St. Otmar Kirche über die Osterfeiertage

In unserer St. Otmar Kirche konnte über die Osterfeiertage täglich passend ein neues Motto betrachtet werden.

Auch jetzt ist im Marienmonat Mai der Marienaltar besonders geschmückt und lädt ein für ein Gebet.

Frauenbund Hochmössingen- Rückblick Weltgebetstag

Wieder einmal durften wir zusammen einen schönen Weltgebetstags Gottesdienst in Hochmössingen feiern. Durch das Zusammenkommen, gemeinsame Gebete und Gespräche mit Frauen aus unseren evangelischen Nachbarkirchengemeinden Marschalkenzimmern und Weiden werden diese gemeinsamen Abende jedesmal bereichert und zu etwas ganz Besonderen. Dafür möchten wir Euch ein herzliches „Vergelts Gott“ sagen, auch für die Kollekte, die an diesem Abend insgesamt 433,50 € betrug. Die Verwendung der Kollekten zum Weltgebetstag wird in jedem Land vom jeweiligen nationalen Komitee verantwortet. Die Kollektengelder, die bei den Weltgebetstags Gottesdiensten im März zusammenkommen werden schwerpunktmäßig für Frauen- und Mädchenprojekte welt-weit eingesetzt. Mädchen und Frauen werden hierdurch gestärkt und gefördert. Des weiteren bedanken wir uns ganz herzlich bei den Käuferinnen des Solibrotes. Der Erlös davon beträgt 235,00€, der auch für Frauenprojekte verwendet wird. An Frau Bücker aus Rottweil-Altstadt dürfen wir 195,00€ weitergeben. Diese kommen dem von ihr vorge-stellten Projekt in Simbabwe zugute. Allen Spenderinnen sei herzlich gedankt!
Im März und April finden keine weiteren Veranstaltungen des Frauenbundes statt!

Frauenfasnet 2020

Wieder einmal bis auf den letzten Platz gefüllt war das Gemeindehaus St. Otmar an der Frauenfasnet des Hochmössinger Frauenbunds. „Wo send‘ dia Mädle b’sonders schee?“ – ein besonderes Motto, das einigen Besucherinnen viel Kreativität abverlangte. So wurde mal wieder tief in den Schränken gesucht und am Abend erschien ein „scheenes Mädle“ nach dem anderen bei der Fasnetsveranstaltung. Ute Kopp begrüßte und führte an diesem Abend durch das bunte Programm. Traditionell eröffnet wurde der Abend von den Brauchtumsnarren, die großzügig Brezeln verteilten. Auch das Chörle grüßte die Gesellschaft mit dem bekannten
Titel „Schöne Maid“, dabei trugen die Sängerinnen imposante Bollenhüte, handgearbeitet aus zahlreichen Christbaumkugeln. Danach begeisterte die Teenie-Garde mit ihrem Showtanz. Sonja King stellte mit zwei Assistentinnen einen modischen Rundgang durchs Jahr vor. Sie zeigte, welche Kopfbedeckung, angefangen bei der selbstgestrickten Mütze mit Bobbel bis hin zum vornehmen Zylinder, in welchem Monat die richtige sein könnte. Marita Schillinger erzählte von ihren Erlebnissen in der Kur. Die Suche nach einem Kurschatten verlief leider erfolglos und als dann auch noch der mitgebrachte Proviant verzehrt war, wuchs die Sehnsucht nach der Heimat und nach dem eigenen Gatten. Die Dornhaner Tanzbären waren zahlreich vertreten und präsentierten schwungvoll, wie gut Waschbären tanzen können. Die Auftritte vom Chörle gehören fest ins Programm der Frauenfasnet. Die Texte zu bekannten Melodien werden umgeschrieben und so bewiesen die Sängerinnen in zwei weiteren Auftritten ihr Können. Einmal wurde mit Kritik an der Kirchenpolitik nicht gespart. Später berichteten die Sängerinnen wieder einmal über die Missgeschicke einiger Hochmössingerinnen seit der letzten Fasnet. Annelind Bantle, alias Frau Klepperle, schaute auch wieder vorbei und erzählte von zahlreichen amüsanten Begebenheiten bei diversen Arztbesuchen. Auf einem beeindruckenden Hexenbesen flog eine Schwarzwaldhexe vorbei und berichtete viele interessante Dinge über ihr Hexendasein und abenteuerliche Ausflüge auf den Brocken zum Klassentreffen. Doro und Biggi trugen musikalisch vor, wie es dazu kommen konnte, dass sie nun wieder „zu haben“ seien. Danach brachten sie mit dem Lied „Heile, heile Gänschen“ den ganzen Saal zum mitsingen. Ein toller Abschluss war das Schachtla-Balett, das aus Mitgliedern des Frauenbund-Teams und des Kirchengemeinderats bestand. Neun Frauen, alle auf der Suche nach einem tollen Mann. Jede präsentierte ihre mehr oder weniger attraktiven Eigenschaften und wunderte sich, warum sie bisher auf der Suche nach einem Mann nicht erfolgreich gewesen war. Eins muss man den „alten Schachteln“ lassen – sie sind spontan. Ein Teil der Gruppe konnte den Programmpunkt vorab nicht üben. Nichts desto trotz fand das Stück große Begeisterung beim Publikum. Mit Polonaise durch das ganze Gemeindehaus und Tanz ging ein närrischer Abend mit buntem und vielfältigen Programm zu Ende.

Spende Frauenbund Hochmössingen

Der Frauenbund Hochmössingen konnte vom Erlös des Herbstmarktes, der Ende November stattgefunden hatte, insge-samt 840 € spenden. Davon konnten drei Kinderwünsche der Oberndorfer Aktion Wunschsterne erfüllt werden.
Der Rest wurde an die Kirchengemeinde weitergeleitet für die Renovierung der Hochmössinger Welte-Orgel.

Zeit für Ruhe, Zeit für Stille

Das Chörle des Frauenbundes hatte am Sonntagabend des 2. Advents zu einer Adventsbesinnung in die Kirche St. Otmar eingeladen. Die zahlreichen Gäste wurden begrüßt mit dem Kanon „Zeit für Ruhe, Zeit für Stille“. Marlene Schneider begleitet den Abend mit adventlichen, informativen sowie teilweise auch nachdenklich stimmenden Texten. Das Chörle trug mehrere sehr eingängige und melodiöse Lieder vor, die sie neu in ihrem Repertoire aufgenommen hatten. Musikalisch begleitet wurden die Sängerinnen von Inge Schwarz an der Gitarre und Miriam Schwarz an der Querflöte. Nach dem gemeinsam mit den Zuhörern gesungenen Abschlusslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ endete die diesjäh-rige Adventsmeditation. Der Frauenbund Hochmössingen hatte Punsch, Glühwein sowie süßes und herzhaftes Gebäck vorbereitet, damit konnten die Gäste den sehr schönen, besinnlichen und stimmungsvollen Sonntagabend ausklingen lassen. Der Erlös des Abends wird für die Restauration der Hochmössinger Welte-Orgel gespendet.

Bunter Herbstmarkt erfreut

Reges Treiben herrschte vor und im Gemeindehaus St. Otmar beim vierten Herbstmarkt des Frauenbundes. Zum ersten Mal konnten sich die Gäste gleich im Außenbereich ein Bild von der Vielseitigkeit der Hochmössinger Künstlerinnen und Künstler machen. Verschiedene Holzarbeiten wurden angeboten und konnten in Ruhe bei einem schmackhaften Glühwein aus Hochmössinger Weißwein begutachtet und erstanden werden.
Mit weiteren abwechslungsreichen Angeboten ging es im Inneren des Gemeindehauses weiter. So gab es liebevoll angefertigte Engel und Tannenbäume aus Holz. Gehäkelte Mützen anprobiert. Selbstgenähte Kleinigkeiten oder bestickte Waren für Kinder standen ebenfalls hoch im Kurs bei den Besuchern. Der Eine-Weltstand bot fair gehandelte Waren aber auch selbstgestrickte Socken und Marmelade an. Gewürze und Schmuck aus Sri Lanka ergänzten das Angebot. Die Hochmössinger Autorin Symone Hengy war auch waren im Angebot und wurden gerne in diesem Jahr wieder mit einem Büchertisch vertreten. Sie und zwei Kolleginnen von den „Literatur-Schwalben“, Gabi Kreher und Elke Reinauer, boten ihre Romane an und signierten die Bücher auf Wunsch. Der Frauenbund Hochmössingen bewir-tete wie gewohnt mit leckeren Kuchen und Torten, Kaffee und Wurst. Die Ministranten hatten an ihrem Waffelstand viel zu tun und füllten so ihre Spendenkasse auf. Der Frauenbund zeigte sich zufrieden über die gelungene Veranstaltung und den großen Besucherandrang. Der Erlös wird für die Aktion Wunschsterne der Stadt Oberndorf sowie für die Orgel-Renovierung eingesetzt.

60 Jahre lang das Lob Gottes gesungen / Cäcilienfeier bei den St. Otmar Voices.

Zu Ehren der heiligen Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik begehen die Sänger und Sängerinnen der St. Otmar Voices ihren alljährlichen Familienabend. Begonnen wurde mit einem ansprechenden Gottesdienst in der St. Otmar Kirche. Pastoralreferentin Helga Dlugosch dankte den Mitgliedern des Chores für ihren wertvollen Dienst zur feierlichen Gestaltung der Gottesdienste. Nach dem anschließenden gemeinsamen Essen im Gemeindehaus nahm Frau Dlugosch eine ganz besondere Ehrung vor. Frau Ursula Fehrenbacher singt seit 60 Jahren im Chor. Vor allem ihre große Verlässlichkeit hob Frau Dlugosch hervor. Mit Ihrer schönen, warmen und vor allem sehr sicheren Altstimme unterstützt sie den Kirchenchor seit 6 Jahrzehnten. Ans Aufhören denke sie noch nicht. Sie will dem Chor weiterhin dienen, solange sie Spaß daran habe. Frau Dlugosch verglich Frau Fehrenbacher mit dem heiligen Martin. Auch er teilte den Mantel mit dem Bettler uneigennützig und wartete - so Dlugosch – nicht bis die Presse anwesend war. Genau so bescheiden und uneigennützig dient Frau Fehrenbacher dem Chor. Dies konnte Chorsprecher Stefan Hezel in seiner Dankesrede an die Jubilarin nur unterstreichen. Er bezeichnete sie zudem noch als einen absoluten Ruhepol im Chor der auch so unbedingt gebraucht wird. Die Geehrte wurde mit einer Urkunde vom Cäcilienverband sowie einem Ehrenbrief vom Bischof bedacht. Außerdem gab es Blumen vom Chor und von der Kirchengemeinde einen Gutschein und eine Jahreskerze. Danach ließ der Vize-Dirigent Alfred Dölker auf seine gewohnt akribische Art die Aktivitäten des Chores des vergan-genen Jahres Revue passieren. Nach der Ansprache von Chorsprecher Stefan Hezel und dem Rück- und Ausblick von Chorleiter Rolf Wiechert wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Lieder zum Lob Gottes in fünf Sprachen

Das Konzert des Kirchenchors St. Otmar Voices war wieder einmal ein voller Erfolg. Da wegen der Orgelrestauration die Empore geschlossen war und dadurch Sitzplätze weggefallen waren, wurden noch möglichst viele Stühle im Kirchenraum aufgestellt. Alle Plätze waren restlos besetzt. Stefan Hezel begrüßte die Gäste aus Nah und Fern und freute sich über die zahlreichen Konzertbesucher. Er bedankte sich auch im Voraus beim Dirigenten Rolf Wie-chert, bei Helga Dlugosch, die durch das Programm führte und bei der Band. Faszinierend sei, dass die Bandmitglieder nur bei den letzten Proben dabei seien und das Zusammenspiel zwischen Chor und Musikanten so problemlos funktioniere.
Zum Konzertauftakt starteten drei Solo-sänger (Martin Pfau, Rolf Wiechert und Anton Molnar) mit einer Art Sprechge-sang. Ein stetig wiederholtes „dum-dum-ha“ sorgte bei den Zuschauern für Spannung, was sich daraus entwickeln würde. Gruppenweise formierten sich weitere Sänger und Sängerinnen auf den Stufen zum Altarraum und stimm-ten in den Gesang mit ein. Schließlich konnte man das bekannte „Halleluja“ von Leonard Cohen erkennen, das stimmgewaltig vorgetragen wurde. Anton Molnar überzeugte als Solist mit seiner kräftigen Tenorstimme.
Eine Stunde der Vielfalt sollte die Gäste erwarten. Frau Dlugosch zog den Ver-gleich zu einem Kaleidoskop, das bunte, wechselnde Bilder und Muster erzeugt. Denn eine solche Vielfältigkeit sollte sich auch in der Liedauswahl des Chores widerspiegeln. Dies zeigte sich auch unmittelbar an den nachfolgenden, sehr unterschiedlichen Stücken. Der Taizé-Gesang „Laudate dominum“ mit beein-druckenden Soloeinlagen von Birgit Hezel und Rolf Wichert und das an-schließende Stück „Hebe deine Augen auf“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy stellten die große Bandbreite des Chors unter Beweis.
„Wenn alle Zeiten gleich sind, dann werden sie sinnlos. Wenn das Fest zum Alltag wird, dann verdirbt das auch den Alltag“. Mit diesen Worten leitete Helga Dlugosch über zu einem fröhlichen Geburtstagsständchen, übernommen von der A Capella-Band „Wise Guys“. Alle, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag feierten oder noch feiern werden, sollten damit bedacht werden. Im Besonderen war das Stück aber auch dem früheren, langjährigen Chorleiter Klemens Hezel, der kürzlich seinen 90. Geburtstag feiern durfte, gewidmet. Gleichzeitig erinnerte Dlugosch auch an die Geburtsstunde des neuen, ewigen Lebens, an den Anfang des Lebens bei Gott.
Veränderung braucht Vielfalt, braucht das Fremde, das Neue. Nur durch das Andere kann sich eine Gesellschaft weiter entwickeln, so Dlugosch. Das lateinische „Gloria“ aus der Popmesse, mit einem weiteren Solo von Birgit Hezel, wird das Lob vor das Angesicht des Schöpfers getragen, durch den die Menschen keine Angst vor Veränderun-gen haben müssen, denn Gott ist in allem Wandel ein verlässlicher „Anker in der Zeit“, so besagt es auch die anschließend vorgetragene Komposition von Albert Frey.
Die Menschen brauchen Begegnungen, Gespräche, gemeinsames Lachen, geteilte Zeit. Mit „Stand by me“ (Bleib bei mir“) – wandten sich die Sängerinnen und Sänger an den Herrn mit der Bitte, den Menschen immer nahe zu sein, in Licht und Schatten.
Der bekannte Song wurde durch das Solo von Kimberly Voss zu einem be-sonderen Hörgenuss. Mit dem „Sanc-tus“ aus der Missa Festival von John Leawitt präsentierte der Chor einen Lobpreis der ganzen Schöpfung.
Auch der Chor stellte sich dem Neuen, dem Fremden, der Vielfältigkeit. Lieder in fünf verschiedenen Sprachen wurden den Gästen vorgetragen. Deutsch, La-tein und auch Englisch sind in der Kirche nicht ausgewöhnlich. Das Lied „Wana Baraka“ jedoch wurde in Suaheli prä-sentiert. Das Halleluja ist sehr eingängig und die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger war auch bei diesem Lied deutlich spürbar. Danach folgte eine Bitte um Frieden mit dem Stück „Dona nobis pacem“ von Lee Dengler.
Bevor der Chor das Schlusslied „Inno al Signore“ auf Italienisch anstimmte, übernahm Rolf Wiechert noch das Wort. Er dankte den Sängerinnen und Sängern sehr herzlich. Die lange und akribische Konzertvorbereitung hat allen Beteiligten einiges abverlangt. Singen ist wie Beten, so Wiechert. Man muss sich darauf einlassen und die Bot-schaft muss von Herzen kommen. Außerdem galt sein Dank den Bandmitgliedern Anke Hezel (Piano), Aileen Wiechert (Violine), Alexander Burgba-cher (Percussion) und Alexander Paul (Bass).
Nach langem Applaus verabschiedeten sich die St. Otmar Voices mit dem Stück „Give us peace“. Dabei verteilten sich die Sängerinnen und Sänger in der gesamten Kirche und es wurde gemeinsam mit dem Publikum gesungen. Ein wunderbarer, vielfältiger Konzertabend ging zu Ende. Alle Anwesenden waren eingeladen, den Abend bei einem kleinen Umtrunk im benachbarten Ge-meindehaus ausklingen lassen. Der Chor hatte eine Spendenkasse aufgestellt. Die Spenden des Abends stellt der Chor für die Restaurierung der Welte-Orgel zur Verfügung.

Ensemble begeistert mit Klassik und Eigenarrangements

Zahlreiche Besucher waren der Einladung der Kirchengemeinde zum Konzert des Swabian Brass Ensembles gefolgt. Der Abend wurde mit imposanten Klängen eröffnet: Den Auftakt bildete "Der Einzug der Königin von Saba" von Georg Friedrich Händel. Michael Müller, Posaunist des Quin-tetts, der gut gelaunt durch den Abend führte, war entzückt über das Publikum in der Hochmössinger Kirche. Weitere klassische Werke von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi und auch nochmals Händel standen ebenso auf dem Programm wie "Bohemian Rhapsody" von Queen. Auch Eigenarrangements, ob als Duo oder Quintett vorgetragen, bereicherten den Abend und kamen beim Publikum sehr gut an.
Beeindruckend waren in jedem einzelnen Musikstück die spürbare, sichtbare und hörbare Leidenschaft und das Talent der Musiker. Das Publikum erklatschte sich mit ihrem kräftigen und lang anhaltenden Applaus noch einige Zugaben, die den abwechslungsreichen, gelungenen Abend perfekt abrundeten.

Frauenbund besucht Büffelhof

Der Büffelhof Steinwand in Dürrenmettstetten war Ziel des Frauenbunds Hochmössingen. Die Ressonanz war sehr groß – mit mehreren Fahrzeugen ging es in Fahrgemeinschaften nach Dürrenmettstetten. Dort wurde die Gruppe von Tatjana Steinwand erwartet und freundlich begrüßt. Die Führung startete im Stall. Die Frauen und Kinder waren begeistert von den beeindruckenden Tieren mit den imposanten Hörnern, vom großen Stall und folgten aufmerksam den ausführlichen Ausführungen von Frau Steinwand. Danach ging es zu den Jungtieren, das Jüngste war erst wenige Tage alt. Schließlich durfte eine Verkostung im Hofladen natürlich nicht fehlen. Mozzarella und Camembert, aber auch Büffelwurst konnten probiert und natürlich auch gekauft werden. Auch die Linsen aus eigenem Anbau und Maultaschen fanden Anklang bei den Frauen und fanden den Weg in den Einkaufstaschen. Eine gemütliche Einkehr im Sportheim Hochmössingen rundete den gelungen Tag ab.

Frauenbund feiert Sommerfest

Bei herrlichem Sommerwetter konnte das diesjährige Sommerfest glücklicherweise wieder auf der Terrasse des Gemeindehauses stattfinden. Die lange, hübsch dekorierte Tafel war fast bis auf den letzten Platz belegt. Das Vorstandsteam hatte für mit verschiedenen Dips und Brotaufstrichen für sommerliche Snacks gesorgt, die traditionelle Sommerbowle durfte natürlich auch nicht fehlen.
Zur Überraschung und zur Auflockerung wurde „Dosen werfen“ gespielt. Die Frauen waren mit Feuereifer dabei. Die Siegermannschaft wurde geehrt und durfte als erste Gruppe das Nachtisch-Buffet mit Eis, Kuchen und anderen Köstlichkeiten erobern. Ein herrlicher Sonnenuntergang konnte noch beobachtet werden und mit vielen Gesprächen verbrachten die Frauen einen wunderschönen Abend.

Gottesdienst im Grünen

Nach drei Jahren sei es endlich mal wieder Zeit, einen ökumenischen Gottesdienst im Grünen zu feiern, meinte Marianne Dölker-Gruhler in ihren Begrüßungsworten.
Dazu eignet sich der Platz um die katholische Kirche in Hochmössingen ganz hervorragend. Unter dem Blätterdach der großen Kastanienbäume konnten die vielen Gläubigen aus Hochmössingen, Marschalkenzimmern und Weiden einen geschützten Sitzplatz im Schatten finden. „Ruf doch bei Gott mal an – er hat die alte Nummer noch“.
Unter diesem Motto fand der gemeinsame Gottesdienst der katholischen Gemeinde St. Otmar und der evangelischen Kirchengemeinde Marschalkenzimmern-Weiden statt.
Pastoralreferentin Helga Dlugosch lud die jüngsten Gemeindemitglieder ein, nach vorne zu kommen und gemeinsam beteten sie mit Worten und Gesten und sangen zusammen mit Bruder Hubert Weiler aus Adelshofen, der sie auf der Gitarre begleitete, ein fröhliches Lied. In einem Anspiel war ein „Neuchrist“ auf der Suche, nach der richtigen Art und Weise zu Beten. Verschiedene Menschen, die ihm begegneten, glaubten zu wissen, wie es „richtig“ geht. Bruder Hubert erläuterte in seiner anschließenden Predigt, warum, wie und wo man beten kann. Außerdem wurden die Gottesdienstbesucher noch verraten, dass die Telefonnummer von Gott 5015 (Psalm 50, Vers 15) lautet.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Marschalkenzimmern-Weiden unter der Leitung von Martin Bleibel und vom Singkreis Hochmössingen unter der Leitung von Christine Neumann umrahmt. Bruder Hubert spielte Gitarre und stellte einige Lieder vor. Sein Hobby seit vielen Jahren ist es, bekannte Pop-Songs um zu texten und mit christlichen Inhalt zu „taufen“.Im Anschluss an den Gottesdienst gab es die Möglichkeit, unter den Kastanienbäumen das Mittagessen einzunehmen. Die Hochmössinger Jungschar hatte die Kaffeebar organisiert und verkaufte neben Kuchen auch frisch gebackene Waffeln.

Kirchengemeinde sagt „Danke“!

Der Kirchengemeinderat St. Otmar Hochmössingen hatte alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer als Dank zu einem schönen Abend ins Gemeindehaus eingeladen. „Gottes bunte Blumenwiese, das seid ihr!“. Unter diesem Motto waren die fleißigen Gemeindemitglieder eingeladen worden. Diese Einladung wurde gerne angenommen und so waren im Gemeindehaus fast alle Plätze besetzt.
Der Raum war mit vielen verschiedenen Blumen auf den Tischen festlich geschmückt. Die Bedeutung der einzelnen Pflanzen übernahm die Pastoralreferentin Helga Dlugosch. Sie dankte wie z.B. Firm- und Kommunionsdrehscheibe, dem Kinderkirchteam, Lektorinnen und Lektoren, Kommunionshelferinnen, dem Adventsweg-Team, um nur einige zu nennen. Viele helfende gemeinsam
mit Ute Kopp den vielen Helfern
Hände arbeiten in der Kirchengemeinde zusammen und jeder leistet seinen Teil. Und so bunt wie die Blumenwiese war auch die Schar der Gäste. Diese wurden dann mit einem oppulenten Abendessen am Buffet verwöhnt und konnten es sich so richtig gut gehen lassen. Auch ein Dessert durfte nicht fehlen. Als besondere Überraschung war noch ein ganz besonderer Gast anwesend. Bauer Kommer war aus Balingen gekommen und berichtete über das einfache und beschwerliche Leben einer Bäuerin in der „guten, alten Zeit“ um 1850. Danach wusste jeder die technischen Erleichterungen, angefangen bei der Wasch- und Spülmaschine, doch wieder sehr zu schätzen. Auch lustige Begebenheit, die über einen Nachtwächter aus jener Zeit dokumentiert waren, gab Bauer Kommer zum Teil in Reimform zum Besten. Er war vom Hochmössinger Publikum begeistert, war es doch während seines Vortrags mucksmäuschenstill.
Wer beim nächsten Helferfest dabei sein möchte: Die Kirchengemeinde kann weitere helfende Hände immer brauchen und würde sich über Verstärkung in den verschiedenen Teams sehr freuen.

Fünfte Etappe des Kinzigtäler Jakobuswegs führt Hochmössinger Frauenbund nach Gengenbach

Die inzwischen fünfte Etappe des Kinzigtäler Jakobuswegs nahm eine wieder recht ansehnliche Gruppe von Pilgerinnen und Pilgern bei anfangs sonnigem Wetter in Angriff. Zeitig am Morgen traf
sich die Gruppe von 21 Personen, darunter auch 2 Kinder, um zunächst mit Pkws nach Zell am Harmersbach zu fahren. Dort angekommen wurde die Wallfahrtsmesse in der Klosterkirche „Maria zu den Ketten“ besucht. Anschließend musste leider die Regenausrüstung ausgepackt und bei leichtem Nieselregen aber guter Laune startete die Gruppe in Richtung Nordrach. Von dort ging es dann bei inzwischen kaltem und stürmischem Wind kräftig bergauf in Richtung Lärchenhütte mit Pilger-kreuz. Wieder bergab ging es weiter zum Satteleck und auf dem Kammweg zwischen dem Hütters- und dem Pfaffenbach zur "Teufelskanzel". Schließlich erreichte die Gruppe das Gengenbacher "Bergle" mit der schönen Jakobuskapel-le, die zu einem kurzen Halt einlud und von der aus man einen herrlichen Aus-blick über die historische Altstadt und das Rheintal hat. Bergab ging es die
letzten Meter bis zum Gengenbacher Marktplatz. Leider lud das kalte und regnerische Wetter nicht dazu ein, das wunderschöne Städtchen zu erkunden.
Das gemeinsame Abendessen nutzte die Gruppe, um sich wieder aufzuwärmen bevor die Heimreise nach Hochmössingen angetreten wurde. Die Pilgerinnen
und Pilger freuen sich schon auf das nächste Teilstück im Oktober 2019, das nach Schutterwald führen wird.

Erstkommunion in Hochmössingen

Das Symbol des Baums war das Leitthema. Jonas Bauer, Sanja Fehrenbacher, Moritz Haaga, Jonas Hezel, Roman Hils, Tamina Hornberger, Leni Knöpfle, Lenny Krespach und Carl Schaber konnten am vergangenen Sonntag die erste heilige Kommunion feiern. Der Festgottesdienst wurde von Herrn Pfarrer Martin Schwer zelebriert. Der Musikverein Hochmössingen unter Leitung von Rolf Wiechert und der Singkreis unter der Leitung von Christine Neumann beglei-teten den Gottesdienst musikalisch und sorgten für einen feierlichen Rahmen.
Unterstützt auf Ihrem Weg zur Erstkommunion, der mit den Vorbereitungen bereits im vergangenen Herbst begann, wurden die Kinder von ihren Eltern und Geschwistern, von den
Kommunionsmüttern und von Birgit Bahr, die als „Drehscheibe“ seit vielen Jahren mit viel Herzblut und Engagement alles rund um die Kommunion organisiert und mit und für die Kinder vorbereitet. Dafür sprachen ihr die Kommunionskinder am Ende des Gottesdienstes auch ihren besonderen Dank aus und jedes Kind überreichte eine Rose.

Frauenfasnet Hochmössingen

„Auf der grünen Sommerwiese“ lautete das Motto der diesjährigen Frauenfasnet im Hochmössinger Gemeindehaus.
Schnell füllte sich der närrisch geschmückte Raum mit Gärtnerinnen, Käferchen, Bienen, Schnecken und vielem mehr.
Das abwechslungsreiche Programm startete nach traditionellem Brezelsegen durch die Brauchtumsnarren mit dem Auftritt der Teenie-Garde, die ihren Show-Tanz zeigte und sofort wurde vom Publikum die erste Zugabe gefordert. Daran schloss das Chörle an. Die Sängerinnen berichteten über die Missgeschicke einiger Hochmössingerinnen und präsentierten eine Ode an
die Firma Kober, auch „Amazon von Hochmössingen“ genannt, weil es dort außer Obst und Gemüse eigentlich alles zu kaufen gibt, was man in Haus, Garten und Stall so braucht. In der anschließenden Pause, in der der Alleinunterhalter Werner Schmid mit Stimmungsmusik die Gäste unterhielt, konnte genutzt werden um mit herzhaften Wurstsalat oder Käseweckle den Hunger zu stillen. Sechs Zwerge waren von Dornhan nach Hochmössingen gereist und hatten auch ihr Schneewittchen mitgebracht. Sie selbst, aber auch das Publikum, hatten sichtlich Spaß bei ihrem unterhaltsamen Auftritt samt Zugabe. In einem ganz persönlichen Jahresrückblick erzählte Sonja King von Pleiten, Pech und Pannen, die sie im Jahr 2018 erlebt hat. Musikalisch wurden von Biggi und Doro die Vorzüge der Urin-Therapie angepriesen. Unverständlicherweise fand die mitgebrachte Kostprobe beim Publikum keinen Anklang. Plötzlich erschien eine Kurpatientin, die auf der Suche nach dem Ruheraum der Kureinrichtung im Gemeindehaus gelandet war. Bei den Gästen sei die ein oder andere Wellness-Behandlung auch nicht unnötig, stellt sie sofort fest. Dann berichtete sie in ihrer unvergleichlichen Art, was es in der Kur tagtäglich zu erleben gibt und beschloss, sofort eine Kurverlängerung zu beantragen. Im völlig abgedunkelten Raum präsentierten die Friday-Ladies vom TSV Hochmössingen einen Schwarzlichttanz und begeisterten das Publikum. Spätestens jetzt hatten alle den Ohrwurm „Cordula Grün“ im Ohr. Natürlich durfte auch hier eine Zugabe nicht fehlen. Das Chörle bildet mit einer zweiten Gesangseinlage den gelungenen Abschluss des vielfältigen Programms. Mit Polonaise und Tanz ging ein unterhaltsamer, stimmungsvoller Abend zu Ende.

Die Sternsinger

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Sternsinger. Sie waren am 2. und 3. Januar in Gruppen unterwegs und erzielten ein tolles Ergebnis. Sie sammelten 2.250 €. Wir sagen ein herzliches Vergelt’s Gott an die Kinder, Betreuer und Firmlinge, welche zum Gelingen beigetragen haben.

Verabschiedung Leontine Hezel

Zum Jahresschluss wurde in Hochmössingen Frau Leontine Hezel vom Kirchengemeinderat aufs herzlichste in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Frau Hezel hat lange Jahre in der Kirche für den schönen Blumen-schmuck gesorgt, um den wir so man-ches Mal beneidet wurden. Auch hat sie uns an den Hochfesten wie Ostern und Fronleichnam sowie am Adventsweg mit vielfältiger Blumenpracht erfreut. Wir wünschen ihr Gottes Segen, alles erdenklich Gute vor allem Gesundheit und nochmals ein herzliches Vergelt's Gott.

Feierliches Christbaumsingen in St. Otmar

Das traditionelle Singen von Weih-nachtsliedern der Seelsorgeeinheit Oberndorf fand zwischen den Jahren in St. Otmar in Hochmössingen statt. Durch das Jubiläums-Narrentreffen in Beffendorf rückte das Christbaumsingen ausnahmsweise ab von seinem gewohnten Termin, dem Sonntag „Taufe des Herrn“, der die Weihnachtszeit beendet.
Der Kirchenchor „St. Otmar Voices“, unter der Leitung von Rolf Wiechert, gestaltete den Abend mit. Sehr feierli-che Weihnachtslieder, begleitet von Orgel- und Klavierklängen, sorgten für eine sehr stimmungsvolle, andächtige Stimmung. Im Wechsel sangen Chor und die Gemeinde weihnachtliche Lie-der, erläutert, ergänzt und zusammen-gebunden durch Gedanken von Herrn Pfarrer Martin Schwer. Die wunderschön gestaltete Krippe und der majestätische Christbaum boten eine wunderbare Kulisse für diesen Abend.
Im Anschluss an das Christbaumsingen hatte die Kirchengemeinde zu einem Umtrunk und Imbiss ins benachbarte Gemeindehaus geladen. Viele waren dieser Einladung gerne gefolgt. Nachdem die 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Ute Kopp, über die Aktivitäten der Hochmössinger Kirchengemeinde im vergangen Jahr berichtet hatte, konnten sich die Besucher am Fingerfood-Buffet ausgiebig stärken und sich bei einem Glas Sekt über die Gemeindegrenzen hinweg austauschen.

Sternsinger-Mobil macht Halt in Hochmössingen

Ein gelb-weißer Transporter ist auf dem Weg durch ganz Deutschland. Am Mittwoch machte er Halt an der Kirche in Hochmössingen. Spielerisch, kindgerecht und sehr anschaulich erklärte die Mitarbeiterin des Kindermissionswerks den Besuchern die jährlichen Sternsinger-Aktionen und ging  anhand von mehreren ganz konkreten  Beispielen darauf ein, wie die Spendengelder verwendet und wie die Kinder unterstützt werden. Am Schluss wurde das neu gewonnene Wissen noch mit dem Spiel „1, 2 oder 3“ getestet. Die Kinder der Grundschule und des Kindergartens Hochmössingen waren vormittags zu Gast und mit Feuereifer bei der Sache.
Die 61. Aktion der Sternsinger im Januar 2019 steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“. Es werden bundesweit wieder über 300.000 Sternsinger unterwegs sein. Die Kinder gehen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür, bringen den Segen in die Häuser und sammeln Geld für Kinder in Not.

Herbstmarkt in Hochmössingen

Auch der dritte Herbstmarkt des Frauenbundes in Hochmössingen war ein voller Erfolg. Bereits zur Saalöffnung strömten zahlreiche Gäste ins Gemeindehaus St. Otmar. Der Frauenbund hatte den Markt unter das Motto „Hochmössinger Apfelglück“ gestellt und viele Produkte rund um den Apfel vorbereitet. Neben selbstgemachtem Apfelsaft wurden viele andere Dinge wie Apfelchips, Apfelbrot, Marmeladen, Gelees aber auch selbstgenähte Taschen mit Apfel-Design angeboten. Auch die andere Marktstände präsentierten vielfältige, selbst hergestellte Produkte und der Eine-Welt-Stand bot Waren aus der dritten Welt und fairem Handel an.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Jugendchor unter der Leitung von Anke Hezel und für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen und der traditionellen „Marktwurst“ bestens gesorgt. Zusätzlich boten auch die Ministrantinnen und Ministranten wieder frisch gebackene Waffeln an.
Der Erlös des Marktes wird vom Frauenbund an soziale Einrichtungen gespendet.

Hochkarätige Ehrungen bei den St. Otmar Voices:

Beim jährlichen Familienabend des kath. Kirchenchores wurden verdiente Mitglieder geehrt. Begonnen wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Pastoralreferentin Helga Dlugosch fand schon im Gottesdienst sehr treffende Worte und dankte den Sängerinnen und Sängern für ihr „Dienen“ und ihren stetigen Dienst. Nach dem gemeinsamen Essen nahmen Frau Dlugosch und Chorsprecher Stefan Hezel die Ehrungen vor. Rosi Hezel trat vor 25 Jahren der Chorgemeinschaft bei. Seit vielen Jahren ist sie zudem im Ausschuss aktiv. Besonders ihre freundliche und besonnene Art schätzen ihre Sängerkameradinnen und Kameraden. Helga Dlugosch bezeichnete sie treffend als „Guter Geist“ des Chores. Ähnliche Worte fand Stefan Hezel. Er dankte ihr für ihre große Zuverlässigkeit und ihre Gabe im Chor als ausgleichender Ruhepol zu wirken. Seit 30 Jahren singt Ute Kopp im Chor. Gleichzeitig hat sie das Amt der zweiten Vorsitzenden des Kirchengemeinderates inne. Somit ist sie bei allen Fragen und Belangen das Bindeglied zwischen Kirchenchor und Kirchengemeinde. Diese nicht immer einfache Aufgabe meistert sie fabelhaft, so Dlugosch. Stets mit einem Lächeln auf den Lippen, versucht sie allen gerecht zu werden.
Eine besondere Ehrung erhielt Klara Riemelmoser. Für fünfzig Jahre im Dienst der Kirchenmusik erhielt sie den Ehrenbrief des Bischofs der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Als „Allrounder“ wurde sie in der Laudatio bezeichnet. So ist sie in der Kirchengemeinde als Wortgottesdienstleiter, Lektor, Kommunionhelfer, Mitwirkung bei Schülergottesdiensten, Besucherdienst usw. nicht mehr wegzudenken. Stefan Hezel hob besonders ihre humorvolle und vor allem ihre originelle Art hervor, die dem Chor sehr gut tut.
Die zwei letzten Ehrungen des Abends ergaben zusammen 130 Jahre Singen im Kirchenchor. Rudi Martin erhielt eine besondere Anerkennung. Seit 65 Jahren schenkt er seine klare Tenorstimme dem Chor. Doch noch viele andere Talente bringt er in die Kirchengemeinde ein. Sei es als Krippenbauer und vielen anderen Aktivitäten. Dlugosch meinte, dass für Herrn Martin die „Kirche“ praktisch sein zweites Wohnzimmer sei. Hezel dankte auch ihm für seinen großartigen Einsatz und seine jahrzehntelange Sängerkarriere.
Zuletzt wurde Edmund Söll für 65-jähriges Singen im Tenor geehrt. Als „Fels“ des Chores wurde er von Hezel bezeichnet. Edmund Söll war auch jahrelang im Ausschuss tätig. Im Chor schätzt man sein großes Organisationstalent und seine große Einsatzbereitschaft. Söll steht dem Chor immer mit Rat und Tat zur Seite. Seine jahrelangen Erfahrungen gibt er gerne weiter. Vielen Neuzugängen hat er dadurch schon den Einstieg erleichtert. Auch ihm gebührt ein großes Dankeschön.
Die Geehrten erhielten Urkunden und Geschenke. Der Chor bzw. der Chorleiter sang jedem Geehrten noch ein Wunschlied.
Bevor es zum geselligen Teil überging, hielt Chorleiter Rolf Wiechert noch Rückblick und Ausblick.
Hezel dankte dem Chor für ihren Einsatz während des Kirchenjahres. Sein besonderer Dank galt dem Chorleiter Rolf Wiechert und seinem Stellvertreter Alfred Dölker, der vor allem bei Beerdigungen den Chor leitet.
Danach wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert. Chorleiter Rolf Wiechert hatte mit seinem Programmpunkt „Karaoke“ ins Schwarze getroffen. Viele neue Stars wurden an diesem Abend entdeckt.                                

Birgit Hezel

Hochmössinger Frauenbund

hat die vierte Teilstrecke des Kinzigtäler Jakobuswegs von Haslach nach Zell am Harmersbach bestritten
Bereits die vierte Etappe des Jakobuswegs nahm eine wieder recht ansehnliche Gruppe von Pilgerinnen und Pilgern bei herrlichem Herbstwetter in Angriff. Früh morgens startete die Gruppe, um in Fahrgemeinschaften den Start für die Tagestour zu erreichen. Im Mai hatte die dritte Etappe die Pilgernden bis nach Haslach im Kinzigtal geführt.
Von dort aus sollte die Tour bis nach Zell am Harmersbach beginnen. Auch an diesem Tag war wieder ein Begleitfahrzeug mit dabei, das es bei schmerzenden Knien ermöglichte, die Strecke abzukürzen.
Nach einem kurzen Morgenimpuls führte der Weg der 4. Etappe entlang des Kinzigdamms bis nach Steinach. Kurz vorher trennten sich die beiden Gruppen. Die „Talgruppe“ hatte sich die Strecke über Unterentersbach bis nach Zell am Harmersbach vorgenommen. In Unterentersbach wurde bei einem Likörlädchen „Rast“ gemacht und das ein oder andere Probiererle durfte nicht fehlen.
Die feinen Liköre und Schnäpse hätten gefährlich werden können. Aber es waren noch ein paar Kilometer zurückzulegen und so siegt die Vernunft. Die zweite Gruppe hatte sich mit dem Weg über das Nilleck ein deutlich anspruchsvolleres Teilstück ausgesucht. So ging die erste Hälfte der Strecke stetig bergauf.
Entlohnt wurde die Gruppe mit herrlichen Ausblicken. Irgendwann war leider die Pilgermuschel als Wegzeichen nicht mehr zu entdecken und so musste die Gruppe über Teerstraßen die Reststrecke nach Zell a.H. bewältigen. An der Wallfahrtskirche „Maria zu den Ketten“, deren Ursprünge ins 9. Jahrhundert zurückgehen, fanden beide Gruppen wieder zusammen und bei einem Pater des Klosters konnte der Stempel für den Pilgerpass abgeholt werden. Das sonnige und warme Herbstwetter ermöglichte es, dass das wohlverdiente, gemeinsame Abendessen auf der Terrasse eines gemütlichen Restaurants genossen werden konnte. Als es kühler wurde, war es dann auch Zeit, die Rückfahrt nach Hochmössingen anzutreten. Die fünfte Etappe des Kinzigtäler Jakobusweges ist bereits für das Frühjahr 2019 geplant und wird von Zell a.H. nach Gengenbach führen.

 

Neue Ministranten in der Gemeinde aufgenommen.

Im Rahmen des Familiengottesdienstes, der vom Kindergarten und vom Kinder- und Jugendchor gestaltet wurde, wurden die Ministranten für Ihren 5jährigen Dienst zur Ehre Gottes geehrt. Da im vergangen Jahr die Ehrung nicht stattgefunden hatte, wurden auch die Ministranten geehrt, die 6 Jahre dabei sind.
Am Ende des Gottesdienstes konnten drei neue Ministranten in die Gemeinde aufgenommen werden: Verena Rohr, Paul Söll und Emilia Riemelmoser haben im Frühjahr die Erstkommunion gefeiert und freuen sich nun darauf, als Ministranten ihren Dienst zu tun.

Die Kirchengemeinde freut sich sehr über das sich die Gruppe der Ministranten vergrößert.

Kindergarten gestaltet Gottesdienst – Kinderkirche feiert Jubiläum

Andächtig betraten zahlreiche Kinder mit Ihren Erzieherinnen vom Kindergarten Hochmössingen die Kirche St. Otmar, um den Gottesdienst mitzufeiern und mitzugestalten. Nach der Eröffnung durch den Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Anke Hezel, der musikalisch verstärkt wurde von Steffi und Tobias Schwarz, begrüßte Frau Helga Dlugosch den Gottesdienst mit den Worten: Heute ist ein toller Tag!
Der Kindergarten zeigte mit einem Stabspiel die Geschichte von Zachäus, dem Zöllner. Anstelle einer klassischen Predigt erklärte Frau Dlugosch den Kindern sehr eindrücklich mit Hilfe von großen Bauklötzen, dass Menschen die immer nur „ICH„ sagen, die egoistisch sind und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, sehr schnell eine Mauer vor sich aufbauen und plötzlich ganz alleine sind.
Viel schöner ist es, Dinge zu teilen, sie gemeinsam zu erleben und füreinander da zu sein. Weitere fröhliche Lieder des Singkreises und des Kindergartens sorgten für einen schönen, kurzweiligen und kindgerechten Gottesdienst. Am Ende der Feier lud das Kinderkirchenteam zu Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen ins Gemeindehaus St. Otmar ein.
Das 25jährige Jubiläum der Kinderkirche sollte dort gefeiert werden. Die Ministranten versüßten den Tag mit leckeren Waffeln und für die Kinder war von Fußballtoren bis zur Mohrenkopfschleuder einiges geboten. Bestes Sommerwetter lud zum Verweilen auf der Terrasse des Gemeindehauses ein.
Am Abend waren sich alle einig: Es war ein toller Tag!

Das Team der Kinderkirche bedankt sich ganz herzlich für die großzügigen Spenden an diesem Tag und für die Unterstützung beim Aufbau und der Organisation. Der Erlös des Tages wird gespendet: Ein Teil des Geldes erhält Herrn Pfarrer Ramesh, damit sollen seine Projekte in Indien unterstützt werden. Ein weiterer Teil ist für die Orgelrenovierung vorgesehen und ein weiterer Betrag soll für die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde eingesetzt werden.
In der Regel findet am 1. Sonntag im Monat zeitgleich zum sonntäglichen Gottesdienst Kinderkirche im Gemeindehaus statt. Dazu sind alle Kinder ab 3 Jahren eingeladen. Auf kindgerechte Weise soll den Kindern das Wort Gottes vermittelt werden. Das Team freut sich jederzeit über weitere Kinder, aber auch über Verstärkung im Team.

Über unerwarteten Geldsegen

konnte sich vor Kurzem der Kindergarten in Hochmössingen freuen. Narrenzunft und Kirchengemeinderat hatten beim großen Narrentreffen im Januar die Kollekte im Narrengottesdienst dafür bestimmt, den Narrensamen zu unterstützen, damit die Fasnet in Hochmössingen lebendig bleibt. 200 € konnte Kirchengemeinderätin Kathrin Hezel an die Leiterin Frau Märländer übergeben.

PR Helga Dlugosch

Hochmössinger Frauenbund

Für die inzwischen dritte Etappe hatte das Organisationsteam Jakobsmuscheln besorgt. Diese Muscheln wurden vor Beginn der Pilgertour von der Pastoralreferentin Helga Dlugosch gesegnet und der Segen Gottes wurde für die anstehende dritte Tour erbeten.
Mit Fahrgemeinschaften startete die Gruppe bei noch kühlem, aber sonnigem Wetter nach Wolfach. Die ersten beiden Etappen waren bereits im vergangenen Jahr bewältigt worden. Im Mai 2017 war die Gruppe von Loßburg nach Schenkenzell und im Herbst 2017 von Schenkenzell nach Wolfach gepilgert. Wie zuletzt war auch in diesem Jahr wieder ein „Shuttle-Service“ mit dabei, der es ermöglichte, falls es Kondition oder Gesundheit notwendig machten, Steigungen oder Teilstrecken zu „umfahren“.
Die dritte Etappe führte durch Wolfach über den Gassensteg und kurz danach ging es dann über schmale Waldwege stetig bergauf bis zum Ehrenmal und von dort weiter über einen Serpentinenpfad vorbei am „Weißen Kreuz“ bis zum Käppelehof. Unterwegs entlohnten schöne Ausblicke auf das Kinzig- und Wolftal für die Anstrengungen. Am Käppelehof befindet sich eine Kapelle, die dem heiligen Wendelinus, dem Bauernheiligen, geweiht ist. Die Genehmigung aus dem Jahr 1740, Pilger mit Speis und Trank verköstigen zu dürfen, war die Geburtsstunde für das Gasthaus zum Käppelehof. Dort legte die Gruppe gerne eine Pause ein und genoss auf der großen Terrasse kühle Getränke und die herrliche Aussicht.
Gestärkt ging es dann bergab nach Hausach und von dort weiter zur Dorfkapelle in Hausach-Dorf. Die Dorfkirche gehört geschichtlich wie kunstgeschichtlich zu den bedeutendsten Monumenten des Kinzigtals. 1148 erstmals erwähnt, bestand sie schon, bevor die Stadt gegründet wurde. Um einen zweiten Aufstieg zu vermeiden, zog die Gruppe die „Tal-Variante“ vor und führte den Weg auf dem Radweg fort. Der letzte Teil der Etappe führte schließlich nach Haslach zum alten Kapuzinerkloster. Nach einer gemütlichen Einkehr mit gemeinsamem Abendessen im Restaurant Waldsee-Terrasse führte der Weg in den Fahrgemeinschaften wieder zurück nach Hochmössingen. Die Pilgerinnen und Pilger freuen sich schon auf die 4. Etappe, die für Oktober 2018 geplant ist und von Haslach nach Zell am Hamersbach führen wird.

 

Erstkommunion

„Suche Frieden“ - unter diesem Motto fand der Erstkommunion-Gottesdienst in St. Otmar in Hochmössingen statt. Zehn Kinder konnten am vergangenen Sonntag zum ersten Mal ihre heilige Kommunion feiern.
Der Festgottesdienst wurde von Herrn Pfarrer Ramesh und der Pastoralreferentin Helga Dlugosch zelebriert. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Musikverein Hochmössingen unter der Leitung von Rolf Wiechert und der Singkreis unter der Leitung von Christine Neumann.
Nach dem Gottesdienst durfte jedes der Kommunionkinder eine weiße Taube fliegen lassen. Die Tauben symbolisieren Frieden und Zufriedenheit und passen daher perfekt zum Jahresthema „Suche Frieden“.

Indischer Abend mit Pfarrer Ramesh

Der Hochmössinger Kirchengemeinderat und Herr Pfarrer Ramesh hatten zu einem indischen Abend ins Gemeindehaus St. Otmar eingeladen. Erfreulich viele Gäste hatten sich angemeldet und so kamen die großen Kochtöpfe in der Gemeindehausküche zum Einsatz. Der Abend begann mit einem gemeinsamen, indischen Essen, dass Pfarrer Ramesh mit Hilfe vieler fleißiger Hände und mit herrlich duftenden Gewürzen aus seiner Heimat zubereitet hatte. Die Gäste probierten Reis, Kartoffeln und Samar mit Bohnen und Linsenbrot. Manche probierten zunächst etwas zurückhaltend, aber allen schmeckte es sehr gut und viele holten sich noch einen Nachschlag.  
Im Anschluss an das Essen berichtete Herr Pfarrer Ramesh aus seiner Heimat Indien. Er zeigte Fotos und erklärte, wo er herkommt. Er ist Tamile und kommt aus Südindien. Er versuchte, den Gästen das indische Kastensystem zu erklären. Hierbei werden die Menschen in Gruppen eingeteilt welche einer strengen Rangordnung unterliegen. Er zeigte Fotos von Projekten, die ihm am Herzen liegen und die er in seiner Heimat bereits verwirklichen konnte. So hat er unter anderem eine Schule gebaut, um Kindern Bildung zu ermöglichen. Nur durch Bildung ist langfristig ein besseres Leben für die indische Bevölkerung, insbesondere auch für Frauen und Mädchen, möglich. Nach dem Vortrag wurden noch viele Fragen gestellt, die Herr Pfarrer Ramesh gerne beantwortete.
Der Abend sollte kein Abschiedsabend werden, wenn gleich Herr Pfarrer Ramesh ab August wieder nach Indien zurückkehren wird, um die Laienausbildung in seiner Gemeinde voranzutreiben. Vorher möchte er aber in Hoch-mössingen noch einen gemeinsamen Kochabend, dann auch mit Fleisch, anbieten.

Weltgebetstag der Frauen und Soli-Brot-Aktion beim Frauenbund Hochmössingen

Der Weltgebetstag der Frauen fand am vergangenen Freitag statt. Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. In diesem Jahr hatten Frauen aus Surinam den Gottesdienst vorbereitet und Texte, Gebete und Lieder ausgewählt. Viele Frauen aus Hochmössingen, Marschalkenzimmern und Weiden waren der Einladung des Frauenbunds Hochmössingen gefolgt und feierten den Gottesdienst mit. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Singkreis, mit Gitarren, Flöte und Trommel wurden die Lieder begleitet. Die Kollekte des Weltgebetstags dient der Unterstützung von Frauen- und Mädchenprojekten auf der ganzen Welt.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde neben Waren aus fairem Handel auch das sogenannte „Solibrot“ verkauft. Der Frauenbund Hochmössingen unterstützt seit mehreren Jahren die Solibrot-Aktion, die der KDFB-Bundesverband und MISEREOR gemeinsam bundesweit durchführen. Mit der Aktion werden verschiedene Projekte z.B. in Afrika und Indien unterstützt. Dankenswerter Weise hatten sich mehrere Frauen aus Hochmössingen dazu bereit erklärt, Brote für diese Aktion zu backen. Die Brote waren am Ende des Abends restlos ausverkauft und der Frauenbund Hochmössingen kann die Aktion mit einem Erlös von 264,50 € unterstützen.