Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
es kommt der Herr der Herrlichkeit.

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere, aber wir sehen so lange mit Bedauern auf die geschlossene Tür, dass wir die, welche sich für uns öffnet, nicht sehen.

Bin ich bereit?
Wo bin ich verschlossen?
Kann ich mich für Neues öffnen?

Ein Impuls von PA Hannah Schädel

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Berge überwinden

 

Manchmal sieht man nur die Dunkelheit. Ängste, Krankheit, Sorgen und Stress lassen die Zukunft wie einen großen dunklen Berg erscheinen. Guter Gott! Hilf uns hinauf auf diesen Berg, damit wir die Weite des Horizonts und das Licht wieder sehen können.

 

 

Kuchenstücke – Geistfülle und die Seelsorgeeinheit

Die feinen bunten Kuchenstücke – geben zusammen noch keine ganze Torte.
„der Geist selber jedoch tritt für uns ein“ (Röm 8,26b, aus der Lesung vom Mittwoch)
Gottes Geist in den Gemeinden, vielfältig und an vielen Orten
mit vielen Gaben, wirksam in der Welt.

Pfarrer Martin Schwer

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Folge deinem Herzen

 

GR Birgit Müller-Dannecker

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Lass die Sonne rein – und mach Urlaub!

nix tun – Füße baumeln lassen – Ruhe – ausschlafen – gut frühstücken – Freunde treffen – feiern – gut essen gehen – Party machen – reisen – Abenteuer – neues erleben - Fahrrad fahren – Sonne genießen – die Nacht zum Tag machen – Eis essen – Spagetti kochen – neue Menschen kennen lernen – aus dem Alltagstress raus – frische Luft genießen – Das ist Urlaub!
Ruhe finden – Stress abbauen – die Seele baumeln lassen – aufatmen – neue Pläne schmieden - Gott finden – beten – spirituell Kraft schöpfen- Das ist Urlaub!
 

Wir wünschen dir einen schönen Urlaub!

Diakon Thomas Brehm

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Maria Magdalena ist Apostelin der Apostel,
mit Feiertag am 22. Juli.
Jesus hat Maria Magdalena viel mehr anvertraut als den Apostel-
Männern, weil er wusste, dass die Macho-Männer seiner Zeit die
eigentliche Botschaft gar nicht richtig verstehen.
Die wichtigen Männer um Jesus
waren in der entscheidenden Stunde
weit weg.
Sie aber war da.
Pfarrer Martin Schwer, Oberndorf a.N.

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Angst

Dem Gefühl der Angst kann niemand entkommen.

Wer den Tod nicht fürchtet, fürchtet nichts

Derjenige, der den Tod fürchtet, verliert das Leben.

Die Wurzel der Angst ist das Verlangen

Aus Verlangen kommen Bedürfnisse, aus Bedürfnissen kommt Torheit.

Aus der Torheit kommt der Zorn, aus dem Zorn das unkontrollierte Handeln

Und durch unkontrolliertes Handeln verliert der Mensch sich selbst.

Der Mensch muss nach Mut suchen, der die Angst überwindet,

der unsere Handlungen kontrolliert und uns zu Selbstvertrauen führt.

Kishore Basani

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Dein Ohr ist wo Augen
dich ansehen.
Wo sich Augen treffen,
entstehst du.

Von einem Ruf gehalten,
immer die gleiche Stimme,
es scheint nur eine zu geben,
mit der alle rufen.

Du fielest,
aber du gefällst nicht.
Augen fangen dich auf.

Es gibt dich,
weil Augen dich wollen,
dich ansehen und sagen,
dass es dich gibt.

Hilde Domin

von Hannah Schädel

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Pfarrer Simeon

„Johannes der Täufer“

Er war ein Mann, der kein Blatt vor den Mund nahm. Vor rund 2000 Jahren wies er auf die sozialen Ungerechtigkeiten seiner Zeit hin und rief die Menschen zu radikaler Umkehr auf. Durch seinen asketischen Lebensstil und sein authentisches Auftreten hat er die Menschen überzeugt. Scharenweise ließen sie sich im Jordan von ihm taufen, um danach ein gutes und gottgefälliges Leben zu führen. Auch Jesus hat sich von Johannes taufen lassen, dabei hat Gott Jesus als seinen „geliebten Sohn“ bestätigt. (Mk 1,11) Johannes gilt als Wegbereiter Jesu. „Nach mir wird einer kommen, der viel mächtiger ist als ich. Ich bin nicht einmal würdig, ihm die Schuhe nachzutragen. Er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.“ (Mt 3,10-11)
Ich denke, da kommen wir heutigen Christen ins Spiel. Allein in Europa leben ca. 260 Millionen Christen. Wo zeigen wir, dass wir mit Heiligem Geist und Feuer getauft sind? Wo zeigen wir, dass wir die Frohe Botschaft authentisch und radikal leben? Johannes der Täufer ruft uns immer wieder dazu auf, unseren Worten auch Taten folgen zu lassen.
Ich fühle mich von ihm immer wieder ertappt. Sie vielleicht auch?
Info
Seit dem 5. Jahrhundert feiern wir am 24. Juni, 6 Monate vor der Geburt Jesu, den Geburtstag des Propheten Johannes des Täufers. Der Festtermin des Johannes ist ebenso wie das Weihnachtsfest an die Sonnenwendtage am 21. Dezember und 21. Juni gekoppelt. Johannes der Täufer gehört zu den großen Propheten des alten Bundes und gilt als Brücke zu Jesus, der mit uns einen neuen Bund eingegangen ist.

„Er ist bei uns jeden Tag bis zum Ende der Welt"

GR Birgit Müller-Dannecker

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Die Seele braucht Feste und der kleine Schlüssel dazu!

Feste bringen einen wesentlichen Aspekt unserer Seele zur Sprache, so habe ich neulich in einem Buch von Pater Anselm Grün aus Münsterschwarzach gelesen. Feste sind somit auch Ausdruck unsere Sehnsüchte und Wünsche.
Oh ja! Wie wir doch in diesen Tagen und Wochen Sehnsucht haben nach Gemeinschaft und Festen. Wir vermissen sie sehr! Das wurde mir wiederum sehr deutlich als wir am vergangen Sonntag in Harthausen das Antoniusfest gefeiert haben. Mit Wehmut dachte ich daran, wie wir in vergangen Jahren dieses Fest mit einem Gemeindefest und einem gemütlichen Beisammensein verbunden haben. Dennoch hatten wir am vergangenen Sonntag nicht nur sehr schönes Wetter, sondern auch einen schönen Gottesdienst im Freien. Wir feierten so gut es die Bedingungen dieses Mal zuließen dennoch ein sehr schönes Antoniusfest.
Antonius ein Schutzpatron und Fürsprecher in vielen Lebenslagen. Patron vor allem der suchenden Menschen. Wir suchen ja nicht nur hin und wieder einen Schlüssel oder Geldbeutel, … sondern auch Gemeinschaft, Freunde und Bekannte, oder gemeinsame Feste.
Am Ende des Gottesdienstes gab es nicht nur eine Fahrzeugsegnung und Christopherus- Medaillions, sondern auch einen kleinen Schlüsselanhänger als Flaschenöffner für die Feste und Feiern zuhause. Möge dieser Schlüsselanhänger auch uns ermöglichen, nicht nur verschlossene Sachen zu öffnen, sondern der Hl. Antonius soll uns dabei auch helfen wieder bessere Zeiten zu erschließen. Damit unsere Seelen auch mal wieder Feste und Feiern erleben können!

Das wünscht Ihnen Pfarrer Rudolf Deiß

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ICH BIN BEI EUCH ALLE TAGE BIS ZUM ENDE DER WELT Mt 28,20

Alltag- Das Fest ist vorbei!

Schule- Betrieb- Arbeit

Wo bin ich?
Wo stehe ich?
Wo habe ich Erfolg?
Wo erlebe ich Misserfolg?
Wie sieht mein Alltag aus?
Was sind meine Aufgaben?

Ich bin in all dem nicht allein!
Jesus lässt mich nicht allein!

„Er ist bei uns jeden Tag bis zum Ende der Welt"

Diakon Thomas Brehm

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Schaut hin

Eine Monstranz (von lateinisch monstrare „zeigen“) ist ein kostbares, mit Gold und oft auch mit Edelsteinen gestaltetes liturgisches Schaugerät mit einem Fensterbereich, in dem eine  konsekrierte Hostie („das Allerheiligste“) bei Gottesdiensten und Prozessionen in der römisch-katholischen Kirche zur Verehrung und Anbetung feierlich gezeigt wird. Die Verwendung der Monstranzen ist auf das Fronleichnamsfest zurückzuführen, das seit 1247 begangen wird. (nach Wikipedia)
Wenn im Fronleichnamsbrauchtum die mittelalterliche Ausdrucksform der eucharistischen Prozession fortgeführt wird, so zeigt sich die Kirche darin vor der Welt auf einem Pilgerweg. Vorangehen im Schauen auf Jesus, auf seine Botschaft und Praxis. Brot ist er, Hilfe für die Hungrigen, geschwisterliche Aufmerksamkeit. 

Schau hin!


„Das Brot bist du für den, der Lebenshunger hat. Wer dir Vertrauen schenkt, für den bist du das Licht. Du willst sie leiten und ihr wahres Leben geben, ewiges Leben, wie dein Wort es verspricht.“ 

Pfarrer Martin Schwer

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Ich bat um…

Ich bat um Stärke...
Und Gott gab mir Schwierigkeiten, um mich stark zu machen.

Ich bat um Weisheit...
Und Gott gab mir Probleme, um sie zu lösen.

Ich bat um Mut...
Und Gott gab mir Gefahren, um sie zu überwinden.

Ich bat um Geduld...
Und Gott brachte mich in Situationen, in denen ich warten musste.

Ich bat um Liebe...
und Gott gab mir gestörte Menschen, denen ich helfen sollte.

Ich bat um Gefallen...
Und Gott gab mir Gelegenheiten.

Ich bat um alles, damit ich das Leben genießen kann...
Stattdessen gab er mir das Leben, damit ich alles genießen konnte.

Ich erhielt nichts, was ich wollte,
ich erhielt alles, was ich brauchte.

Pfarrer Kishore

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Dein Anfang sei gesegnet

DEIN ANFANG SEI GESEGNET,
DER ZAUBER DES ERSTEN AUGENBLICKS BLEIBE DIR IM GEDÄCHTNIS
UND BEFLÜGLE DICH DAS GANZE JAHR
DEIN ANFANG SEI GESEGNET,
WENN DU NEUES WAGST
UND ZAGHAFT ERSTE SCHRITTE VERSUCHST, BEGLEITE DICH SEINE KRAFT.
DEIN ANFANG SEI GESEGNET,
WENN DU ZÖGERST UND ZAUDERST,
WEIL "ALLER ANFANG SCHWER IST",
DANN ERFÜLLE DICH DER GEIST DES MUTES.
DEIN ANFANG SEI GESEGNET,
DENN ER WAGT EINEN NEUEN ANFANG MIT DIR JEDEN AUGENBLICK, JEDEN TAG,
IN DIESEM LEBENSABSCHNITT.

Karola Pretzl - Weigant (leicht verändert)

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Impuls zu Christi Himmelfahrt

„Geschafft!“ Den Berg erklommen, dem Himmel näher ein wunderbares Gefühl, die Welt da unten ist so klein, so weit weg. Unsere Welt voller Gewalt, Kriege, sozialer Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung, Alltagssorgen und der scheinbar nicht aufhörenden Corona-Pandemie… ist so weit weg. Gott sei Dank!

Ich bestaune das Gipfelkreuz so hoch und mächtig. Ein Gefühl des Geborgenseins in Gott breitet sich in mir aus. Gott steht über allem, er ist mit uns, lässt uns nicht allein.  In dieser Woche feiern wir das Fest „Christi Himmelfahrt“. Jesus ist 40 Tage nach seiner Auferstehung an Ostern in den Himmel aufgefahren. Zuvor hat er seine Jünger gesegnet und versprochen, sie nicht alleine zu lassen, ihnen den Heiligen Geist, die Kraft und die Liebe Gottes zu schicken, damit sie mutig die Botschaft vom Reich Gottes verkünden durch Worte und Taten und damit den Himmel auf die Erde bringen.

Ich steige den Berg wieder hinab, zurück in den Alltag mit all seinen Sorgen und Freuden, aber beschwingter, freudiger, kraftvoller, denn ich fühle mich neu getragen von der Liebe Gottes, die mich antreibt mit offenen Augen auf meine Umgebung zu schauen um dort ein Stück Himmel zu schaffen. Der Himmel ist nicht oben über den Wolken, sondern da wo Menschen einander Gutes tun.

GR Birgit Müller-Dannecker

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Gott ist unser Licht: Lichtgedanken für unterwegs!

Gedanken zum Mittwoch 05.05. 2021

„Ihr alle seid Kinder des Lichtes, …“ (1 Thess 5,5)

„Lichtgedanken für unterwegs, Gott ist unser Licht!“

Dieses Buch erhielt ich vor kurzem von einem guten Freund, Wolfgang Jaudas aus Neuhausen/ Fildern. Er hat mir sein neuestes Buch geschenkt, da er nun selbst unter die Autoren gegangen ist. Darin schreibt er unter anderem:

„Vom Licht aus der Höhe dürfen wir dem Leben trauen, weil Gott es mit uns wagt. (Wolfgang Jaudas, Neuhausen/ Fildern). „Lichtgedanken für unterwegs, Gott ist unser Licht!“

Nicht nur in „Corona Zeiten“ sehnen wir uns nach Licht, nach Wärme und Sonnenschein, … aber dieser Tage ganz besonders! „Wir alle sind eingeladen im Licht der Schönheit des Glaubens zu leben und dabei unser wahres Lebensglück zu finden, … „schreibt Wolfgang Jaudas weiter, Wir dürfen Du sagen zu unserem Schöpfergott. Wir mit unseren Ängsten und Zweifeln, Sorgen und Nöten, Hoffnungen und Sehnsüchten. Du mein Herr und Du mein Gott. Du Gott des Lichtes und der Hoffnung. „Du mein Du allein!“. Ja ich, gerade ich, darf dieses Du zu Gott auch sagen. Diesem Licht und Du nahe zu sein tut gut, Mit dem neuen, bereits oben erwähnten Buch und seinen Gedanken dazu, will Wolfgang Jaudas nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch dem Betrachter einen „Mutmacher“ an die Hand geben für jeden Tag.

Lassen wir uns den Mut nicht nehmen, denn wir alle sind Kinder des Lichtes. „Entdecken wir den Mutmacher in uns!“

Das wünscht Ihnen Pfarrer Rudolf Deiß

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Jesus der gute Hirte Johannes 10,11-18

Ich bin unterwegs im Labyrinth meines Lebens. Manchmal habe ich den Überblick und sehe den Weg. Manchmal kann ich nur den nächsten Schritt erkennen und bin überlastet. Da gibt mir die Bibelstelle aus im Johannesevangelium Zuversicht und Kraft: ich gehe minen Weg nicht allein. Jesus, der gute Hirte achtet auf mich. Er schützt mich. Er ist immer für mich da! Gott sei Dank!

Diakon Thomas Brehm

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Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt,
damit er die Welt richtet,
sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Das Licht kam in die Welt,
und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht;
denn ihre Taten waren böse Joh 3,17.19
Licht und Dunkel – im Kreuz ist ALLES VON UNS drin
und SEIN Weg der Rettung

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Blume

Füße

Der Hirtenstab

Der Weg

Schaut hin

„Aus Gnade seid Ihr gerettet“

…. schreibt Paulus im Epheser-Brief.

Gott schenkt uns seine Gnade, er kommt der rettungsbedürftigen Welt mit größtmöglicher Liebe entgegen. Er schenkt seinen Sohn, damit keiner verloren geht. Gott will nicht richten, verurteilen, strafen, er will uns retten. Hier kommt Gottes wahres Gesicht zum Vorschein. Gerade, wenn ich meine dunklen Seiten betrachte und meine Taten mich anklagen, da kommt Gott und will mich ohne Gegenleistung  aus  Liebe und Gnade beschenken. Als von Gott Beschenkte, sind auch wir befähigt, Gottes Liebe und Gnade weiterzugeben, damit sich das Gute in der Welt ausbreitet. Wir sind Menschen der Gnade, wenn wir andere nicht richten, sondern aufrichten; wenn wir anderen zu einem besseren Leben verhelfen und selbst auch Freude am Leben haben.

GR Birgit Müller-Dannecker

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Das Kreuz- Zeichen der Sehnsucht, der Hoffnung und des Segens. Bleiben sie in seinem Segen!

In diesen Tagen und Wochen der Fasten und vorösterlichen Zeit gehe ich immer wieder die Kreuzwegstationen und Kreuzwege der Kirchen und Kapellen unserer Seelsorgeeinheit entlang. Betend und betrachtend gehe ich meinen Weg und nehme geistigerweise Sie alle und die Menschen, die Ihnen am Herzen liegen mit auf den Weg.
Das Kreuz, sagt der Benediktiner Anselm Grün aus Münsterschwarzach in einem seiner Bücher, „das Kreuz ist aber auch Zeichen der Sehnsucht und der Hoffnung und des Segens“. Es ist mehr, sagt er weiter, als nur ein Erinnern an eine Frömmigkeit wie z.B. auf den Gipfeln der Berge, an Wegkreuzungen, Kirchtürmen, Häuser und Familien, sondern vielmehr Ausdruck auch einer tiefen Sehnsucht, einer Sehnsucht nach Geborgenheit und Frieden. „Kreuz Du Buch vom ewigen Lieben, drin mein Name steht geschrieben, … Kreuz Du Stern auf dunklen Wegen, scheinst ein Fluch und bist ein Segen, … Gedanken aus der Kreuzwegandacht nach Kardinal Faulhaber.
Und das Kreuz schließlich sagt Anselm Grün weiter ist ein Zeichen des Schutzes und des Segens. So erleben wir es z.B. in der Taufe, bei Gebeten, … wenn die Mutter dem Kind ein Kreuz auf die Stirn zeichnet wenn es morgens das Haus verläßt und zur Schule geht, …
Mit dem Kreuz segnet man Menschen und Gegenstände. Das Kreuz zeigt uns, daß unsere Welt und wir selbst unter dem Segen Gottes stehen, daß Gott trotz aller Kreuze und Kreuzwege in unserem Leben momentan, dennoch seine schützende Hand über uns hält!

Bleiben Sie im Segen des Kreuzes!

Das wünscht Ihnen zum heutigen Tag und in der kommenden Zeit Ihr Pfarrer Rudolf Deiß

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Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Diakon Thomas Brehm

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VERSÖHNUNG

Ich hatte einmal Streit mit meinem Freund. Es war kein kleiner Streit. Es ging so weit, dass wir aufhörten, miteinander zu reden, den Kontakt zueinander verloren. Oft wollte ich mit ihm sprechen und nahm mein Handy, um ihn anzurufen. Aber etwas hielt mich davon ab. Mein Stolz hielt mich davon ab, den ersten Schritt zur VERSÖHNUNG zu nehmen. Ich hatte ANGST, dass ich meinen STOLZ verlieren könnte, wenn ich anrufe. Ich habe damit gekämpft, dass ich den Gedanken an Versöhnung verdrängt habe. Ich habe mich damit gerechtfertigte, dass es seine Schuld war.
Vielleicht hatte er das gleiche Gefühl. Vielleicht leidet auch er bei dem Gedanken an die Trennung von einem Freund. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand etwas gegen mich hat oder dass jemand ein falsches Verständnis von mir haben könnte, dass jemand denkt, dass ich schuld bin, dass jemand meint, dass ich STOLZ bin. Mein Kopf hat lange Zeit diesen Gedanken ausgeblendet. Schließlich sollte es ein Ende mit meinem STOLZ geben, denn eines Tages hat DEMUT die Tür meines Herzens, das mit Stolz gefüllt war, aufgebrochen. 
Sie sagte zu mir: "Mache den ersten Schritt zur VERSÖHNUNG." Gott hat seinen einzigen Sohn gesandt, um die Welt mit sich zu VERSÖHNEN. Er hat den ersten Schritt genommen, um zu uns zu kommen. Wer bin ich? Warum bin ich so starr und halsstarrig? 'Mach den ersten Schritt', sagte wieder die Demut. Ich griff nach meinem Handy, rief meinen Freund an, sprach mit ihm, bat um Vergebung - ich war VERSÖHNT. Ich fühlte mich leicht. Diese persönliche Erfahrung hat mich an einen Ort gebracht, an dem ich jetzt bin. Ich hatte das Gefühl, den Sieg errungen zu haben - den Sieg über meinen eigenen STOLZ.

Pfr. Kishore Basani

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Was soll ich fasten?

Liebe Christinnen und Christen, mit dem heutigen Tag beginnt die österliche Bußzeit, die Fastenzeit.
40 Tage sind es bis Ostern,
40 Tage, herausgenommen aus dem Lauf des Jahres,
40 Tage, herausgenommen aus meinem Alltag,
40 Tage meiner Lebenszeit.

Immer wenn in der Hl. Schrift die Zahl 40 genannt wird, ist von einer Zeit die Rede, die Bewährung und Erprobung fordert, an deren Ende aber sich Neues ereignet und Rettung geschieht. Nehmen wir die vor uns liegende Zeit so an: als eine Zeit, die uns Gott schenkt, damit Neues entstehen kann, damit er an uns und durch uns wirken kann.
Diese Tage sollen eine ganz bewusste Unterbrechung sein.
Der Alltag geht weiter, wir müssen uns unseren Aufgaben und unserer Verantwortung wie an jedem anderen Tag stellen. Aber diese begrenzte Zeit der 40 Tage soll uns helfen, ganz bewusst in unserem Alltag mit Gott zu leben und mit seiner Nähe zu rechnen.
Wenn wir heute mit dem Aschermittwoch die 40 Tage der Österlichen Bußzeit beginnen, dann müssen wir sie im Zusammenhang sehen mit dem Fest, das an ihrem Ende steht: Tod und Auferstehung Jesu. Darauf läuft diese 40- tägige Fastenzeit hinaus.
Als Zeichen dieser Vergänglichkeit, die auch unser Leben bestimmt, empfangen wir heute das Aschekreuz. Diese Asche wird auch in vielen Gemeinden meiner Heimat Nigeria vorbereitet. ,,Asche ist gleichbedeutend mit Staub, und menschliches Fleisch besteht aus Staub oder Tod (Gen 2:7), und wenn sich eine menschliche Leiche zersetzt, kehrt sie zu Staub oder Asche zurück.“ Gerade in der jetzigen Zeit nimmt dieses Symbol der Endlichkeit unseres Daseins und der Zerstörung eine ganz andere Dimension an. Verzicht ist uns schon lange bekannt, Umkehr und Sich-neu-ausrichten bestimmt unser ganzes Denken und das momentan nicht nur in der Fastenzeit.
Was kann uns diese liturgische Jahreszeit im jetzigen Moment sagen?
Was bedeutet es, sich geistig auf Ostern vorzubereiten, sich zu bekehren und Buße zu tun?
Worauf soll ich mich besinnen?
Vielleicht ist jetzt die Zeit, achtsam zu werden. Nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf meine Mitmenschen, die tagtäglich auf Kontakt fasten müssen, auf Nähe, Gemeinschaft, Freizeit und Ausgelassenheit. Achtsam zu sein für die Schönheit der Natur.
Vielleicht heißt braucht es in dieser Fastenzeit nicht den Verzicht, sondern die Entdeckung.

Pfarrvikar Simeon Nwabuife, (Redaktion Hannah Schädel)

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Maria und Marta (Lk 10,38-42) „ Das Bessere wählen“

Das Evangelium vom heutigen Tag steht bei Lukas 10,38-42 „Maria und Marta“  Ein biblischer Text der mir gut bekannt ist und mich immer wieder zum Reflektieren über meine momentane Lebenssituation einlädt.

Maria und Marta (Lk 10,38-42)  „ Das Bessere wählen“

Sie zogen zusammen weiter, und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mithelfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.

Zwei unterschiedliche Lebensmodelle finde ich in dieser biblischen Erzählung.

Da sehe ich Marta, eine aktive geschäftige Frau, die gastfreundlich sein und Jesus ein gutes Mahl bereiten will. Sie geht davon aus, dass Jesus Hunger hat und eine warme Mahlzeit braucht. Marta ist eine Frau, die den Überblick über ihren Haushalt hat und darauf achtet, dass alles ordentlich und sauber ist.

Ich blicke auch auf Maria, die jüngere Schwester. Sie ist gewohnt, dass Marta alles managt. Sie freut sich, dass Jesus zu Besuch kommt, sie möchte ihn erst einmal ankommen lassen und hören, was er zu erzählen hat. Sie möchte seine Wort in ihr Herz aufnehmen. Maria ist die beschaulichere der beiden Schwestern. Lt. Jesus hat sie das Bessere gewählt.

Ich überlege, welches Lebensmodell auf mich zutrifft und lade auch Sie dazu ein, darüber nachzudenken, wo sie Sich wiederfinden.  Auf mich trifft momentan die Rolle der Marta, wohl am ehesten zu. Jeder Tag ist angefüllt mit Aktionen und Terminen, Haushalt, Familie und Beruf. Allen möchte ich es recht machen und fühle mich dabei immer atemloser und leerer. Wer aber innerlich leer ist, kann nicht geben und so ist es wieder an der Zeit mehr nach  Maria zu schauen, mal wieder das Bessere zu wählen.  Mir Ruhe und Stille zu gönnen, die Bibel zur Hand zu nehmen, Jesus zu Füßen zu sitzen und zu hören, was er mir für mein Leben sagen will.

Da die Fasnet ausfällt, die gewohnheitsgemäß in unserer Familie  wenig Beschaulichkeit zulässt, kann ich mit Blick auf die am nächsten Mittwoch beginnende Fastenzeit schon heute damit anfangen.

Birgit Müller-Dannecker Gemeindereferentin

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Lasst uns wandeln im Zeichen des Lichtes und der Hoffnung. Bleiben sie im Licht!

Die Tage werden wieder länger, man merkt es schon ganz deutlich. Abends und auch morgens, wenn wir uns, Pfarrer Schwer und ich,  zum morgendlichen Stundengebet, zur Laudes, in unserer St. Michaels Kirche in Oberndorf versammeln. Es wird langsam heller in unseren Tagen. Auch abends sagen wir: merkt man den zunehmenden Tag schon deutlich. Der Volksmund sagt ja bekanntlich auch: „Lichtmess bei Tag ess!“ Das heißt man kann dann das Abendbrot bereits schon bei Tageslicht oder in hellerem Dämmerschein einnehmen.
Das Licht, das die Dunkelheit durch bricht, tut uns sichtbar gut, in den doch noch ziemlich dunklen Tagen um uns herum. Dunkle Tage die auch begleitet sind um die Sorge der Gesundheit, der Familie, der Zukunft, des Arbeitsplatzes, … Sorgen und Unsicherheiten auch wegen Corona. Da brauchen wir ganz besonders Kerzen und Lichter der Hoffnung! Der Anfang des Monats Februar steht ganz im Zeichen des Lichtes und der Kerzen. Am zweiten Februar feiern wir ja das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel, im Volksmund auch unter dem Namen „Mariä Lichtmeß“ bekannt und dann gleich darauf am dritten Februar das Fest des heiligen Blasius, dargestellt segnend mit den Kerzen in der Hand, der der Legende nach mit segnenden Kerzen den kleinen Jungen von der Fischgräte befreit hat. Mutig dürfen auch wir nicht nur in den beginnenden Februartagen im Zeichen des Lichtes weiterwandeln. Reihen wir uns ein in die im Evangelium dargestellten Gestalten des hochbetagten Simeon und der Prophetin Hanna! Sie haben auch in krisenhaften Zeiten die Hoffnung auf Rettung und Heil nicht aufgegeben. Und sie wurden belohnt und durften das Heil der Welt schauen. Auch St. Blasius möge uns heilend segnen an Leib und Seele! Wandeln wir wie Simeon, Hanna und Blasius mutig und voll Vertrauen weiter im Zeichen des Lichtes!

Das wünscht Ihnen Ihr
Pfarrer Rudolf Deiß

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Herr, bleib bei uns - Gedanken zu dem Gebet:

In tiefer Ruhe und dem Gefühl des bewussten Ankommens nähern wir uns heute dem Ende der Ökumenischen Bibelwoche. Für den heutigen Mittwochsimpuls habe ich deshalb das Altkirchliche Abendgebet gewählt, das im Heft der Ökumenischen Bibelwoche abgedruckt war.
Es ist schon komisch, aber nach dem ersten Satz "Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden" kam in mir ein Gefühl des Vertrautseins, der Geborgenheit hoch. Langsam formten sich die Töne und eine Melodie entstand zu den Worten, die in mir eine Ruhe und Kraft ausstrahlte und mich heimisch werden ließ.
Doch woher kommt diese Melodie, dieses Lied, dieses Gebet? Schließlich war es klar. Ein Kirchenlied, sowohl auf evangelischer als auch katholischer Seite, im Evangelischen Gesangbuch unter Nr. 488 und im Gotteslob bei Nr. 94. Ich erinnere mich nicht daran, es im katholischen Gottesdienst gesungen zu haben, dann muss ich es vielleicht noch aus meiner Zeit aus Rostock kennen, als ich im evangelischen Kirchenchor gesungen habe.
Heimat. Was ist das? "Sich heimisch fühlen" kann man sich nicht nur im Herkunftsort. ich denke Heimat ist dort, wo man sich geborgen und sicher fühlt. Menschen in der Fremde können sich heimisch fühlen, wenn sie freundlich aufgenommen werden. "Heimische" sich fremd fühlen, wenn sie zu Hause ausgestoßen werden.
Das Lied von William Henry Monk "Eventide" (1861) ist ein solches Lied, das bei mir dieses Heimatgefühl ausgelöst hat, denn selbst in der größten Fremde kann ich mich heimisch fühlen, wenn ich mir gewiss bin, dass Gott bei mir ist. Bei ihm kann ich Heimat finden, egal ob ich evangelisch oder katholisch oder einer anderen Religion angehöre. Solange ich an einen Gott der Liebe und der Barmherzigkeit glaube, werde ich Heimat finden.

Lassen wir die Woche ausklingen. Hören Sie sich das Gebet an und singen sie mit, denn Musik und Gebet ist der Schlüssel zu unseren Herzen und zu Gott.

https://www.youtube.com/watch?v=6jifqtP9iik

PA Hannah Schädel

Schau hin: Baumfällarbeiten

Bei der eindrucksvollen Andacht, genannt „Christbaumsingen“ am Ende der Weihnachtszeit hat mich neben der Musik des Würzbürger Bläserensembles und den Beiträgen unserer Pfarrvikare Simeon und Kishore unter diesen den Abschnitt „Das Fällen des Baumes“ sehr berührt. „Er wird in den Tod gestürzt“, eine krasse Beschreibung dessen was dieser Tage geschehen ist. Ich habe genauer hingeschaut in unserem Städtle. Zuerst wurden die Baumwipfel gefällt und lagen auf dem Pflaster neben dem noch aufrecht dastehenden, aber enthaupteten Torso des einst strahlend geschmückten Christbaums. Schließlich lagen beide, bis sie weg waren.
Beim Christbaumsingen folgte dann „Es ist ein Ros entsprungen“ 
Vom in den Tod Gestürzten, so bewegen sich meine Gedanken weiter, geht doch Leben aus. Er ist zwar weg. Aber der Zerstörte wird wieder in den Wachstumskreislauf des Lebens eingehen. Das ist ein langer Weg. Aber die Rose entschädigt für die unendliche Geduld.
Unser Advent hat mit den dunklen Wolken und der hoffnugsfordernden Sehnsucht „O Heiland reiß die Himmel auf“ begonnen. An Weihnachten scheint alles erfüllt – wenn nicht dauernd alle Hoffnungen durchkreuzt würden: Corona, Kriege, Unfrieden auf Erden – unsere schrecklichen und klimaschädlichen Baumfällarbeiten.
Jedoch, der weswegen wir das alles machen, ist, obwohl gestürzt und gestorben, nicht einfach weg. Es geht nicht nur um ihn, Er will vielmehr zeigen, was denen blüht, die ihm glauben: Eine Rose. Sie hilft aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.

Pfarrer Martin Schwer

Schau hin: Die Weisen sind dem Stern gefolgt!

Nach der Begegnung mit dem göttlichen Kind in der Krippe war ihr Herz voll.
Sie schenkten und wurden selbst reich beschenkt.
Mit dieser Erfahrung machen sie sich auf den Weg heim.

Ihr Leben hat sich verändert:

Sterndeuter- Sternsucher- Gottsucher- Gottfinder

Ihr Stern zeigt ihnen den Weg, die Richtung!

Wer zeigt mir den Weg?
Wer gibt mir Orientierung?
Wo ist mein Stern?

Diakon Thomas Brehm