Fasnet im Kindergarten Maria Königin

In diesem Jahr feierten die Kinder des katholischen Kindergartens eine Dschungelfete. Schon einige Zeit vor der Fasnet, wurde das Thema Dschungel besprochen und feste geübt und gebastelt. Am Morgen des Schmotzigen verkleideten sich die Kinder, als wilde Tiere und nach dem gemeinsamen Frühstück haben sie unermüdlich getanzt und gespielt. Abgerundet wurde das schöne Fest durch die Aistaiger Narren, die die Kinder reichlich beschenkt haben. Zum Abschluss haben die Kindergarteneltern ein Narrenbüffet organisiert, wo die Narren sich stärken konnten.
Monika Haaga

Nikolaus lässt Kinderaugen strahlen!

Am vergangenen Freitag sind viele Eltern und Kinder vom Kindergarten St. Martin auf dem Lindenhof der Einladung zur gemeinsamen Nikolausfeier in die Dreifaltigkeitskirche gefolgt. Dort wurde der Nikolaus mit Spannung erwartet und mit dem klangvollen Lied „Sei gegrüßt lieber Nikolaus“ in der vollbesetzten Kirche herzlich empfangen. Mit einigen kleinen Beiträgen, die für den Nikolaus vorbereitet und eingeübt wurden, überraschten die Kinder den Nikolaus. Die allerkleinsten der Einrichtung führten ein Tänzchen auf und putzen dabei ihre Stiefel „blitzeblank“. Danach zeigten die „Mittleren“ wie toll sie ein Gedicht aufsagen können und die Vorschüler überraschten mit der Geschichte „Schneeflöckchen“. Alle waren ganz in ihre Rollen vertieft.
Nachdem der Nikolaus jedem Kind ein Nikolaussäckchen übereicht hat, verabschiedete er sich und er zog nach dem bekannten „Lasst und froh und munter sein „ weiter.
Im Anschluss an den schönen Nikolausbesuch lud das Kindergartenteam alle Familien zu Kaffee, Tee und weihnachtlichem Gebäck zum gemütlichen Aus-klang ein.
Sabrina Chahrour

Kolpingsfamilie feierte Kolpinggedenktag

Zum diesjährigen Kolpinggedenktag traf sich die Kolpingsfamilie Oberndorf in diesem Jahr am 1. Adventssonntag. Begonnen wurde mit einem von Präses Thomas Brehm zelebrierten Gottesdienst in der St. Michaels Kirche. In diesem wurde auch den im vergangen Jahr verstorbenen Mitgliedern gedacht. Im Anschluss traf man sich im Don-Bosco-Haus, wo man zuerst ein gemeinsames Weißwurstfrühstück einnahm. Traditionell werden am Kolpinggedenktag Ehrungen vorgenommen und Schutzmantelmadonnas an den Nachwuchs von Kolpingmitglieder überreicht. Die Schutzmantelmadonnas wurden zuvor im Gottesdienst gesegnet. In diesem Jahr konnte der Vorsitzende Martin Schättle eine ganz besondere Ehrung vornehmen.
Für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie Oberndorf wurde Rudi Hug geehrt. Er bekam nicht nur ein gesegnetes Bronzekreuz überreicht, sondern erhielt auch eine vom Kolpingwerk Deutschland ausgestellte Urkunde. Seit zwanzig Jahren ist Rudi Hug bei den vom ihm mitgegründeten Mittwochs-Kolping-Rentnern auf der Aspenklause aktiv und ist seit jeher ein aktiver Mit-streiter beim Auf- und Abbau des Klau-sefestes. Hier ist vor allem die Bühne über der Mädchenklause, in der das Festzelt eingelagert ist, sein Revier, in dem er sich bestens auskennt und genau weiß, wo und wie was gelagert ist. Für seine Ehrung erhielt Rudi Hug langanhaltenden Applaus der anwesenden Gäste. Zwei Familien von Kolping Mitgliedern bekamen in diesem Jahr Nachwuchs. Leider war nur eine Familie anwesend, die vom Vorsitzenden Martin Schättle eine Schutzmantelmadonna überreicht bekam, mit den Besten Wünschen für das gemeinsame Familienglück. Nach diesem kurzen offiziellen Teil wurde noch lange in gemütlicher Runde der diesjährige Kolpinggedenktag gefeiert.
Giuseppe Scherer

Ministrantenturnier

Ministranten Seedorf gewinnen erneut Ministrantenfußballturnier Spannende Spiele beim Lindenhofer Ministrantenturnier
Traditionell am letzten Wochenende der Ferien gibt es immer wieder viele spannende Fußballspiele bei der Aspenklause auf dem Lindenhof zu sehen. Beim mittlerweile schon 29. Ministrantenfußballturnier der Ministranten Lindenhof konnten die Ministranten aus Seedorf den Sieg holen. Sie siegten im Finale gegen die Minis aus Waldmössingen.
Insgesamt waren 9 Mannschaften aus dem ganzen Dekanat Rottweil dabei. Außer den Finalisten und dem Gastgeber Lindenhof nahmen noch Mannschaften aus Lauterbach, Mariazell, Bösingen, Beffendorf und Villingendorf teil. Gastgeber Lindenhof musste sich mit dem neunten Platz zufriedengeben, die Minis hatten aber das ganze Wochenende über viel Spaß.
Begonnen hatte der Fußballtag mit einem gemeinsamen Impuls und einem Gebet mit Pfarrer Schwer. Pfarrer Siemeon übernahm danach die Auslosung der Gruppen.
Nach einem zum Teil sonnigen Tag erfolgte im Anschluss an das Turnier die Siegerehrung. Direkt darauf gab es als tollen Abschluss wieder einen Gottesdienst mit Pfarrer Schwer. Der Gottesdienst wurde vorbereitet und mitgestaltet von der KJG.
Marco Wilhelmi

Verabschiedung

Die Kirchengemeinde St. Michael sagt Danke an Margrit Hauser, die über 20 Jahre als Sekretärin im Pfarreibüro tätig war. Pfarrer Schwer schloss sich diesem Dank an, auch im Namen von Diakon Brehm für viele Jahre Dienst als Firmdrehscheibe, den sie in diesem Jahr ebenfalls beendet.

Konzert Cantiamo

Das Vokalensemble Cantiamo hatte sich in seinem Konzert in der Dreifaltigkeitskirche in die Herzen der zahlreichen Gäste gesungen. Musik aus verschiedenen Epochen, geistlich und weltlich, Stimmen und Instrument wurden von Wolfgang Meusel bewegend dirigierte.
Dank an Herrn Keller als Vorstand unseres Kirchenchores und an Domenika Richter, die selbst Mitwirkende bei Cantiamo ist, die dafür gesorgt haben, dass dieses Konzert bei uns stattfinden konnte. Dank an die Gäste, die über 620.-€ gespendet haben und wieder einmal die Sanierung der Dreifaltigkeitskirche unterstützten.

Im kath. Kindergarten St. Raphael war einiges los!

„Wir feiern heute Sommerfest und laden allein ein, mit uns dabei zu sein.“
So freudig begrüßten die Kinder ihre Eltern, Geschwister und Verwandten zu unserem diesjährigen Sommerfest im Kindergarten.
Nach dem musikalischen Programm wurde der Garten unsicher gemacht und die Eltern trugen zum Wohlbefinden mit Köstlichkeiten für unser Buffet bei. Die Kinder waren eifrig dabei alle aufgebauten Stationen zu erkunden, wobei sich die größte Schlange beim Kinderschminken bildete. Alle Kinder gingen bunt bemalt und fröhlich nach Hause.

Zwei neue Ministranten bei den Minis Lindenhof

Beim diesjährigen Klausefest wurden zwei neue Ministranten in die Gemeinschaft der Minis Lindenhof aufgenommen. Antonina Skrzynska und Max Volk wurden am Ende der Predigt der Gemeinde vorgestellt. Oberministrant Marco Wilhelmi freute sich, dass sich die beiden bereit erklärt haben den Ministrantendienst zu übernehmen: „Alleine schaffe ich es nicht, es braucht Jede und Jeden!“
Antonina und Max durften bereits wie die anderen Ministranten im Gewand von Beginn an ministrieren. Von Anne Brehm und Marco Wilhelmi bekamen sie dann das Erkennungszeichen der Minis, ein Kreuz, umgehängt. Marco Wilhelmi erklärte warum die beiden ein Kreuz aus Holz bekamen und die anderen Minis beim Gottesdienst alle ein Metallkreuz trugen:
In der Gemeinde St. Michael werden langjährige Ministrantinnen und Ministranten immer in der Osternacht am Osterfeuer geehrt. Nach fünf Jahren bekommen sie ein eigenes Kreuz aus Bronze. Dieses wird nach zehn Jahren vergoldet. Und nach 15 Jahren engagiertem Ministrantendienst wird ein kleiner besonderer Edelstein eingesetzt. Dass die Erklärungen auch stimmten bekräftigten Giuseppe Scherer und Wolfgang Hauser vom Kirchengemeinderat, sie gaben den Minis die besten Wünsche auf den Weg und übergaben die Ministrantenausweise.
Dort wird immer ein passendes Zitat aus der Bibel vermerkt. Antonina und Max haben in ihren Ausweisen stehen: „Dann geh und handle du genauso!“
Zum Ende des Gottesdienstes betete Pfarrer Simeon für die neuen Ministranten und Marco Wilhelmi machte den beiden Mut nicht alleine zu sein: Bei 25 Minis auf dem Lindenhof, 500 im Dekanat Rottweil, ca. 50.000 in der Diözese und 400.000 Minis in ganz Deutschland.
Wo etwas Neues beginnt, da endet auch immer etwas. So mussten die Minis Lindenhof leider vier Ministranten aus dem Dienst verabschieden.
Mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk bedankten sie sich bei Mirko Kieninger, Chiara Bonto, Alexander Haffner und Phil Bastian.

Ministrantentag in Mariazell

„Ab in den Dschungel“ – unter diesem Motto ging es für acht Minis aus Oberndorf und dem Lindenhof zum Dekanatsministrantentag nach Mariazell. Der Einladung vom Jugendreferat sind 70 Minis aus dem ganzen Dekanat gefolgt. Begonnen hat der Tag mit einem Jugendgottesdienst mit dem Mariazeller Gemeindereferent Michael Keller.
Am weiteren Morgen ging es bei verschiedenen Stationen um den begehrten Wanderpokal.
Unterschiedliche Aufgaben mussten gemeinsam gemeistert werden, bevor es zum Mittagessen ging. Gestärkt mit Maultaschenburger und Kuchen konnte das Großgruppenspiel gestartet werden. Nun nicht mehr in der Gemeindegruppe, sondern in bunt gemischten Gruppen mit Minis aus allen Gemeinden wurde nach der Idee des Brettspiels „Siedler aus Catan“ kräftig Rohstoffe gesammelt. Diese konnten bei verschiedenen Stationen erarbeitet werden. Getreide, Ziegel, Holz, Wolle oder Erz wurden benötigt um möglichst viele Trampelpfade, Wasserlöcher oder Schlafplätze zu bauen.
Am Ende des Tages stand noch die große Siegerehrung an. Der Wanderpokal ging dieses Jahr zu den Minis aus Hardt, die Oberndorfer und Lindenhofer Minis konnten mit dem sechsten Platz stolz auf den Tag sein.        
Marco Wilhelmi

10 Jahre Tafel Oberndorf

10 Jahre Tafel: Ohne die ehrenamtlichen Mitarbeiter wäre das nicht möglich gewesen. Deshalb wollten die Träger der Tafel, die katholische Kirchengemeinde und ihr Kooperationspartner, die evangelische „Danke“ sagen und luden ein zu einer Reise in die geheimnisvolle Unterwasserwelt vor der Küste Australiens, zum Great Barrier Reef.
Dazu mussten wir nicht einmal in ein Flugzeug steigen, sondern fuhren mit dem Bus.
nach Pforzheim ins Gasometer und tauchten dort in das 360° Panorama ein. Auf dem Rückweg machten wir Station zum Abendessen und kehrten dann zufrieden und neu motiviert nach Oberndorf zurück.
Am 7.10. werden wir dann zum offiziellen Festakt mit allen interessierten Oberndorfern und Tafelunterstützern Frau Staatsministerin Widmann Mauz mit einem Vortrag begrüßen dürfen.

Sportlerball im Kindergarten Maria Königin

Der Kindergarten Maria Königin feierte sein diesjähriges Sommerfest unter dem Motto „Sportlerball“.
Dieses Thema entstand durch die Teilnahme am „Gesunden Boot“, einem Programm für Kinder, das durch das Land Baden-Württemberg gestiftet wird. Dies beinhaltet Elemente zur Ernährung und viel Bewegung. Die Kinder begrüßten ihre Familien mit einem bunten Programm, bei dem sie verschiedene Gedichte und Lieder vorgetragen haben. Zum Abschluss tanzten alle gemeinsam und ausgelassen zum Lied: „Theo ist fit“.
Das alles machte richtigen Appetit und alle konnten sich an den mitgebrachten Speisen aus allen Ländern stärken.
Monika Haaga

„Haltet fest am Guten“ – Sternwallfahrt und Jugendtag Untermachtal

Unter diesem Motto aus dem Römerbrief machten sich am Donnerstag nach Pfingsten neun Ministrantinnen und Ministranten von Oberndorf und dem Lindenhof mit dem Fahrrad nach Un-
termarchtal auf. Auch unser Reverse-Freiwilliger Jijo war dabei. Zuerst ging es nach Rottweil zum Jugendreferat. Dort kamen nochmals sieben Minis aus Mariazell hinzu. Zusammen ging es zur Mittagsrast nach Dürbheim zu Pfarrer Zepf. Genügend gestärkt konnte bis zur ersten Übernachtung in Mühlheim an der Donau geradelt werden. Nach dem Abendessen, einem Schwimmbadbe-such und einem Spieleabend wurde der Tag mit einem kleinen Expuls beendet.
Die Etappe am Freitag ging durch das Donautal vorbei an Kloster Beuron bis nach Mengen. Zwischendurch wurde ausgiebig Rast gemacht und leckeres Eis gegessen. Jeder war am Abend froh sich im Freibad erfrischen zu können. Mit dem Abendessen und verschiedenen Spielen klang der tolle Tag aus.
Am Samstagmorgen ging es schon nach Untermarchtal. Die kürzeste der drei Etappen bewältigten die Minis in Rekordzeit, sodass es in Untermarchtal hieß: Die Minis aus Oberndorf und Mariazell sind wieder einmal die Ersten!
Das war auch nicht schlecht, so konnte geduscht werden ohne lange warten zu müssen. Das Nachtquartier wurde schnell bezogen und sogleich ging es wieder an das Mutterhaus, um den weiteren Gruppen beim Ankommen zuzuschauen. Traditionell gibt es am Abend einen leckeren Eintopf. Zum Wortgottesdienst mit Andreas Rieg (dem diesjährigen Firmspender in unserer Seelsorgeeinheit) versammelten sich alle in der Vinzenzkirche. Danach gab es für die Minis verschiedene Möglichkeiten: Konzerte, eine Anbetung oder einfach ein wenig freie Zeit. Die meisten besuchten das große Konzert im Jugendtagszelt. Nach einer halben Stunde musste das Konzert und auch die Komplet (Nachtgebet) abgesagt werden, da ein Gewitter aufzog. Die Minis rannten in strömendem Regen zurück zur Unterkunft. Dank der Schwestern wurden kurzerhand weitere Räume für die Jugendlichen geöffnet, um die nassen Klamotten zu trocknen. So wurde dieser Abend nicht mit der geplanten Komplet, sondern mit verschiedenen Spielen beendet.
Der Sonntag begann früh. Um 6:45 Uhr wurden die Minis von den Schwestern geweckt und kurz danach gab es das traditionelle Jugendtagsfrühstück bestehend aus Einback, Kaffee und Kaba. Zum Morgenlob mit Schwester Elisabeth ging es wieder ins Jugendtagszelt. Der weitere Morgen wurde gefüllt mit verschiedenen Angeboten. Bei vielen Interessenskreisen konnten Dinge gebastelt, Gespräche geführt oder einfach nur Tee getrunken werden. Der große Abschlussgottesdienst am Nachtmittag wurde dieses Jahr zum ersten Mal nicht von einem Bischof gehalten, sondern von Domkapitular Thomas Weißhaar. Er versteht es die Jugendlichen zu begeistern. Den Jugendlichen schon seit Jahren bekannt als Obelix war ein humorvoller Gottesdienst zu erwarten. So war es auch, er fragte zu Beginn: „Ein Jugendtag ohne Bischof geht doch auch?“ Er ist voller Hoffnung auch nächstes Jahr wieder den Gottesdienst halten zu dürfen.
Die Minis machten sich am späten Nachmittag müde wieder auf den Heimweg. Gestärkt vom Motto „ Haltet fest am Guten“ werden sie sicher nächstes Jahr beim 40. Jugendtag in Untermachtal wieder dabei sein.
Marco Wilhelmi

Himmelfahrtsgottesdienst und Hockete waren ein voller Erfolg

Der Caritasausschuss freut sich sehr, dass die Änderung des Ablaufs an Christi Himmelfahrt von der Gemeinde so gut angenommen wurde.
Bei herrlichem Wetter konnten wir vor der Bergkapelle unseren Gottesdienst feiern. Begleitet von der Stadtkapelle führte uns anschließend die Prozession über den Kapellenweg zur Dreifaltigkeitskirche.
Auf dem Vorplatz fand dann noch ein gemütliches Beisammensein bei gekühlten Getränken und heißen Würstchen vom Grill und aus dem Kessel statt. Das Interesse hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen und so konnten leider nicht alle Essenswünsche berücksichtigt werden.
Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Ministranten jagen Mister X

Voller Vorfreude jagten wieder die Ministranten vom Lindenhof und der Stadt als Detektive durch Stuttgart und suchten den mysteriösen Mister X. Wie im Brettspiel wurde von Detektiven, das waren dieses Jahr 57 Ministrantengruppen aus der ganzen Diözese, eine Gruppe schwarz Bekleideter als Mister X gesucht. Die Begeisterung für die Aktion wuchs in den letzten Jahren rasant.
Dieses Jahr war es schon das 20. Mal, dass die Ministranten aus Stuttgart das Event veranstalteten. Dabei kamen alle öffentlichen Verkehrsmittel von Stuttgart in Gebrauch. S-/U-Bahn, Bus, sowie auch die Stuttgarter Zahnradbahn. Rege telefoniert, um den letzten Standort der Verbrecher zu erfragen, schnell noch die nächste Bahn erwischen und Strategien überlegen, machte allen sichtlich Spaß. Leider war das Glück dieses Jahr nicht auf Ihrer Seite, so dass die Mister X-Gruppe nur einmal gefangen wurde. Auch das Rätsel wurde gelöst, leider bisschen zu spät. Nach dem Spiel gab es einen Abschlussgottesdienst in der Domkirche St. Eberhard in der Königsstraße. Mit der traditionellen Einkehr am Bahnhof in Stuttgart und einer lustigen Zugfahrt nach Hause wurde ein gelungener Ausflug beendet.
Marco Wilhelmi

Maifest der Kolpingsfamilie

Auch am diesjährigen 1. Mai bewirtete die Kolpingsfamilie die Aspenklause auf dem Lindenhof, und dies schon zum Vierten mal. In diesem Jahr meinte es der Wettergott mehr als gut mit den Initiatoren. So fanden sich schon sehr früh die ersten Maiwanderer und Besucher an der idyllisch gelegenen Aspenklause ein. Vor der Klause luden aufgestellte Bierbank Garnituren zum Verweilen ein und die aufgestellten Sonnenschirme sorgten für den passenden Schutz vor der ganztägig in ganzer Pracht scheinenden Sonne. Ebenfalls ganztätig war die Grillstelle befeuert, an der zahlreich das selbst mitgebrachte Grillgut zubereitet wurde. Gerade über die Mittagszeit gab es lange Schlangen an der Grillstelle und auf dem Rost war teilweise kein Platz mehr zu finden. Aber auch das Angebot, Würste zum selbst grillen zu erwerben, wurde gerne angenommen. Die Kinder erfreuten sich am Stockbrot machen und hatten sichtlich Freude daran. Wer nicht Grillen wollte, aber trotzdem Lust auf eine heiße Rote oder heiße Bratwurst hatte, konnte diese in der Aspenklause käuflich erwerben. In der Aspeklause wurde des Weiteren Kaffee und Kuchen sowie verschiedene gekühlte Getränke angeboten. Ging es am reichhaltigen Kuchenbuffett am Anfang noch etwas ruhig zu, musste man am Nachmittag Schlange stehen, um ein leckeres Kuchenstück zu erwerben. Der ein oder andere nahm gerne die Möglichkeit war, auch Kuchen mitzunehmen. Bis in den Abend hinein war Hochbetrieb rund um die Aspenklause, vor allem viele Familien mit Kinder nahmen das Angebot gerne an. Während die Eltern g-meinsam einen Plausch hielten, tobten sich die Kinder auf dem Fußballplatz aus. Für die Verantwortlichen der Kolpingsfamilie war dies wieder ein erfolgreicher Tag, der sicherlich im nächsten Jahr seine Fortführung finden wird. Der Erlös der ersten Mai Bewirtung fließt komplett in die Aspenklause, da hier laut Kirchengemeinde noch die ein oder andere Sanierungsaktion ansteht. Somit trägt die Kolpingsfamilie nicht nur mit Ihren Mittwochs Renter sondern auch finaziell zum weiteren Erhalt und Unterhalt der Aspenklause bei.
Knapp eine Woche nach dem ersten Mai traf sich dann die Kolpingsfamilie zur traditionellen Maiandacht in der Bergkapelle. Zwar war diese leider nicht so gut besucht wie die letzten Jahre, die Besucher, die den Weg zur Bergkapelle fanden, erlebten jedoch wieder eine sehr schöne von Präses Thomas Brehm gestaltete und gehaltene Maiandacht.
Im Anschluss an die Maiandacht wurde in die Aspenklause geladen, wo es einen Vortrag über eine Kongo Reise zu hören und zu sehen gab. Wie bekannt, gibt es von der Kolpingsfamilie das Traktor Projekt, mit dem ein Traktor für Pfarrer Jean Lukombo finanziert werden soll, sobald dieser endgültig in den Kongo zurückzieht. Mitglieder dieses Traktorprojekt nahmen nun die Gelegenheit war, und reisten im vergangenen Herbst in den Kongo, um unter anderem das Heimatdorf und die Heimatgemeinde von Pfr. Lukombo kennen zu lernen und aber auch, um sich über Reparaturmög-lichkeiten für Traktoren und sich allge-mein über die Landwirtschaft zu informieren.
Erstaunt waren den Zuhörer des Vortrags darüber, wie fruchtbar die Böden im Kongo sind und wie kreativ die Kongolesen beim Transportmittel Auto und LKW sind. Auch das Schulsystem und die von viel Musik geprägten und viel länger dauerten Gottesdienste wie bei uns waren sehr beindruckend. Es war ein sehr informativer Abend und beeindruckender Abend für die Mitglieder der Kolpingsfamilie.
Giuseppe Scherer

Kolping hält Hauptversammlung ab

Zur diesjährigen Hauptversammlung
traf sich die Kolpingsfamilie Oberndorf am Neckar e.V. im Don-Bosco-Haus, nachdem man zuvor gemeinsam die Vorabendmesse in Aistaig besucht hatte.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Martin Schättle folgte ein geistlicher Impuls durch Präses Diakon Thomas Brehm, dem sich die Totenehrung anschloss. In seinem Tätigkeitsbericht über das vergangene Vereinsjahr ging Martin Schättle auf die verschiedenen Aktivitäten der Kolpingsfamilie ein. Dies waren eine gemeinsame Winterwanderung und der Theaterbesuch in
Aichhalden zum Jahresbeginn, die Bewirtung des Don-Bosco-Hauses am Schmotzigen, im März wurde wieder erfolgreich ein Kaffeestüble durchgeführt und am 1. Mai bewirtete man ebenfalls sehr erfolgreich die Aspenklause. Nach der Maiandacht ging es zum Bildervortrag über Oberndorf in die Aspenklause. Auch wurde wieder der Fronleichsnams Teppich auf dem Schuhmarktplatz gelegt und die Fronleichnams Prozession mit dem Kolping Banner begleitet. Die Kirchengemeinde wurde beim Klausefest im Juli in Form von Zelt Auf- und Abbau sowie Wirtsdienste unterstützt und im September wurde das Jubiläum der KF Laufen besucht. Im November wurde der Kolpinggedenktag mit einem Gottesdienst und dem Anschauen des Musical Kolpings Traum auf DVD gefeiert, dabei konnte ein passives Mitglied als aktives Mitglied in die Kolpingsfamilie aufgenommen werden und im Dezember traf man sich zum Adventsabend in der Mädchenklause bevor mit dem Silvesterpaschen das Jahr ausklang. Dazu wurden über das Jahr hinweg verschiedene Veranstaltungen aus dem Bezirk und Nahverband besucht, man traf sich zum regelmäßigen Kegeln im Turnerheim und zum Schwätzabend in der Mädchenklause. Einen positiven Kassenbericht konnte der Kassierer Wolfgang Bastian vorlegen, eine einwandfreie Kassenprüfung wurde von den Kassenprüfern Christian Schöne und Christian Seidel bescheinigt. Mit 74 aktiven und 10 passiven Mitgliedern blieb die Mitgliederstatistik unverändert. Der Entlastung der Vorstandschaft wurde dann vom 2. Vorsitzenden des Kirchengemeinderats Wolfgang Hauser vorgenommen, diese war einstimmig. Davor dankte Wolfgang Hauser der Kolpingsfamilie für ihr ganz-jähriges Engament und Einbringen in das Gemeindeleben der Kirchengemeinde St. Michael. Vor allem der Einsatz der Kolping Mittwochs-Rentner an der Aspenklause sei unbezahlbar. Die Wahlen wurden dann von Präses Thomas Brehm geleitet. Alle bisherigen Amtsinhaber traten nochmals an, weitere Kandidaten gab es nicht. Wobei Martin Schättle und Wolfgang Bastian
erklärten, zum letzten Mal sich wählen zu lassen und in drei Jahr sicher nicht mehr zur Wahl stehen.
Die Wahl der Vorstandschaft erfolgte dann einstimmig, somit wird die Kolpingsfamilie Oberndorf in den nächsten drei Jahren weiterhin von folgenden Personen geleitet: 1. Vorsitzender Martin Schättle,. Vorsitzender Michael Hoffmann, Kassierer/Mitgliederverwaltung Wolfgang Bastian, Schriftführer Giuseppe Scherer. Auch die beiden Kassenprüfer Christian Schöne und Christian Seidel wurden einstimmig für ein weiteres Jahr gewählt. Im Anschluss berichtete Bernhard Seidel über das Traktorprojekt für Pfr. Jean Lukombo. So wurde im letzten Jahr auf dem Frühlingsfest ein Bierbrunnen bewirtet und im Herbst haben einige Mitglieder eine Reise in den Kongo unternommen.
Durch seine neue Pfarrstelle kommen immer mehr Spenden für das Projekt aus dem Stuttgarter Raum. Unter dem Punkt verschiedenes bat Wolfgang Hauser wieder um die Unterstützung bei der Durchführung des Klausefests am 14. Juli und Thomas Brehm schlug vor, wieder einen politischen Stammtisch in Bezug auf die im Mai stattfindenden Europa- und Kommunalwahlen zu veranstalten. Zum Schluss gab es noch einen Überblick über die kommenden Aktivitäten: am 14. April wird das Kaffee-Stüble im Don-Bosco-Haus bewirtet, am 1. Mai freut man sich von 11 bis 17 Uhr über Radfahrer und Wanderer an der Apsenklause, die dort bewirtet werden und am 1. Juni ist ein Ausflug ins Kloster Beuron geplant.
Bei einem gemütlichen Beisammensein klang dann die harmonisch verlaufende Hauptversammlung aus.
G. Scherer

Schilderung lässt Zuhörer erschaudern

Den Artikel im Schwarzwälder Boten finden Sie hier

Sternsinger

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst wurde am Sonntag auf dem Lindenhof die diesjährige Sternsingeraktion der Kirchengemeinde St. Michael beendet.
Wir gehören zusammen! in Peru und weltweit. Unter diesem Motto waren 52 Kinder im Alter zwischen 5 und 22 Jahren unterschiedlichster Religionen unterwegs. Wir danken allen, die unsere Sternsinger so freundlich empfangen haben und durch ihre Spende dazu beitragen, dass Kinder auf der Welt Hilfe erfahren können.
Wie in jedem Jahr wurden die Sternsinger für ihr Engagement geehrt. Jeder bekam eine Urkunde, auf der die Anzahl der Teilnahmen an der Sternsingeraktion steht. Als besonderer Dank für mehr als fünf Teilnahmen an der Aktion bekamen die Sternsinger ein Kamel aus Holz. Das Kamel symbolisiert dabei die Ausdauer bei Wind und Wetter die Frohe Botschaft zu verkünden. In diesem Jahr konnten wir 18 Kamele verteilen. Eine Sternsingerin war bereits zum 14. Mal dabei. Auch konnten wir in diesem Jahr 16 Kinder zum Ersten Mal begeistern, mitzugehen. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut.
Betreut wurden sie von zahlreichen engagierten Jugendlichen und Erwachsenen, welche vorbereitet, gekocht und begleitet haben, Fahrdienste übernahmen und bei Problemen immer zur Seite standen. Auch dafür danken wir ganz herzlich.
Nach dem Gottesdienst gab es für alle noch ein gemeinsames Mittagsessen und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Aktion.

 

Programm der Jahresschlussfeier der Kath. Kirchengemeinde St. Michael am 31.12.2018

Jacqueline Kieler ist C-Musikerin

Im Gottesdienst am 1. Advent wurde Jacqueline Kieler für Ihren erfolgreichen Abschluss der kirchenmusikalischen Ausbildung geehrt. Wolfgang Hauser gratulierte ihr im Namen der Kirchengemeinde St. Michael zu ihrem hervorragenden Ergebnis bei Ihrer C-Prüfung. Über mehrere Jahre erstreckte sich diese Ausbildung und umfasst unter anderem die Liturgik und Glaubenslehre, das Singen und Sprechen, der Deutsche Liturgiegesang, die Orgelimprovisation, die Gehörbildung, im Besonderen der gregorianische Choral, Musikgeschichte und vieles weitere. Die Kirchengemeinde ist ihr, aber auch allen anderen Organistinnen und Organisten dankbar für ihr zuverlässiges Spielen und ihre Mitgestaltung unserer Gottesdienste. Mit einem Blumenstrauß und einem Fläschle Messwein wurde die Ehrung abgerundet.
Weitere Organistinnen und Organisten sind gerne willkommen. Auch fördert die Kirchengemeinde junge Menschen bei ihrer Ausbildung. Sprechen Sie uns einfach an.                         

Wolfgang Hauser

Einstimmung in den Advent

Auch in diesem Jahr lud der Kirchengemeinderat von St. Michael wieder zur Einstimmung in den Advent ein. Bei Kaffee, Tee und Kuchen konnten die Gäste einen schönen Mittag in Gemeinschaft erleben. Eröffnet und mitgestaltet wurde der Nachmittag vom Kindergarten Maria Königin. Die Kinder hatten eine schönen Gechichte üder einen Stern und ein Sternenlied mit dabei. Pfarrer Simeon stimmte die Gemeindemitglieder mit einem Impuls auf den Advent ein.

Christkönigs-Jugendgottesdienst auf dem Lindenhof mit Domkapitular Hildebrand

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Christkönigssonntag, der in unserer Diözese zugleich der Jugendsonntag ist, wurde in der Dreifaltigkeitskirche ein besonderer Jugendgottesdienst gefeiert. Unter dem Thema „hören(s)wert“ wurde er von den Ministranten Lindenhof und Oberndorf, sowie 13 Firmlingen aus Oberndorf, Altoberndorf und vom Lindenhof, die sich in diesem Gottesdienst der Gemeinde vorstellten, mitgestaltet. Anlässlich des Beginns des „Jahr der Jugend“, das in unserer Diözese mit diesem Gottesdienst gestartet wurde, konnten die Ministranten einen besonderen Gast für gewinnen: Domkapitular Paul Hildebrand aus Rottenburg. Ausgeschrieben war die Aktion vom BDKJ unter dem Namen „How to rent a priest?“ (Wie man einen Pfarrer mietet).
Im Mittelpunkt stand die Botschaft: Ich habe ein offenes Herz (für dich), mit der auch jeder Firmling namentlich wieder in der Gemeinde begrüßt wurde. Durch kurze Aktionen während des Gottesdienstes wurde die Botschaft des Tages durch die Minis auch sichtbar dargebracht.
Wie die Botschaft „Ich habe ein offenes Herz“, so war auch die Aussage „Alles was ich benötige ist ein Flüstern in einer Welt, die nur schreit“ ein Zitat aus dem Lied Whispers von Passenger, das den Gottesdienst einrahmte. Parallelen zum Christkönigsfest wurden durch die Predigt nochmals aufgezeigt. Ein Flüstern Jesu, seine Zusage, dass er immer da ist, begleitet uns. Jesus war und ist kein König der Kriege führt, sondern das Gegenteil: Er ist in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen.

Miriam Dohmen und Marco Wilhelmi

Ministrantenwallfahrt 2018 nach Rom

In der ersten Ferienwoche war es wieder so weit. Ca. 60 000 Ministranten aus Deutschland und der ganzen Welt pilgerten in die Heilige Stadt, um Gemeinschaft zu erleben, den Glauben zu stärken und natürlich auch Spaß zu haben. Das Motto für diese Wallfahrt lautete „Suche Frieden und jage ihm nach“ aus dem Psalm 34.
Begonnen hatten die Vorbereitungen für die Wallfahrt schon einige Zeit früher. Bei einem gemeinsamen Vortreffen der Ministranten aus dem Dekanat lernte man sich kennen und wurde auf die Wallfahrt eingestimmt. Aus der Kirchengemeinde St. Michael waren es 17 Ministrantinnen und Ministranten, aus der ganzen Seelsorgeeinheit waren es 46 Ministranten.
Am ersten Feriensonntag ging es am Abend los. In Bösingen wurden bei der Firma Müller die Busse beladen und in der Kirche ein Auftaktgottesdienst gefeiert, bevor es auf die ca. 14-stündige Fahrt nach Rom ging. Endlich in Rom angekommen wurden die 175 Minis aus dem Dekanat Rottweil von Tobias und Marco vom Lindenhof und zwei Mädchen empfangen. Sie fuhren schon eine Woche früher mit dem Fahrrad nach Rom und verbrachten einige Tage in der Stadt. Der Zimmerbezug wurde schnell erledigt, damit man sich in die Stadt aufmachen konnte. Untergebracht waren die Minis in zwei Hotels etwas außerhalb, doch mit einer Busverbindung konnte der Vatikan direkt erreicht werden. Alle Minis aus der Seelsorgeeinheit waren in einem Hotel gemeinsam untergebracht.
Am Montagabend trafen sich alle 6100 Ministranten aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart in der Papstbasilika St. Paul vor den Mauern. Es war schon einer der Höhepunkte, nur mit Ministranten in so einer großen Kirche Gottesdienst zu feiern. Weihbischof Thomas Maria Renz gestaltete den Gottesdienst mit den Diözesanoberministranten. Angesichts der hohen Terrorgefahr in Europa und der Welt waren die Sicherheitsvorkehrungen im Vergleich zur letzten Wallfahrt vor vier Jahren sehr verschärft worden. Um am Ende des Gottesdienstes die U-Bahn nicht komplett zu überlasten, wurden nur stoßweise Minis zur Haltestelle gelassen. Extra eingerichtete Shuttle-Busse brachten die Minis bis direkt vor die Türe – zur Bushaltestelle in der Nähe des Hotels. Die Alternative zu Fuß zu laufen wurde in der Woche öfters eingesetzt.
Der Dienstagmorgen stand ganz im Sinne der Erkundung der Stadt. Mit Stadtführungen oder Stadtspielen konnten die Minis die Sehenswürdigkeiten Roms direkt erleben. Am frühen Nachmittag stand schon der Weg Richtung Vatikan zur Papstaudienz an. Um den Vatikan herum waren alle Straßen gesperrt. Überall waren Ministranten. Nachdem der Petersplatz für die Minis geöffnet wurde musste jeder (wie am Flughafen) eine Sicherheitskontrolle durchlaufen. Je nachdem wie schnell man auf dem Platz war konnte man sich eine der wenigen Sitzplätze ergattern. (Wenig heißt ca. 10.000 Sitzplätze J) Alle anderen mussten die Zeit in der prallen Sonne stehend oder auf dem Boden sitzend ausharren, was gesundheitlich nicht jeder aushielt. Es wurden kostenlose Wasserflaschen ausgegeben und die Feuerwehr des Vatikans baute eine riesige Dusche mit Feuerwehrschläuchen auf. Das Vorprogramm war geprägt von zahlreichen Liedern, welche mit allen Minis geübt wurden. Als Papst Franziskus mit dem Papamobil hereinfuhr und zahlreiche Runden auf dem Petersplatz drehte brannte großer Jubel auf und es richteten sich immer alle Augen auf ihn. Dank großer Bildschirme konnte man auch in der letzten Reihe alles überblicken. Das darauffolgende Abendgebet war leider oftmals in Italienisch, deshalb konnten die zumeist Deutschsprachigen Minis nicht alles verstehen. Die U-Bahnen waren nach der Audienz verständlicherweise überfüllt, deshalb zogen viele Minis zu Fuß los und erkundeten z. B. die Engelsburg, welche bei Nacht sehr schön beleuchtet ist. Auch die Spanische Treppe war ein beliebtes Ziel. Hier traf man zu jeder Zeit auf andere Ministrantengruppen.
Verschiedene Ausflüge wurden am Mittwoch angeboten. Sei es an den Strand vom Mittelmeer, die Wasserfälle von Tivoli oder aber einfach nur die Stadt erkunden. Jeder war mit einer Gruppe unterwegs und verbrachte den Tag nicht nur mit Minis aus der eigenen Gemeinde, sondern bunt gemischt mit Ministranten aus dem ganzen Dekanat. Alle trafen sich um 22 Uhr in einem Park wieder. Als Tagesabschluss gab es ein gemeinsames Nachtgebet.
Zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst trafen sich wieder alle Minis der Diözese am Donnerstag in St. Paul vor den Mauern. Dieses Mal hielt Bischof Fürst selbst den Gottesdienst. Im Anschluss gab es wieder einige Möglichkeiten, zusammen mit den Minis aus dem Dekanat, die Stadt zu erkunden. Sei es beim Rafting auf dem Tiber oder bei der Besichtigung der Kuppel vom Petersdom. Der Ausblick von der Kuppel auf die Stadt ist überwältigend, ebenfalls sieht man von oben erst einmal die Größe des Petersplatzes auf dem jeder zwei Tage zuvor mit Papst Franziskus betete.
Nach vier Tagen in Rom war der fünfte Tag schon wieder der Rückreisetag. Am Freitagmorgen wurde zusammen mit dem Wiener Weihbischof Stefan Turnovszky der Abschlussgottesdienst des Dekanats gefeiert. Bevor es in die Katakomben außerhalb Roms ging, füllte jeder seine Vorräte für die Fahrt auf. Pünktlich um 18 Uhr wurde die Rückreise angetreten. Nach einer Woche im sehr heißen Rom ging es nach Hause. Das Wetter in Deutschland war zum Teil noch heißer. Dank der vielen Trinkbrunnen in Rom konnte jeder gesund, wenn auch müde, die Heimreise antreten.
Dieses Erlebnis werden die Minis sicherlich nie vergessen. Zusammen mit so vielen Gleichgesinnten versammelt zu sein ist ein schönes Erlebnis. In der ganzen Stadt traf man Minis, in jeder U-Bahn, Bus, Eisdiele oder Straße. Auch bei der Fahrt mit dem Bus von und nach Deutschland konnte man an jeder Raststätte und auf der ganzen Fahrt andere Busse zur Wallfahrt sehen.

Wir Ministranten aus St. Michael möchten uns bei allen bedanken, die uns diese Erfahrung möglich gemacht haben. Vor allem bei der Kirchengemeinde St. Michael und der Bürgerstiftung Oberndorf für die großzügigen Spenden.

Miriam Dohmen und Marco Wilhelmi

Ministranten Seedorf gewinnen Ministrantenfußballturnier

Spannende Spiele beim Lindenhofer Ministrantenturnier.
Traditionell am letzten Wochenende der Ferien gibt es immer wieder viele spannende Fußballspiele zu sehen. Beim mittlerweile schon 28. Ministrantenfußballturnier konnten die Ministranten aus Seedorf den Sieg holen. Sie siegten im Finale gegen die Minis aus Beffendorf. Kurios war, dass zwei Teams aus Seedorf teilnahmen. So kam es beim Halbfinale zur Begegnung Seedorf 1 gegen Seedorf 2. An diesem Spiel sah man den Zusammenhalt der Ministranten. Das Team aus Dietingen war mit vielen kleinen Minis dabei. Um auch einmal über Tore jubeln zu dürfen nahmen die Seedorfer kurzerhand in jedem Team Minis aus Dietingen mit auf.
Insgesamt waren 8 Mannschaften aus dem ganzen Dekanat Rottweil dabei. Die Mannschaft aus Waldmössingen gewann das Spiel um Platz drei gegen das zweite Team der Ministranten aus Seedorf. Auf den weiteren Plätzen folgten Hardt, Mariazell, Gastgeber Lindenhof und Dietingen.
Begonnen hatte der Fußballtag mit einem gemeinsamen Impuls und einem Gebet mit Dekanatsjugendseelsorger Thomas Brehm und Nadja Bach aus Bochingen, welche nun ein freiwilliges Jahr im Jugendreferat verbringt. Im Anschluss an das Turnier erfolgte die Siegerehrung. Direkt darauf gab es als tollen Abschluss wieder einen Gottesdienst mit Thomas Brehm und Pfarrer Peter Kayiwa. Er nutzte auch die Chance sich bei den Ministranten für ihren Einsatz im Gottesdienst zu bedanken und erzählte seinen Weg vom Ministranten zum Pfarrer.        

Marco Wilhelmi

Mahnwache zum Friedensläuten

Beim letzten Ton ist: Frieden
Zugegeben, vom Winde verweht wurde sie, die kleine Flamme, so dass die mitgebrachten Kerzen ihre Leuchtkraft nicht entfalten konnten. Aber auch das ein Zeichen für die sich am Brunnen beim alten Rathaus Versammelten. Denn der Frieden ist immerzu gefährdet, wie die Kerze im Wind. Doch die Glocken läuten lauter. Sie blieben hörbar. Eine Viertelstunde Mahnwache für den Frieden. Ein Text, der die Glocken in Kriegs- und Friedenszeiten charakterisierte - Hosanna, Gloriosa, Totenglocke, Freiheitsglocke, Friedensglocke - und das „Gebet der Vereinten Nationen“ rahmten die denkwürde Feier ein. Der Weltfriedenstag, von den Vereinten Nationen geschaffen, weil wir es nicht schaffen, in Frieden zu leben, so die Ansage zu dieser von der evangelischen und katholischen Kirche initiierten ökumenischen Feier für alle Menschen guten Willens.    

Pfarrer Martin Schwer

Seniorenausfahrt nach Schabs- Natz in Südtirol ins vom 14.- 18. Mai 2018

Rund 25 TeilnehmerInnen, von 47 - 90 Jahre, aus Oberndorf und der näheren und weiteren Umgebung, machten sich in diesen Tagen auf den Weg nach Südtirol, zu ihrer diesjährigen Seniorenausfahrt und Freizeit.
Gestartet wurde am Montagmorgen um 6.30 Uhr in Oberndorf und den jeweiligen Zustiegsorten. Der Weg führte zunächst über die Autobahn nach Singen-Überlingen, vorbei an der bekannten Klosterkirche Birnau, über Meersburg und Friedrichshafen nach Lindau und Bregenz und schließlich nach Österreich.
Auf einem Parkplatz dann gab es die erste Pause bei Sekt und Brezeln.
Dann ging es weiter Richtung Klostertal vorbei am Sonnenköpfle und schließlich durch den Arlbergtunnel 10 km lang, unter dem Arlbergpass (1800 m ü.d.M.)
Weiter nach St. Anton verbunden mit einer Mittagspause im Autogasthof Rosenberg.
Wieder weiter nach Innsbruck, über den Brenner (Brücke und Pass), dort nach einem kurzen Aufenthalt und Blick von der Europabrücke mit Blick ins Stubaital und schließlich weiter über Sterzing in Richtung Bozen zum Ziel: Schabs-Natz zum Hotel: Ploseblick.
Dort angekommen wurden wir vom Hotelchef Thomas feierlich begrüßt und nach der Zimmerzuteilung konnte man schon einen ersten Rundgang im Haus machen, evtl. ein Bad nehmen oder den Wellnessbereich im Hause nützen.
Am Abend erwartete uns dann noch ein fürstliches Abendessen.
Jeder Tag begann immer mit einem kleinen Wortgottesdienst in der nahegelegenen Pfarrkirche oder auch im Bus. Ferner, wenn wir in eine Kirche kamen sangen wir schöne Lieder und sprachen ein Gebet.
Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es dann am nächsten Tag weiter nach Brixen, weiter am Fuße des Gebietes von Kastelruth vorbei (bekannt durch die Kastelruther Spatzen).
Weiter dann an der historisch-romatische Straße Richtung Bozen- Meran, …
Dann zum Eggenbachtal, eine wunderschöne Landschaft und Route über Obereggenbach, … Deutschnoven, …
Weiter zum Kloster Weißenstein.
Dazwischen Stopp in einer aussichtsreichen Serpentinenkehre mit Blick auf den Kalterer See.
Weiter dann über die Südtiroler Weinstraße nach Kaltern nach Tramin.
Pause in der historischen Altstadt und dann gab es leckeres Eis mit Kaffeespezialitäten in einer örtlichen Eisdiele.
Ferner war ein Besuch der histor. Stadtkirche ein Höhepunkt.
Rückfahrt wieder nach Natz ins Hotel vorbei an Kaltern mit Blick auf Kalterer See.
Weiter ging es dann zur alten Auffahrtsstraße nach Kastelruth.
Entlang romantischen Klöstern und Burgen Bis Brixen und schließlich wieder nach Natz..
Dort angekommen war Relaxing angesagt nach den Tagesstrapazen.
Ein Fürstliches Abendessen rundeten den Tag ab. Dabei hatten wir aber sehr viel Spaß miteinander.
Manche gingen anschließend noch in die Hotelbar zu einem „Gute- Nacht- Trunk“ oder zum gemütlichen Unterhaltungssingen im Hause oder Diavortrag auswärts
Als Bereicherung jeden Abend hat diesmal leider der sogenannte „Aperol- Club“ gefehlt.
Am dritten Tag nach einem ausgedehnten Frühstück und einer anschließenden Morgenandacht im Bus ging es weiter über Brixen nach Bozen, dann in Richtung Meran, vorbei an der Auffahrt zum Reschenpass
Burg Sigmunskron vorbei und dem Etschgau, das sogenannte Apfelparadies.
Dann: Ein Besuch in Trauttmannsdorf im Blumen und Landschaftsparadies mit den bekannten Hängegärten beim Schloß Trautmanssdorf
Weiterer Halt war dann an der Meran Therme.
Anschließend Stadtbesichtigung mit den dortigen Sehenswürdigkeiten.
Ferner Gelegenheit mit einem Besuch der dortigen schönen Cafés und/oder einer Eisdiele. Das war gut und erfrischend.
Dann ging es wieder heim über die Autobahn und vorbei an Brixen ins Hotel Ploseblick nach Natz
Nach dem guten und reichhaltigen Abendessen war Tiroler Abend angesagt, später dann Lieder singen und Tagesausklang an der Hotelbar und danach ging es dann ins Bett.
Der vierte Tag führte uns nach Brixen, mit Stadt und Domkirchenbesichtigung. Der frühere Dompropst gab eine kurze Führung zu der sehr beeindruckenden Domkirche Mariä Himmelfahrt.
Danach ging es weiter auf den Ritten
Kaffeepause mit Kaffee Tee und Apfelstrudel
Spaziergang und Besichtigung der dortigen natürl. Erdpyramiden
Rückfahrt zurück ins Hotel
Nochmals kurzes Gruppenfoto mit herrlichem Hintergrund an einer Serpentinenkehre „Tradente“
Abends dann reichhaltiges Abendessen.
Im Anschluss Abschlussabend mit:
verschiedenen lustigen oder besinnlichen Beiträgen der einzelnen Teilnehmer, ferner mit Überraschungen, Dankesworten und Geschenken.
Danach Tagesausklang in der Hotelbar oder einem Spaziergang durch den Ort. Dies rundete den erlebnisreichen Tag ab. Bettruhe tat gut auch mit Blick auf den morgigen Heimreisetag.

Besonderer Dank gilt vor allem unserem „Kaiser-Ehepaar“ aus Aistaig, das die Reise wiederum so gründlich vorbereitet hatte. Gott sei Dank konnten trotz gesundheitlicher Schwächen in letzter Zeit beide wieder einmal daran teilnehmen.
Wir wünschen Herrn und Frau Kaiser auch weiterhin Gesundheit und Gottes Segen und alles erdenklich Gute, so dass sie noch viel Male und Jahre daran teilnehmen und dabei sein können!
Ferner danken wir auch Raimund und Gaby von der Firma Echle für die Mitgestaltung und Begleitung der Fahrt.

Die Heimreise führte uns dann wieder über den Brenner dann weiter zur Europabrücke über Innsbruck.
Weiter ging es dann über Stift Stams, Maria Locherboden Pause an einer Rastanlage Rast und Pinkelpause Fernsteinsee, den Fernpass (1250 m.ü.M.) schließlich nach, Reutte/ Tirol, Kempten - Wangen – Isny (Mittagspause): - histor. Altstadt mit idyllischen Cafés und Gaststätten
Weiter über Ravensburg- Pfullingen-  Meßkirch-  Tuttlingen
Zwischendurch noch kurze Kaffee- und Pinkelpause Rastanlage Tuningen
Und dann zu den Ausgangsorten

Für alle TeilnehmerInnen waren es schöne und erlebnisreiche Tage, auch bei insgesamt doch sehr guten Wetter.

Alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Bis dann!!!

Pfr. Rudolf Deiß

Fronleichnam in Oberndorf

Unter dem Thema „Suche Frieden“ fand in diesem Jahr die Fronleichnamsprozession statt.
Nach dem Gottesdienst in der St. Michaelskirche, der von Pater Thomas Fluhr unter Beteiligung einer Abordnung der Stadtkapelle Kirche gefeiert wurde, zogen wir durch unsere Stadt.
Wo soll Friede sein? lautete das Thema des ersten Blumenteppichs der KjG auf dem Hafenmarktforum.
Eine tiefe Sehnsucht nach Frieden ist vermutlich jedem Menschen eingepflanzt. Wir tragen es in uns, dass wir uns ein friedvolles miteinander wünschen. Und deshalb wird auch kaum jemand auftreten und dazu aufrufen, Krieg, Gewalt und Unfrieden zu suchen.
Wir hoffen auf Frieden und auf eine Welt ohne Zerstörung, Terror und kriegerische Auseinandersetzungen. Doch der Frieden hat es gar nicht so leicht sich durchzusetzen.
Im Lukas Evangelium lesen wir (Lukas 12,49 ff)
Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!
Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage euch: Nein, sondern Zwietracht. Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei.
Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
Auf unserem Teppich steht die Welt, Gottes Schöpfung im Mittelpunkt zwischen Frieden und Unfrieden. Der Frieden wird mit dem Friedenssymbol „peace“ dargestellt. Dazu steht die Bombe als Zeichen des Unfriedens im Kontrast. Die Suche nach dem Frieden bleibt ein Fragezeichen.
Frieden suchen- gemeinsam, war das Thema der Schönstattfamilie. Ihr Blumenteppich liegt im Garten des Kepplerstifts. So können auch die Bewohner des Hauses am Fest teilnehmen.
Im Römerbrief 14,17-19 lesen wir:
Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, es ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Und wer Christus so dient, wird von Gott anerkannt und ist bei den Menschen geachtet. Lasst uns also nach dem streben, was zum Frieden und zum Aufbau der Gemeinde beiträgt.
Die Taube als Symbol des Heiligen Geistes und des Friedens, der zugleich aus der Kraft des Heiligen Geistes entstehen kann.
Eine Menschenkette mit dem Regenbogen verbunden, soll zum Ausdruck bringen, das Menschen die Frieden gemeinsam stiften auf die Zusage Gottes in seinem Bund bauen können.
Frieden mit sich selbst lautete das Thema des Blumenteppichs , der von der Kolpingsfamilie gestaltet wurde.
Die Ostersonne ist das Symbol, dass in der Auferstehung Jesu und der Sendung des Heiligen Geistes die Menschen aus ihrer Trauer, aus ihren Lebenskrisen herausgerissen sind.
Ostern verdreht alle Verhältnisse und Konventionen.
Jesus macht sein Versprechen, das er seinen Jüngern im Abendmahlsaal gegeben hat, wahr und sendet den heiligen Geist.
Im heiligen Geist wird Frieden möglich, weil alles, was unvorstellbar ist, plötzlich vorstellbar ist.
Jesus ist im Heiligen Geist in der Kirche anwesend und führt die Menschen auf ihren Wegen.
Aus Trauer wird Freude.
Aus Überlastung wird Freiheit.
Aus Macht wird Machtlosigkeit.
Aus Unvermögen (von Karfreitag her) entsteht der Masterplan des Friedens.
Gott befreit die Menschen aus ihren Belastungen des Lebens, so dass freies Handeln und Denken möglich wird. Das führt zum Frieden mit sich selbst.
Im heiligen Geist können die Menschen Zeugnis für ihren Glauben ablegen. Wer mit sich selbst in Frieden ist, kann den Frieden an andere weitergeben.
Frieden wird greifbar.
In Psalm 34, 2-5, 12-18 lesen wir:
2
Ich will den Herrn allezeit preisen; /
immer sei sein Lob in meinem Mund.
3
Meine Seele rühme sich des Herrn; /
die Armen sollen es hören und sich freuen.
4
Verherrlicht mit mir den Herrn, /
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
5
Ich suchte den Herrn und er hat mich erhört, /
er hat mich all meinen Ängsten entrissen.
12
Kommt, ihr Kinder, hört mir zu! /
Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.
13
Wer ist der Mensch, der das Leben liebt /
und gute Tage zu sehen wünscht?
14
Bewahre deine Zunge vor Bösem /
und deine Lippen vor falscher Rede!
15
Meide das Böse und tu das Gute; /
suche Frieden und jage ihm nach!
16
Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten, /
seine Ohren hören ihr Schreien.
17
Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen, /
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
18
Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; /
er entreißt sie all ihren Ängsten.

Der Abschluss fand in der St. Michaelskirche statt

Sternwallfahrt und Jugendtag in Untermarchtal

Am Donnerstagmorgen, den 24. Mai machten wir uns mit 13 Ministranten aus der Stadt und vom Lindenhof mit dem Fahrrad auf den Weg zum 38. Jugendtag nach Untermarchtal. Unsere erste Etappe führte uns nach Rottweil zum Jugendreferat, da dort der andere Teil unserer Gruppe aus Mariazell bereits wartete. Es gab einen Reisesegen, so dass wir dann mit insgesamt 22 Minis zu einem Zwischenstopp bei Pfarrer Zepf aufbrachen. Anschließend fuhren wir weiter nach Mühlheim zu unserem ersten Übernachtungsquartier. Dort konnten wir den ersten anstrengenden Tag mit einem Schwimmbadbesuch ausklingen lassen. Das diesjährige Motto „Nehmt Neuland unter den Pflug“ begleitete uns auf der Sternwallfahrt in Impulsen und Liedern. Am Freitag führte unser Weg an der Donau entlang bis nach Mengen.
Die letzte Etappe bis nach Untermarchtal war mit ca. 40 km unsere kürzeste Tagesetappe, deshalb kamen wir als erste Gruppe in Untermarchtal an.
Insgesamt haben sich knapp 1000 jungen Christen angemeldet. So konnten wir uns dann die Ankunft der anderen Gruppen anschauen und mit ein paar Tänzen und Mitmachaktionen verging der Nachmittag wie im Flug. Abends gab es dann einen meditativen Wortgottesdienst und anschließend im Zelt ein Konzert oder für alle, die es etwas ruhiger mochten, klassische Gitarrenmusik. Zum Abschluss des Tages kamen alle in der Vinzenzkirche zur Komplet zusammen. Am Sonntag begann der Tag mit einem Morgenlob. Anschließend konnte man aus über 50 Interessenskreisen wählen, um sich mit dem Thema „Neuland“ zu beschäftigen. Der Höhepunkt war dann die Eucharistiefeier mit dem neuen Weihbischof unserer Diözese Matthäus Karrer, bevor wir uns dann mit dem Auto wieder auf die Rückfahrt nach Oberndorf machten.

Oberminis Ob und Li

Ob/Li: Stuttgart Yard - Ministranten jagen Mister X

Am Samstag, den 19.5. jagten wieder 19 Ministranten vom Lindenhof und der Stadt als Detektive durch Stuttgart und suchten den mysteriösen Mister X. Wie im Brettspiel wurde eine Mister-X Gruppe von Ministrantengruppen aus der ganzen Diözese gesucht. Dabei kamen alle öffentlichen Verkehrsmittel in Stuttgart in Gebrauch. S-/U-Bahn, Bus, sowie auch die Stuttgarter Zahnradbahn. Rege telefoniert, um den letzten Standort der Verbrecher zu erfragen, schnell noch die nächste Bahn erwischen, Hinweise im Hauptquartier abgeben und Strategien überlegen, machte allen sichtlich Spaß. Auch das Rätsel wurde gelöst, sogar am schnellsten. Auch in der Kategorie „Mister X am Häufigsten gefangen“ waren wir erfolgreich, da wir das Mister X-Team sechs Mal gefangen haben und belegten somit Platz 2. Nach dem Spiel gab es einen Abschlussgottesdienst in der Domkirche St. Eberhard in der Königsstraße. Mit der traditionellen Einkehr am Bahnhof in Stuttgart und einer lustigen Zugfahrt nach Hause wurde ein gelungener Ausflug beendet.          

Oberminis Ob und Li

Kolpingsfamilie bewirtet Aspenklause und hält Maiandacht

Schon zum dritten Mal bewirtete die Kolpingsfamilie Oberndorf am 1. Mai die Aspenklause. Und in diesem Jahr spielte auch der Wettergott mit und man blieb von Regen verschont. So konnte draußen bewirtet werden und die Feuerstelle war ein beliebter Anlaufpunkt zum selbst Grillen des mitgebrachten Grillguts oder der verkauften Roten Wurst. und die Kinder machten fleißig Stockbrot. Aber auch für erfrischende Getränke sowie Kaffee und Kuchen war gesorgt. Der große Andrang sorgte dafür, dass zusätzliche Tische und Stühle aufgebaut werden mussten und am Abend konnte beim kompletten Speise und Getränke Angebot ausverkauft gemeldet werden. Die Verantwortlichen zeigten sich überrascht über den großen Besucherzustrom und daher rundum zufrieden mit dem Ergebnis des ersten Maifeiertages und bedanken sich bei allen Besuchern und Unterstützern. Nur wenige Tage später traf sich die Kolpingsfamilie zur traditionellen Maiandacht in der Bergkapelle. Gestaltet wurde diese von Präses Thomas Brehm. Im Anschluss traf man sich zum Schwätzobend und gemütlichem Beisammensein in der Aspenklause. Dort zeigte Martin Schättle per Beamer alte Bilder von Oberndorf und vom Lindenhof. Alphabetisch sortiert ging es durch die verschiedenen Straßen, Plätze und Gebäude der vergangenen Jahrzehnte. Dabei kam die ein oder andere Anekdote zur Sprache und man schwelgte gemeinsam in Erinnerungen. Eifrig wurde über die Veränderungen des Stadtbildes diskutiert und so mancher Wehmut kam auf, wenn festgestellt wurde, welche Gebäude nicht mehr das Stadtbild prägen können.
Mit dem Erlös vom 1. Mai und dem Bildervortrag nach der Maiandacht unterstützt die Kolpingsfamilie die Kirchengemeinde bei der Finanzierung der Aspenklause Sanierung.

Giuseppe Scherer

 

Erster Bierbrunnen ein toller Erfolg

Der erste Bierbrunnen der Kolpingsfamilie Oberndorf beim diesjährigen Frühlingsfest auf dem Hafenmarkt war ein voller Erfolg. Rund um den Bier-brunnen waren mit Garnituren und Stehtischen genügend Möglichkeiten zum Verweilen geboten. Schon zu Beginn des gegenüber stattfindenden Mopstreffens konnten die Besucher ein frisch gezapftes Bier oder ein kühles Weizen genießen. Für die kleinen Besucher war mit Cola und Fanta auch etwas zum Durst löschen auf der Preisliste zu finden. War der Besucherandrang am Anfang noch etwas bescheiden, so wurde es gegen Nachmittag und frühen Abend immer voller um den Bierbrunnen. Für den kleine Hunger wurde Rote Wurst aus dem Kessel mit Wecken angeboten, wobei hier schon überraschend früh ausverkauft gemeldet wurde. Bis in den Abend hinein hatten die Veranstalter alle Hände voll zu tun. Das gute Wetter und der Sonnenschein taten natürlich das übrige. Am Schluss dürfte ein guter Betrag zur Unterstützung des Kongo Traktor Projekts erwirtschaftet worden sein und man dürfte sich Gedanken über eine Neuauflage beim Herbstfest machen.

Giuseppe Scherer

Fastenessen im Don-Bosco-Haus

Der Missionsausschuss von St. Michael hatte einmal wieder zu seinem bereits traditionellen Fastenessen am Misereorsonntag ins Don-Bosco-Haus eingeladen. Zuvor fand in der St. Michaelkirche Eucharistiefeier mitgestaltet vom Missionsausschuss statt. Die diesjährige 60. MISEREOR-Fastenaktion widmet sich dieser Frage nach Lebensqualität: Was braucht es, damit alle Menschen gut leben können? Das Thema lautet: „Heute schon die Welt verändert?“
Beim anschließenden Fastenessen im Don-Bosco-Haus, konnte man ein Zeichen der Solidarität mit den armen Menschen in der Welt setzen. Bei einem einfachen Essen ist dies doch ganz einfach. Es muss sonntags nicht immer ein Braten sein. Bei einem würzigen südamerikanischen Bohneneintopf (Chili von Carne) konnte doch jeder auch wieder gestärkt nach Hause gehen.
Außerdem hatte der Missionsausschuss bereits im Januar wieder sein Fastenbier gebraut. Ein herrlich dunkles, malziges, süffiges Bier mit anregendem Aroma wurde gebraut. Das 30 Liter Faß wurde von den vielen Gästen auch gleich leergetrunken und alle – teilweise auch einige Frauen – lobten den Geschmack des Bieres. Und wer sich doch tapfer an die ganze Fastenzeit hält und auch sonntags auf den Alkohol verzichtet, für den hatte der Missionsausschuss noch ein paar Fläschle zum mit nachhause nehmen parat.
Ein rundum gelungener Tag, der auch rund 1.000,- € einbrachte. Dieses Geld verwendet der Missionsausschuss für ein Projekt von Misereor in Indien. Außerdem war auch wieder der Eine-Welt-Laden mit einem Stand vertreten an dem man gleich noch mit fair gehandelten Produkten auch einen guten Beitrag zur "Einen-Welt" leisten konnte.

Danke

Ganz herzlich dankt der Kirchengemeinderat St. Michael allen, die sich während der Fasnet im Don-Bosco-Haus eingebracht haben. Sei es in der Küche, an der Theke, als Bedienung als Auf- und Abstuhler, als Dekorateure, Köche oder als Reinigungskraft und Hausmeister. Es ist schön, dass sich wieder so viele Gruppierungen eingesetzt haben, denn Narren und Gästen aus Nah und Fern eine schöne Einkehrmöglichkeit zu bieten.

Der Caritasausschuss, die KjG, die Kolpingsfamilie, der Missionsausschuss, der Wirtschaftsausschuss sowie weitere Gemeindemitglieder haben sich wieder engagiert, Herzlichen Dank allen.

Wolfgang Hauser