Pfingstnovene 2020

Schon vor mehreren Jahren, hat sich in der Urbangemeinde auf Anregung von Annette Schneider, eine Gruppe von Frauen zusammengefunden um sich gemeinsam auf das Pfingstfest vorzubereiten. Neun Tage versammelte man sich um die Osterkerze, hat miteinander gebetet und gesungen und den Textvorschlägen von „Renovabis“ und den eigenen Gedanken nachgespürt. Die Abende hatten immer denselben Ablauf. Ein wiederkehrendes Lied zu Beginn, Texte aus der Bibel, eine Zeit der Stille, sowie Fürbitten, Vaterunser und Segen.
Ein Abschluss des Tages in Ruhe und im Anschluss auch noch der Austausch mit den Anderen; freudiges, trauriges, alltägliches…
In diesem Jahr jedoch stellte sich die bange Frage, ob es überhaupt möglich ist, die Novene durchzuführen. Es hat, mit dem nötigen Abstand, sogar um die Osterkerze versammelt funktioniert. Mit einem Einstimmungslied vom CD-Player und dem Vorschlag der Diözese wurden die Abende zu etwas Besonderem. „Füllen wir die Lücken in der Runde, in unseren Gedanken mit denen, die uns lieb sind“, so die Worte zu Beginn eines Abends.
Es hat gutgetan, nach so langer Zeit wieder die vertrauten Gesichter zu sehen, in der heimeligen Atmosphäre unserer Kirche; sich mit durchaus anspruchsvollen Texten zu befassen und dabei für alle Betroffenen der Krise zu beten und auch an die Toten zu denken.
Auch der anschließende Austausch war für Alle sehr wertvoll.
In der Hoffnung, dass baldmöglichst wieder Normalität einkehren wird und mit einer gewissen Vorfreude, auf die Pfingstnovene im kommenden Jahr 2021, gingen die neun Abende zu Ende.
Danke, dass es uns möglich gemacht wurde!!

Ute Lauble

Danke...

Zwanzig Jahre übte Manfred Haaga seinen Dienst als Wortgottesfeierleiter in der Urbangemeinde aus, jetzt wurde er im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes verabschiedet.
Ein Sonntag ohne Gottesdienst, ist in der Urbangemeinde in Beffendorf unvorstellbar. Doch um diesem gerecht zu werden, bedarf es engagierter Personen. Manfred Haaga, war mit einer der Ersten, die einer Wortgottesfeier vorstanden. Im Jahre 2000 bekam er die Beauftragung und leitete seither, unzählige Wortgottesfeiern, gemeinsam mit sechs weiteren Personen aus der Gemeinde. In seiner Laudatio würdigte der gewählte Vorsitzende der Kirchengemeinde, Paulus Kolb, die enorme Leistung von Manfred Haaga während seines zwanzigjährigen Dienstes als Wortgottesfeierleiter. Er hob besonders hervor, dass die Wortgottesfeiern eine große Bereicherung für Alle seien. Manfred Haaga spielte eigentlich schon länger mit dem Gedanken aufzuhören, doch als dann im Jahre 2016 die Vakanz kam, ließ er die Kirchengemeinde nicht im Stich und machte selbstverständlich weiter. 
Jetzt aber, so Haaga sei es Zeit aufzuhören und diese Entscheidung, so Paulus Kolb, akzeptiere man mit allergrößtem Respekt.
„Solche tragenden Dienste in unserer Gemeinde sind unbezahlbar.“
Mit einem auserlesenen Tropfen, passend zum Kirchenpatron, dem Heiligen Urban, Schutzpatron der Winzer, bedankte sich Paulus Kolb namens des Kirchengemeinderates und unter dem großen Beifall der Kirchenbesucher, bei Manfred Haaga für seinen treuen Dienst.

„Nach dem Fest ist vor dem Fest“

Die Urbangemeinde Beffendorf feiert Erntedank und kann nicht nur für die Gaben der Schöpfung danken, sondern auch dankbar auf das vergangene Jubiläumsfest zurückblicken. Ein prächtiger und reich bestückter Erntedankaltar empfing die zahlreichen Gottesdienstbesucher am Erntedankfest in Beffendorf. „Kräuter, Blumen und Früchte der Schöpfung, erfüllen uns mit Freude und wohligem, aber auch verpflichtendem Dank“, so Pfarrer Schwer in seiner Ansprache zum Erntedankfest. In Beffendorf konnte man, was die Ernte anbetrifft auf ein gutes Jahr zurückblicken. Es ging, was die Dürre anbelangt, gerade noch gut. Doch Richtlinien und Gefahren überrollen uns. Die Bauern sorgen sich um ihre Felder und den Wald, die ganze Welt um das Klima. Pfarrer Schwer mahnte auch an, dass wir uns bewusst machen sollten, welchen Reichtum und Vielfalt an Gaben uns die Erde gibt und dass wir einen Auftrag für die weiteren Generationen zu erfüllen haben. Auch sie sollen weiter von der Schöpfung leben können.
Ute und Roland Lauble

Einfach mal DANKE!!

Am Gemeindehaus mussten Malerarbeiten ausgeführt werden. Vieles wurde dabei in Eigenregie erledigt. Es wurde abgeschliffen und wieder neu gestrichen. Das Gerüst ist weg, die Arbeiten wurden fertiggestellt. Der 2. Vors. der Kirchengemeinde, Paulus Kolb, bedankte sich im Sonntagsgottesdienst bei den vielen ehrenamtlichen Helfern für Ihren Einsatz. Was aber, wäre die  Urbangemeinde ohne Manfred Haaga. Egal, ob wie hier die Renovierungsarbeiten am Gemeindehaus, in der Kirche oder bei der Herzogskapelle, er hat es im Blick wenn etwas gemacht werden muss. Er schaut nach den Handwerkern, holt Angebote ein und hat, wie bei Allem, auch die Finanzen im Blick. Auch nach den Organisten, die den Sonntagsgottesdienst musikalisch bereichern,
schaut Manfred Haaga und sorgt für einen lückenlosen Einsatz. Paulus Kolb würdigte den unermüdlichen Einsatz des Kirchenpflegers und sein persönliches Engagement. „Es muss einfach mal gesagt werden. Ein von Herzen kommendes Herzliches Vergelt‘s Gott Dir lieber Manfred!“ Er überreichte ihm unter großem Beifall der Kirchengemeinde ein kleines Präsent.
Ute Lauble

Neubeginn und Abschied

Sechs neue Ministrantinnen und Minist-ranten begannen ihren Dienst am Altar in der Urbangemeinde Beffendorf. Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurden in der Urbangemeinde sechs neue Minis in die große Schar der Ministranten aufgenommen.
Pfarrer Martin Schwer zog die Ministrantenaufnahme als roten Faden vom Anfang bis zum Ende durch den Gottesdienst. „Die Minis, so Pfarrer Schwer am Beginn seiner Predigt, sagen etwas von der Nachfolge Christi“. Er erklärte deren Aufgaben und orientierte sich dabei an den Schrifttexten des Sonntags. Der Dienst am Altar geschehe freiwillig und werde gerne gemacht und sei, dann auch ein guter Dienst. Die Aufgaben werden nicht leichtfertig erledigt, da sie unter dem Kreuz und der Nachfolge Jesus‘ stehen. Das Kreuz so Schwer, sei die Hauptsache unseres Glaubens und das größte in der Kirche. Ebenso zeigen die Ministranten Mut, hinter ihm herzugehen, sie seien eingeladen. „Jesus trägt das Kreuz, wir gehen hinter ihm her.“ Am Ende seiner Predigt nahm Pfarrer Schwer die neuen Minis auf und verpflichtete sie per Handschlag und unter großem Beifall zu ihrem Dienst am Altar. Er bedankte sich auch bei den Eltern, dass ihre Kinder die Aufgaben am Altar erfüllen dürfen.
Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete Oberministrant Moritz Lauble und der verantwortliche des Kirchengemeinderates Peter Klausmann sieben „altgediente“ Ministrantinnen und Ministranten und bedankte sich für elf, zehn, neun und acht Jahre Dienst am Altar.
Infolge Wegzuges oder aus beruflichen Gründen scheiden sie aus der Gemein-schaft der Ministranten aus. Er hoffe, so Moritz Lauble, dass Sie auch noch künftig im Gottesdienst zu sehen seien. Als Dankeschön bekamen die Jungen und Mädchen ein Präsent der Kirchengemeinde sowie eine Urkunde der Diözese. Stolz sein können die Beffendorfer auf ihre Ministrantenschar. Immerhin achtunddreißig Jungen und Mädchen ministrieren bei den verschiedensten Gottesdiensten.
Mit dem Segen für das beginnende neue Schuljahr und die neue Woche, endete der Gottesdienst in der Urbangemeinde.
Ute Lauble

Schülergottesdienst

Schon seit fast 20 Jahren wird in der Urbangemeinde regelmäßig Schülergottesdienst gefeiert. Alle 14 Tage werden die Gottesdienste von einem Team, bestehend aus 8 Frauen geleitet. Während in den letzten Jahren eher die weltlichen Themen ausgearbeitet wurden, hat sich das Team im letzten Schuljahr mit den 10 Geboten befasst.
"Justus muss für die Schule die 10 Gebote auswendig lernen und fragt sich, für was das gut sein soll. Er ist jeden Tag bei seinem Opa und basteltmit diesem gemeinsam an einem Modellflieger. Während dieser Nachmittage in der Werkstatt bringt der Großvater dem Jungen nahe, dass die 10 Gebote auch in seinem Alltag eine Rolle spielen. "
In den Gottesdiensten wurden die 10 Gebote kindgerecht "übersetzt" und auf Steintafeln angebracht. Ebenso begleitete die Teilnehmer ein durchgängiges "Lied vom Stein" während der Gottesdienste.
Zurzeit feiern ca. 15 Kindern mit ihren Mamas und Omas den Schülergottesdienst. Aufgrund beruflicher Veränderungen beenden nun 2 Teammitglieder ihren Dienst.
Den Beffendorfern ist es sehr wichtig, dass die Gottesdienste  auch in den nächsten Jahren gefeiert werden können und suchen nun Verstärkung!!!

Deshalb: Wem es ebenso wichtig ist, einfach vorbeischauen und mitfeiern oder sich beim 2. Vors. Paulus Kolb melden.    
Ute Lauble

Abturnen

Alljährlich findet in Beffendorf das Abturnen des TVB statt. Begonnen wird dieser Tag immer mit einem Gottesdienst. In diesem Jahr hatte Petrus jedoch kein Einsehen mit den Turnern und so musste der Gottesdienst kurzfristig in die Urbankirche verlegt werden. Dieser stand unter dem Motto „Bunt wie ein Luftballon“ und wurde vom Akkordeonorchster musikalisch umrahmt.
Im Anschluss ging’s dann doch noch auf den Sportplatz. Eine Spaß Olympiade war angesagt. Der KGR stellte eine Mannschaft und musste gemeinsam mit fünf weiteren, verschiedene Aufgaben meistern. Es sollte unter anderem ein Fußball mit einem Laubbläser durch einen Parcours bewegt werden, beim Bogenschießen wurden Punkte gesammelt.
Da Beffendorf in diesem Jahr 1250 Jahre alt wird, mussten die Mannschaften exakt 1250 gr. Sand in eine Geschenktüte schaufeln. Auch beim Fahrradfahren, oder Knotenlösen, der KGR erzielte super Ergebnisse. Am Ende hatten dann
Alice Born, Paulus Kolb, Peter Klausmann und Martin Werner die Nase vorn und konnten sich über Geschenkkorb mit heimischen Köstlichkeiten freuen.
Ute Lauble

Das Sakrament der Firmung

empfingen aus Beffendorf am Sa, 11.5.:
Malique Ben Salem, Manuel Benz, Liliana Dornheckter, Vivien Haaga, Sophia Kolb, Henric Maricic, Kian Rötzer, Simon Schneider, Valentin Staiger.
Die Kirchengemeinde wünscht zu Firmung Gottes Segen und alles Gute für den weiteren Lebensweg.

Zum Tisch des Herrn

waren am So, 28.4. 6 Kommunionkinder aus Beffendorf eingeladen. Und so zo-gen sie unter den Klängen einer Abord-nung der Stadtkapelle Oberndorf in die festlich geschmückte St. Urban-Kirche ein. „Ich möchte wie ein großer Baum werden, stark und fest aus gutem Holz, fest verwurzelt, mit Blüten und Früchten…“, so formulierten die Kinder Wünsche, die sie auf ihren Glauben bezogen. Das Motto des „Hoffnungsbaumes“ wurde auch von Pfarrer Simeon und Pastoralreferentin Helga Dlugosch in kindgerechter und einfühlsamer Weise im gesamten Gottesdienst aufgegriffen. Das Akkordeonorchester Beffendorf sorgte mit ihrer feierlichen, aber auch schwungvollen musikalischen Gestaltung dafür, dass es ein rundum gelungenes Fest für die ganze Gemeinde wurde.
Brigitte Hezel

Friedenslicht

Nicht nur eine besinnliche, sondern auch äußerst spannende letzte Adventswoche hatten s’Laubles aus Beffendorf. Am dritten Advent waren zwei Gemeindemitglieder aus Beffendorf beim Gottesdienst in Schramberg, um das Friedenslicht aus Bethlehem abzuholen. Das Friedenslicht kommt ja bekanntlich von Bethlehem mit dem Flugzeug nach Wien und wird von dort aus von Pfadfindern verteilt.
Wir bekamen also die ehrenvolle Aufgabe, das Friedenslicht bis Heiligabend für die Beffendorfer zu „hüten“. Als wir am Sonntagmorgen vom Gottesdienst nach Hause liefen, fragte man uns: „Was macht ihr, wenn das Licht ausgeht? Zündet ihr es einfach wieder an und stellt die Kerze dann, wie wenn nichts gewesen wäre, an Heiligabend in die Kirche?“ Mal ganz ehrlich, das hätte ich nicht mit meinem Gewissen verein-baren können. Also wurde parallel zur „Ewiglichtkerze“, in welcher das Origi-nal-Friedenslicht flackerte, eine zusätzliche Kerze in einer Laterne abgebrannt.
Zur Beruhigung, wir haben es geschafft. Der Kerzenvorrat im Hause Lauble war zwar auf-gebraucht, aber an Heiligabend konnten alle Gottesdienstbesucher das „Original Friedenslicht“ mit nach Hause nehmen und wir hoffen, dass es auch für alle ein friedvolles, von Gott gesegnetes Weihnachtsfest wurde.

Ute Lauble

"Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht".

In der Adventszeit kann man von diesen in Beffendorf sehr viele antreffen.
Zur Vorbereitung auf Weihnachten wird immer freitags um 6.00 Uhr Rorate gefeiert. Ein Team hat sich gebildet und nimmt verschiedene Themen in den Blick. Der Inhalt in diesem Jahr sind "Heilige". Begonnen wurde mit der Hl. Barbara, deren Gedenktag der 4. Dezember ist. Mit ein paar Gedanken, Lieder und einem gemeinsam gebeteten Vater unser, startet man in den neuen Tag.
Das aller schönste aber ist das anschließende Frühstück im Gemeindehaus. Liebevoll hergerichtet braucht man sich nur hinzusetzen und es genießen. Traditionell gibt es beim ersten Mal einen selbstgebackenen Weckenmann. Trotz Schule oder Arbeit, findet sich immer Zeit, miteinander zu plaudern.
Die Urbangemeinde freut sich über die vielen Gottesdienstbesucher und bedankt sich ganz herzlich für das "Denken","vorbereiten und Durchführen" der Roratefeiern und natürlich für die fleißigen Helfer die das Frühstück richten und nachher wieder alles aufräumen.                                         

Ute Lauble

Herzschlag... ging zu Herzen und ins Ohr!

Adonia - 70 Teens mit Live-Band auf der Bühne in der voll besetzten Beffendorfer Turn- und Festhalle.
Sie spielten und sangen in eindrücklicher und moderner Weise die Geschichte von Maria, Martha und ihrem Bruder Lazarus. Beim „Erste-Hilfe“-Leisten wurde das Publikum
voll integriert und es wurde klar, dass jeder Herzschlag ein Geschenk Gottes ist!

Ein HERZLICHES DANKESCHÖN den Konzertbesuchern, den Gastfamilien und allen Helfern.
Ohne die Mithilfe von so Vielen wäre dieses zweite Adonia-Konzert in Beffendorf nicht möglich gewesen.

Kath. Kirchengemeinde
St. Urban Beffendorf

Den Artikel im Schwarzwälder Boten finden Sie hier

 

Mostaktion

Nachdem im letzten Jahr die Mostaktion der Minis aus Beffendorf, wegen Obstmangel ausfallen musste, konnten wir in diesem Jahr aus dem Vollen schöpfen. Am vergangenen Sa, 13. Okt. trafen sich 30 Minis um gemeinsam mit dem Fahrrad auf den Untereichhof zu fahren. Ein großer Baumgarten mit prall gefüllten Bäumen wartete darauf abgeerntet zu werden. Mit Feuereifer machten wir uns ans Werk und hatten gegen 11 Uhr zwei große Anhänger voll mit Äpfeln aufgelesen. Es war zwar sehr anstrengend, aber mit viel Spaß, ging die Arbeit flott von der Hand. Nach einer Stärkung ging es dann ans Pressen und Einkochen. Insgesamt 1000 Liter bester Bio-Apfelsaft waren das Ergebnis. Jeder der Minis bekam als Belohnung einen 5 l-Karton. Der weitere Apfelsaft wird verkauft und kommt der Jugendarbeit in der Kirchengemeinde zugute. Auch beim jährlichen Missionsbazar wird der Apfelsaft zum Verkauf angeboten.                       

Moritz Lauble

Dankeschönfest

Wie viele Helfer ehrenamtlich in der Urbangemeinde mitarbeiten, zeigte die lange Einladungsliste für das Dankeschön-Fest. Begonnen wurde in der Kirche mit einem geistlichen Impuls von PR Helga Dlugosch. „Urban, Patron der Winzer, Wein und das passende Glas...“ Helga Dlugosch hatte verschiedene Gläser dabei und verglich diese mit den Menschen.
Es gibt die feineren, zierlichen und die etwas gröberen, robusten, nicht nur vom Äußeren, sondern auch von den Eigenschaften und Aufgaben. Zur Bewältigung der Aufgaben braucht es ein Miteinander.  „Gläser bringt man nicht zum Klingen, wenn man sie krampfhaft festhält, mit der Faust anschlägt, oder sie als Besitz betrachtet. Auch wenn man es auf den Kopf stellt, klingt es nicht“, so Dlugosch. „Zur Bewältigung der Aufgaben gehört Freude. Man kann sie nur erledigen, wenn dies nicht unter Druck geschieht. Jeder Einzelne bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein“, führte sie weiter aus.
Beim anschließenden Sektempfang begrüßte der 2. Vors. des KGR Paulus Kolb, seine Gäste und freute sich über die große Anzahl. „Wir sind eine sehr lebendige Gemeinde.“ Er würdigte die vielen ehrenamtlichen Dienste, angefangen von den Wortgottesdienstleitern, Kommunionhelfern, Verantwortlichen für die Erstkommunion, Rosenkranzbetern, bis hin zu denen, die Frühstück vorbereiten, den Christbaum schmücken oder Rasen mähen. Die Liste war lang und er bedankte sich auch namens des Kirchengemeinderates recht herzlich bei allen und lud anschließend zum Essen ein. Der Kirchengemeinderat hatte eine großartige Idee und Raclette vorbereitet, „man soll miteinander in Gespräch kommen.“ Moni Kolb bedankte sich namens aller Eingeladenen beim KGR für dieses schöne Fest.
Verabschieden musste Paulus Kolb die örtliche Begleiterin Birgit Müller-Dannecker. Seit dem letzten Jahr war sie für die Urbangemeinde zuständig. Persönliche Gründe, sowie ein begrenztes Stundendeputat zwangen sie, Abstriche zu machen. Außerdem gibt sie noch Religionsunterricht, welcher ihr sehr am Herzen liegt. Auch Birgit Müller-Danneckers Steckenpferd, die Erstkommunionvorbereitung, erfordert einen großen Arbeitsaufwand.
Paulus Kolb bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit einem Geschenk und hoffte, dass Birgit doch noch den einen oder anderen Gottesdienst mit den Beffendorfern feiern wird.
In Zukunft wird PR Helga Dlugosch mit ihren jahrelangen Erfahrungen und theologischem Wissen die örtliche Begleitung für Beffendorf übernehmen. Sie und die ganze Gemeinde freuen sich schon jetzt auf die Zusammenarbeit.

Ute Lauble

Aktion Minibrot

Die Aktion Minibrot ergab einen Erlös von 171,70 Euro. Ein herzliches Vergelt´s Gott allen Spendern und Bäckerinnen. Sie haben mitgeholfen die Partnerprojekte des kath. Landvolks in
Uganda zu unterstützen, um dort die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte zu verbessern.

Ministrantenaufnahme und -verabschiedung

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes, wurden Lukas Doll, Greta Kopf, Maximilian Werner, Emma Kopf, Hannah Saur und Samuel Benz als neue Ministranten aufgenommen, die in Zukunft ihren Dienst am Altar in der Urbangemeinde verrichten wollen. Florian Mayerhofer, Jonathan Kopf, Elias Kopf, Samuel Patolla und Julian Glunk  wurden verabschiedet.
Mit einem „Ja das wollen wir“ bekräftigten die sechs neuen Minis, dass sie ihren Dienst am Altar gerne und mit Freude verrichten und den Anderen gute Kameraden sein wollen. Sie erhielten einen Ministrantenausweis, welcher berechtigt, auf der ganzen Welt zu ministrieren.
Der Verantwortliche für die Jugendarbeit und „Minis“ der Urbangemeinde, Peter Klausmann, verabschiedete die „altgedienten“ Ministranten und bedankte sich für neun, zehn und zwölf Jahre Dienst am Altar. Die jungen Männer bekamen als Dankeschön ein Präsent der Kirchengemeinde sowie eine Urkunde der Diözese. In Beffendorf sei das Ministrieren noch selbstverständlich, so Klausmann, und darauf könne man stolz sein. Immerhin 40 Minis zählen zur Ministrantenschar. Mit dem Segen für die beginnende „Neue Zeit“ und großem Beifall endete der Familiengottesdienst in der Urbangemeinde.

Ute Lauble

Danke für die Musik!!

Was Musik mit einem machen kann, erlebten wir neulich im Sonntagsgottesdienst. Es war eigentlich ein „Ganz normaler Sonntag“!.
Die Urbangemeinde kam in den Genuss musikalisch von Michael Gundel begleitet zu werden.
Beim „Halleluja – Jesus Christ you are my life – überraschte er die Gottesdienstbesucher mit seinem Gitarrenspiel und seiner angenehmen Stimme. Beim Danklied (GL 831 „Wäre Gesanges voll unser Mund..“) kamen dann Emotionen ins Spiel.
Unser Gemeindesprecher musste „erst einmal tief durchschnaufen“ bevor er weitermachen konnte.
An dieser Stelle ein herzliches Vergelt`s Gott an alle unsere Organisten und musikalischen Begleiter in unserer SE die all unsere Gottesdienste mit ihrem Spielen bereichern.                 

Ute Lauble

Mini-Ausfahrt 16.-17.6.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Samstag 28 Ministranten aus Beffendorf am Bahnhof in Oberndorf um ihre diesjährige Minifreizeit zu starten. Diese wurde von den Oberminis Moritz Lauble, Luisa Benz und Benedikt Kolb und dem Kirchengemeinderat Peter Klausmann geplant und vorbereitet.
Mit dem Zug ging es zuerst nach Wallhausen an den Bodensee. Dort stand als erstes Floßbauen auf dem Programm. Aus Brettern, Schnüren und Traktorschläuchen wurden in zwei Teams Flöße gebaut, die von der Jury gut geprüft wurden. Die Jury bewertete Aussehen, Kreativität bei der Namensgebung und die Praxistauglichkeit. Dies wurde beim anschließenden Floßstaffellauf getestet.
Leider bestand das eine Floß nicht ganz den Anforderungen des Bodensees, was dem Spaß im Team jedoch nichts anhaben konnte. Das zweite Floß zeigte von Anfang an eine enorme Stabilität und überzeugte die Jury auch mit hoher Geschwindigkeit im Wasser.
Danach ging es zum nahe gelegenen Campingplatz Klausenhorn, wo die großen Mannschaftszelte aufgebaut wurden und einige sich auch direkt noch einmal im See abkühlten. Nach einem entspannten Grillen und einem schönen Lagerfeuerabend mit Spielen und Liedern ging ein sehr gelungener erster Tag zu Ende.
Am Sonntag stand zuerst die Fährüberfahrt nach Überlingen auf dem Programm. Dass Überlingen mit großen Jugendgruppen etwas überfordert ist, hat sich vor allem im Strandbad bemerkbar gemacht. Dieses zeigte sich gegenüber den Ministranten nicht von seiner freundlichsten Seite. Mit Charme und Kreativität begegneten die Beffendorfer dem Misstrauen des Personals. Das Mittagessen wurde zum Beispiel statt wie geplant im Bad auf der Hauptstraße davor gegrillt. Doch das Wichtigste bei diesen kleinen Problemen war doch immer nur eins: Spaß bei der Sache zu haben. Diese Regel wurde auch das ganze Wochenende konsequent eingehalten.
Nach einem kurzen Besuch im Eiscafé führte der Weg dann direkt zum Bahnhof. Damit die Fußballfans unter den Minis das Deutschlandspiel verfolgen konnten, wurde die erste Halbzeit im Zug angeschaut, die zweite dann sogar schon wieder in Beffendorf.

Alles in allem war es eine sehr schöne Mini-Ausfahrt, mit einer coolen Truppe und gutem Wetter!                 

Luisa Benz

Der Fronleichnamstag

liegt den Beffendorfern seit vielen Jahren am Herzen.
Vier Altäre, von den Ministranten, den Jungen Familien, den Schönstattmüttern, sowie von den Erstkommunionkindern werden mit liebevoll gelegten Blumenteppichen gestaltet. Dabei ist es den Verantwortlichen wichtig, dass das Jahresthema in die Lieder, Schriftlesungen und Fürbitten eingebunden ist.
Damit auch die Motive und Gedanken der Gestalter der Blumenteppiche für Außenstehende nachvollziehbar sind, werden die Texte seit einigen Jahren an den Altären ausgelegt.
Viele Jahre war Pater Kimmich von den „Weißen Vätern“, Wegbegleiter für die Urbangemeinde. Doch das Alter und die Gesundheit machten ihm schon im vergangenen Jahr sehr zu schaffen und so musste es dieses Mal ohne ihn gemeistert werden.
PR Helga Dlugosch vom Seelsorgeteam übernahm diesen Part und so wurde der Tag von Beginn der Vorbereitung bis hin zur Prozession ein Unvergesslicher – nicht nur für die Verantwortlichen – für die ganze Gemeinde.
An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott an Helga Dlugosch und an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Tages mitgewirkt haben.

      Ute Lauble

Pfingstnovene

Neun Tage, bis Pfingsten, haben wir uns um die Osterkerze versammelt.
Wir haben miteinander gebetet, gesungen und haben dankbar den Textvorschlägen von Renovabis und unseren eigenen Gedanken nachgespürt. „Wir“, das sind 3 – 10 Frauen aus der Urbangemeinde.
Die Abende hatten immer denselben Ablauf. Ein wiederkehrendes Lied zu Beginn, Texte aus der Bibel, sowie Erfahrungen Jugendlicher in Begleitung von Pastor Meinolf Wacker. Eine Zeit der Stille, sowie Fürbitten, Vaterunser und Segen.
Es hat allen gutgetan, den Tag gemeinsam und in Ruhe miteinander Revue passieren zu lassen und im Gebet zu beenden. Wir stellten eine große Zufriedenheit bei allen fest und freuen uns schon heute, wenn wir uns im kommenden Jahr wieder zur Pfingstnovene treffen werden.

Ute Lauble

Erstkommunion 2018 in Beffendorf

Jahreshauptversammlung der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Rottweil (KEB)

Zur Jahreshauptversammlung der katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Rottweil wurde in diesem Jahr ins Gemeindehaus in Beffendorf eingeladen. Für die Kirchengemeinde Beffendorf als Gastgeber begrüßte deren KEB-Verantwortlicher Roland Lauble die Gäste im Gemeindehaus.
In seinen Worten stellte er den Versammlungsteilnehmern die wichtigsten Daten zur Gemeinde Beffendorf sowie auch zum 2005 eingeweihten und seither rege genutzten Gemeindehaus vor. Fürs leibliche Wohl der Versammlungs-teilnehmer hatte der Kirchengemeinderat Beffendorf aufs Beste gesorgt.
Die Vorsitzende Birgit Christmann und der Leiter der KEB-Stelle Rottweil Frido Ruf hießen dann die Versammlungsteilnehmer willkommen. Als Überleitung zur formellen Versammlung stellte Frido Ruf, quasi als keb-Ideen-Börse, eine Vielzahl gelungener Aktivitäten und Veranstaltungen einiger KEB-Mitglieder vor. Der zweite Teil der Versammlung wurde eingeleitet mit einem Aufnahmeantrag von "HeimatGlück" Böhringen in die keb Kreis Rottweil. Einstimmig und mit großem Wohlwollen stimmten die Delegierten diesem Antrag zu.
Im Anschluss berichteten die Vorsitzende Birgit Christmann und der Leiter Frido Ruf über die vielfältigen Aktivitäten seitens des Vorstandes und der keb-Geschäftsstelle im vergangenen Berichtsjahr. Im Verlauf der Versammlung wurde Gertrud Pfundstein nach zehn Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in der Vorstandschaft der KEB verabschiedet. Heidrun Wernz wurde einstimmig als Nachfolgerin ins Vorstandsgremium gewählt. Zum Abschluss dankte die Vorsitzende allen Verantwortlichen in den Gemeinden, die ihre Arbeit ehrenamtlich ausüben, für deren großartiges und unermüdliches Engagement vor Ort.                                     

Roland Lauble

Erstkommunion

Eingeladen zu einem Fest des Glaubens waren am So, 8.4. 9 Kommunionkinder aus Beffendorf.
Und so zogen sie bei strahlendem Sonnenschein und mit strahlenden Gesichtern unter den Klängen einer Abordnung der Stadtkapelle Oberndorf in die festlich geschmückte St. Urban- Kirche ein.
„Die Hände öffnen für den Frieden“, so lautete das Motto des Erstkommuniongottesdienstes, der von Pfarrer Deiss und Gemeindereferentin Müller-Dannecker in kindgerechter Weise mit den Kindern gestaltet worden war. Das Akkordeonorchester Beffendorf sorgte mit ihrer feierlichen, aber auch schwungvollen musikalischen Gestaltung, dass es ein rundum gelungenes Fest für die ganze Gemeinde wurde.       

    Brigitte Hezel

Priesterjubiläum

Am Ostermontag, feierte Pfr. Ewald Werner in Beffendorf sein Diamantenes Priesterjubiläum. Am 07.04.1958, ebenfalls einem Ostermontag, war seine Primiz.
Die Stationen bis zu seinem Ruhestand in 2007 waren unter anderem Vikar in Stuttgart-Feuerbach und Göppingen sowie Kaplan in Schramberg.
Von 1965 bis 1973 war er Pfarrer in Lauterbach, bevor er dann die Pfarreien in Geislingen und Horb übernahm. Seine Nichten und Neffen bereiteten ihrem "Onkel", wie er liebevoll genannt wird, einen sehr feierlichen Festgottesdienst in der Urban-Kirche.
Es war ihm ein großes Anliegen,wie schon vor zehn Jahren sein Goldenes, jetzt auch sein Diamantenes Priesterjubiläum in seiner Heimatgemeinde zu feiern. Für die Kirchengemeinde war es eine große Freude, dass der Jubilar seinen Ehrentag in der Urban-Kirche begehen wollte, und sie bereitete ihm einen würdigen Rahmen für diesen Tag. Birgit Müller-Dannecker vom Seelsorgeteam sagte bei ihrer Begrüßung: „Schön dass Sie Beffendorf treu geblieben sind.“ Dies sei das schönste Geschenk für die Kirchengemeinde. Sie sprach Pfarrer Werner ein herzliches "Vergelt’s Gott" für 60 Jahre im Dienste des Herrn und seiner Kirche aus und verglich ihn mit dem guten Hirten, der seine Schafe kennt und dem keines verloren geht. Passend war auch das Geschenk: ein Hirte, umgeben von seiner Schafherde, bestehend aus selbstgebackenen Osterlämmern.
Pfarrer Werner freute sich über die große Anzahl der Mitfeiernden und entdeckte in den Reihen den Einen oder Anderen, der schon vor 60 Jahren bei seiner Primiz dabei war. Viele davon, so Werner, seien jedoch schon auf dem Friedhof. Er begrüßte auch Gäste aus seinen ehemaligen Pfarreien und besonders die Geschwister Maier, die extra für diesen Tag aus Afrika angereist waren.
Sein Neffe, Pfarrer Ewald Ginter beschrieb in seiner Predigt seinen Onkel als einen Menschen, dem das Herz für die Kirche brennt. Ebenso sei er ein Pfarrer voller Leidenschaft und voller Ideen. Die Mission sowie die Kolping lägen ihm sehr am Herzen.
Das Herz seines Onkels aber brenne auch für die Familie. Er sei immer für sie da und unterstütze sie auf jede erdenkliche Weise. Das schönste Geschenk bereiteten ihm seine Nichten und Neffen, indem sie den Gottesdienst mit einem eigenen Chor musikalisch umrahmten. Er wünschte seinem Onkel, dass er der Familie und allen anderen Menschen noch lange erhalten bleibe.
Beim anschließenden Stehempfang gratulierte der 2. Vors. der Urbangemeinde Paulus Kolb, Pfr. Werner zu seinem seltenen Jubiläum und sprach seine Freude und seinen Dank darüber aus, dass dieser große Tag in Beffendorf gefeiert wird. Er meinte, dass dieses Schaffen und Wirken und die Überzeugung nicht allein aus menschlicher Kraft kommen kann, sondern dass hier der Heilige Geist das seinige dazu beigetragen habe.
Auch Ortsvorsteher Roland Lauble, sowie die zweiten Vorsitzenden einiger Teilgemeinden der Horber Seelsorgeeinheit, Vertreter der Kolpingsfamilien Horb und Aichhalden , sowie spontan gesprochene, persönliche Worte, brachten die große Wertschätzung und die tiefen Spuren die Pfr. Werner hinterlassen habe, zum Ausdruck.     

Ute Lauble