am 30. September 1897 im Alter von 24 Jahren. Innerhalb weniger Jahre nach ihrem Tod wurde diese junge Karmelitin in der ganzen Welt bekannt. Wunder und Gnaden ohne Zahl werden ihrer Fürsprache zugeschrieben.
Pfarrer Simeon

Der Heilige Matthäus

An jeden 21. September feiert die Kirche den Heiligen Matthäus. Was ich persönlich am Heiligen Matthäus gut finde oder was wir heute von ihm lernen: Von einer Sekunde auf die andere kann sich ein Menschenleben total verändern. Manche Veränderung kommt einfach auf uns zu und wir müssen mit ihnen umgehen. Die Veränderung, die auf Matthäus zukam, lag an einer Begegnung mit Jesus und dessen Aufforderung: ,,Folge mir nach!“ Und Matthäus folgte dieser Aufforderung.
Jesus sprach zu ihm: ,,Folge mir nach!“ Sofort stand Matthäus auf und verließ sein Geld und seine Position, um dem Herrn zu folgen. Überglücklich bereitete er in seinem Haus ein großes Fest für den Meister und seine Jünger und lud seine Mitmenschen ein – auch Steuereintreiber. Die Geschichte von Matthäus Ruf wird in seinem eigenen Evangelium erzählt. Levi, wie Matthäus genannt wurde, bevor Christus ihn zu seinen Nachfolgern erwählte, Obwohl er Jude war, war er ein Zollsammler für die Römer, die die Juden erobert und über sie regiert hatten. Aus diesem Grund mochten ihn seine Landsleute nicht.
Die Berufung von Matthäus soll im zweiten Jahr des öffentlichen Dienstes Christi stattgefunden haben, der ihn in diese heilige Familie der Apostel, die geistlichen Führer seiner Kirche, aufgenommen hat. Matthäus ging mit Jesus umher, hörte seinen Lehren zu und erlebte seine Wunder. Es heißt, der heilige Matthäus sei gegangen, nachdem er in Judäa viele zu Christus gepredigt und bekehrt hatte, um den Völkern des Ostens zu predigen.
Meine Schwestern und Brüder, wir sind aufgerufen, Heilige zu sein, wenn wir diese Woche den Heiligen Matthäus nachdenken. Trotzdem ist es wichtig,
dass wir uns daran erinnern, dass diejenigen, die Heilige geworden sind, dies nicht wegen der sogenannten großen Taten tun, die sie vollbrachten, sondern wegen der Liebe Gottes und des Nächsten, die sie trieben.
Wir müssen nicht lange suchen, um die Wahrheit zu finden. Alles, was wir brauchen, sind die Worte des Heiligen Paulus: ,,Wenn ich mit Menschen- und Engelzungen redete, aber keine Liebe habe, bin ich eine klingende Schelle. Und wenn ich die Gabe der Prophezeiung habe und alle Geheimnisse und alles Wissen verstehe; Wenn ich allen Glauben habe, um Berge zu versetzen, aber keine Liebe habe, bin ich nichts. Wenn ich alles weggebe, was ich besitze, und wenn ich meinen Körper übergebe, damit ich mich rühme, aber keine Liebe habe, gewinne ich nichts“ (1. Kor 13,1-3). Es gibt sieben Eigenschaften der Heiligen: (1) Die Heiligen sind nicht perfekt. (2) Alle Heiligen sind erfüllt von der Liebe Gottes. (3) Alle Heiligen lieben andere Menschen. (4) Alle Heiligen sind Risikoträger. (5) Die Heiligen sind demütig. (6) Heilige sind Menschen des Gebets. (7) Die Heiligen sind Menschen ihrer Zeit.
Jeder der Heiligen hatte menschliche Fehler und Mängel. Sie machten Fehler. Selbst am Ende ihres Lebens waren sie immer noch auf Reue, Vergebung und Versöhnung angewiesen. Es gibt keine Klassenunterschiede in der Kirche oder im christlichen Leben. Es gibt auch keine Hindernisse im Laienleben, die einen daran hindern, ein tiefes spirituelles Leben anzustreben und zu erreichen. Wir müssen die Hindernisse betrachten und nach ihnen suchen Was sie sind: Chancen. Es gibt genug Chancen, genug Leiden, genug Herausforderungen und vor allem genug der Gnade für uns alle, genauso leidenschaftlich mit Gott umzugehen wie die Heiligen.

Pfr. Simeon