Wir sind für Sie da

Wenn Sie dringend mit einem Seelsorger sprechen wollen, erreichen Sie einen von uns unter der Notfallnummer 07423/875828.
Sollten wir doch einmal nicht sofort verfügbar sein, hinterlassen Sie bitte Ihre Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter dort. Wir melden uns so schnell es geht.

Falls Sie uns nicht direkt erreichen, aber sofort einen Ansprechpartner brauchen, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorger: kostenfrei unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 oder 0800/116123

Ihr Pastoralteam der Seelsorgeeinheit Raum Oberndorf a.N.

Pfarrer Martin Schwer

Hafenmarkt 4
78727 Oberndorf
Telefon: 07423/8758-12
Mobil: 0172 75 11 692
E-Mail: martin.schwer(at)drs.de
Eine Sprechstunde in der ich (ziemlich) sicher zu erreichen bin, biete ich mittwochs 17-18:30 Uhr an.

Hauptaufgabenfelder:
Eucharistiefeiern, Gottesdienste, Sakramente
Beerdigungen
Gemeinsamer Ausschuss
Außenvertretung, Ökumenische Kontakte
Interkulturelles, Flüchtlinge und interreligiöser Dialog
Örtlicher Begleiter für St. Michael, Oberndorf mit Aistaig u. Lindenhof
sowie Altoberndorf, St. Silvester.

Seit Juli 2017 bin ich Pfarrer in der SE Raum Oberndorf. Zuvor begleitete ich für kurze Zeit den Konvent der indischen Karmelitenpatres in der Phase ihres Beginnens an der Wallfahrtskirche im Weggental und arbeitete in der Rottenburger Seelsorgeeinheit mit. Wenn wir noch weiter dem Neckarflußlauf folgen, kommen wir nach Nürtingen, wo mir die Seelsorgeeinheit Jakobsbrunnen mit der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes und die Menschen dort in den Jahren seit 2008 vertraut geworden waren.
Zuvor war ich, um von vorne zu beginnen, nach dem Theologiestudium in Tübingen und dem Priesterseminar in Rottenburg nach der Diakonenweihe im Dezember 1985 Diakon in drei Allgäugemeinden: Schloß Zeil, Reichenhofen und Diepoldshofen. Nach diesem Jahr in ländlich geprägter Gegend kamen nach der Priesterweihe 1987 jeweils zwei Vikarsjahre. Zuerst in Stuttgart-Zuffenhausen und danach in Ravensburg, Liebfrauen und St. Christina. Es folgten drei Amtszeiten als Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg(dpsg), für die ich landauf landab unterwegs war und mich eigentlich überall zuhause fühlte. Zugleich, neben dieser 50%-Stelle, war ich Pfarrvikar in St. Johann Baptist in Denkendorf im Landkreis Esslingen. Von dort aus konnte ich gut das Diözesanbüro der dpsg im Jugendhaus in Wernau erreichen und lernte auch, diese beiden Stellen mit ganz verschiedenen Arbeitsgebieten organisatorisch unter meinen Hut zu kriegen.
Das Jahr 2000 fing dann in Ellwangen an, wo für mich im Kinder- und Jugenddorf Marienpflege ein ganz neues Aufgabengebiet wartete. Die Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen hat mich sehr geprägt, ebenso die Zusammenarbeit mit vielen MitarbeiterInnen und Mitarbeitern verschiedener Professionen. Mich hat beeindruckt, als Priester an einem Ort sein zu dürfen, an dem ich mich in besonderer Weise dafür einsetzen konnte, dass die christliche Botschaft für Menschen am Rande unserer Gesellschaft als hilfreiche und haltgebende Botschaft ankommen konnte.
Diese „Option für die Armen“ will ich, wo immer es gilt, Kirche mitzugestalten als Programm und Auftrag auch weiterhin annehmen und fortführen.

Helga Dlugosch, Pastoralreferentin

Telefon: 07423/8758-14
E-Mail: helga.dlugosch(at)drs.de

Hauptaufgabenfelder:
Wort-Gottes-Feiern, Gottesdienste
Beerdigungen
Begleitung der ehrenamtlichen Lektoren, Kommunionhelferinnen und Wort-Gottes-Feier-LeiterInnen
Redaktion Kontakte
Kindergärten
Tafelladen
Prozessteam „Kirche Am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“
Örtliche Begleiterin für Beffendorf und Hochmössingen

Ich bin Pastoralreferentin Helga Dlugosch und nun schon seit vielen Jahren mit den Menschen im Raum Oberndorf im Glauben unterwegs. Immer dabei: meine „Werkzeugtasche“, gepackt mit den Dingen, die ich auf diesem Weg benutzen möchte.
In der ist als „Werkzeug“ drin ein offenes Ohr und ein hörendes Herz, um zu verstehen, was die bewegt, die mir von ihren Sorgen und Nöten und Hoffnungen erzählen am Krankenbett, in den Gesprächen mit Firmbewerbern, in besonderen Lebenssituationen oder „einfach so“.
Darin ist ein brennendes Herz und ein sprechender Mund, um im „Kontakte“, in Predigt, bei Taufgesprächen, bei der Hospiz- und der Trauergruppe und am Grab von meiner Hoffnung zu reden, die lebendig macht.
Darin ist ein rechnendes, planendes Gehirn, um alle Verwaltungs- und Organisationsaufgaben eines Gemeindebegleiters zu bewältigen.
Es finden sich auch gelenkige Beine, um im Kindergarten mich klein zu machen und auf Augenhöhe zu gehen und starke Arme, die in der Tafel zupacken.
Als hilfreich hat sich ein breiter Rücken erwiesen und eine dicke Haut.
Der wichtigste Inhalt: Nach oben ausgestreckte bittende Arme. Denn Gott ist es, der meine „Werkzeugtasche“ immer wieder auffüllt und mit seinem Geist manches vorher nicht geahnte Werkzeug dazu legt.
Fest verlassen kann ich mich beim Gehen auf meine besonderen Wegbegleiter: meinen Mann, meine 2 Söhne, meine Schwiegertochter und Fast-Schwiegertochter und meine Enkelin.
Ich bin neugierig und freue mich auf das nächste spannende Wegstück mit Ihnen allen.

Thomas Brehm, Diakon

Telefon: 07423/8758-17
E-Mail: thomas.brehm(at)drs.de

Hauptaufgabenfelder:
Wort-Gottes-Feiern, Gottesdienste, Sakramente
Beerdigungen
Caritas der Gemeinde
Ministranten
Firmkatechese
Krankenhausseelsorge
Örtlicher Begleiter für Epfendorf, St. Remigius und Talhausen, Mariä Heimsuchung

Ich träume von einer Kirche
Das war das Thema des Kontaktpunktes vom 20.5.2012, als ich mich von der Seelsorgeeinheit Raum Oberndorf verabschiedete. Ich begann damals meine Dienste im Hauptamt in Rottweil und Sulz.
Das Thema hat sich seither nicht verändert. Ich bin sehr mit den Menschen der SE verbunden und habe dort seit 2012 immer wieder Menschen getauft, verheiratet und beerdigt. Für viele Menschen bin ich Gesprächspartner in Notlagen und Lebenskrisen. Deshalb freue ich mich jetzt auf den Beginn meines Dienstes als hauptamtlicher Diakon in der SE Raum Oberndorf. Die Ernennung von Bischof Gebhard Fürst ist da und ab 1. September bin ich zu 50% Diakon in der Gemeindepastoral und bleibe zu 50% Dekanatsjugendseelsorger im Dekanat Rottweil.
Ab dem 1. September 2022 bin ich zu 100% in der SE Raum Oberndorf.
Ich träume von einer Kirche, die lebendig ist und die sich von Gottes Wort inspirieren lässt. Eine Kirche, die besonders in der Diakonie sichtbar und auch glaubwürdig ist. Deshalb sehe ich mich als Diakon bei den Menschen und in ihren Lebenssituationen.
Das ist eine große Herausforderung, weil Beziehungen gelebt und gefördert werden müssen. Nur so kann Kirche lebendig sein. Seit dem Juli 2016 feiere ich ehrenamtlich in den Altenzentren in Oberndorf und Aistaig Gottesdienste. Ich bringe die Krankenkommunion zu Menschen, die das Haus nicht mehr verlassen können. Alte und kranke Menschen, Menschen in Lebenskrisen sind mir ans Herz gewachsen und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das ein Arbeitsschwerpunkt für mich sein könnte. Jugendarbeit und Arbeit mit älteren Menschen. Passt das zusammen? Sehr gut! Denn Jung und Alt können voneinander lernen und profitieren. Vielleicht können wir Generationen übergreifend Jugendliche und ältere Menschen zusammenbringen?
Ich möchte bei euch Menschen sein, möchte Gottesdienste feiern und die Gemeinschaft untereinander fördern, so dass alle Menschen ihren Platz in der Kirche finden.
Ein guter Traum! Ich freue mich darauf, zusammen mit dem ganzen Pastoralteam der SE Raum Oberndorf bei euch meinen Dienst als Diakon auszuüben.          

Rudolf Deiß, Pfarrvikar

Telefon: 07423/8758-22
E-Mail: rudolf.deiss(at)drs.de

Hauptaufgabenfelder:
Eucharistiefeiern, Gottesdienste, Sakramente
Beerdigungen
Krankenhausseelsorge
Senioren
Örtlicher Begleiter für Harthausen, St. Michael

Geboren wurdePfarrer Rudolf Deiß 1964 in Kirchbierlingen bei Ehingen. Nach seiner Gesellenprüfung im Heizung- und Sanitär-Beruf waren seine Studienorte für das altsprachliche Abitur St. Waldram in Wolfratshausen, Philosophie in Tübingen und Theologie in Regensburg. Nach der Diakonatsweihe tat er Dienst in Schmieden-Fellbach und nach der Priesterweihe war er Vikar in Neuhausen auf den Fildern und in Murrhardt. 10 Jahre wirkte er als Pfarrer mit im Seelsorge-Team der SE Riedlingen. Seit 2012 ist er in unserer SE.
Die Besuche im Krankenhaus und bei Altersjubilaren liegen ihm besonders am Herzen.

Simeone Ifedilichukwu Nwabuife, Pfarrvikar

Telefon 07423/ 8709199
E-Mail: simeon.nwabuife(at)drs.de

Kishore Basani, Pfarrvikar

Guten Tag,
ich bin froh, dass ich mich Ihnen hier vorstellen darf: Ich heiße Kishore Basani. Ranipuram heißt mein Heimatdorf und liegt in Telengana, einem der Bundesländer Südindiens. Meine Muttersprache ist Telugu, ich spreche aber auch Hindi, Englisch, ein bisschen Lambada und lerne seit dem letzten Jahr Deutsch.
Nach meiner Schulzeit habe ich mich als Priesterkandidat bei der Diözese Warangal anmeldet. In Hyderabad, Telangana habe ich Theologie studiert und feierte am 21.4. 2008 meine Priesterweihe.
Nach meiner Priesterweihe hatte ich in zehn Jahren ganz verschiedene Aufgaben: Zunächst 3 Jahre an die Hochschule. Danach war ich in einer kleinen Gemeinde für 5 Jahre. Ich war bei den Leuten, um heilige Messe zu feiern, um zu sprechen, um zu begegnen, um das Evangelium zu verkünden und den Gläubigen spirituell zu helfen. Ich habe bei einem Fernsehsender und ein Jahr als Schulleiter gearbeitet.
Meine Eltern waren beide Arbeiter. Ich habe einen Bruder und eine Schwester.
Für einige Jahre werde ich in Ihrer Diözese zu Hause sein. Deutschland ist mein Lieblingsland, ich mag die Menschen und auch die Sprache sehr. An Deutschland gefällt mir besonders, wie diese Gesellschaft zusammenlebt, mitten in Europa, wie alles funktioniert und organisiert ist. Ich finde, meine Zeit zusammen mit Ihnen ist eine große Chance, ganz viel zu lernen und pastoralen Dienst zu leisten. Dazu möchte ich Sie alle bestmöglich kennenlernen und hoffe, dass wir einander helfen und Erfahrungen teilen. Ich freue mich sehr auf Ihre schönen Feste und Gebräuche und auf eine wunderbare Zusammenarbeit.
Wie Sie bereits wissen, mache ich jetzt meine ersten Schritte als Pfarrvikar in Deutschland. Gleichzeitig zum Pastoraldienst in den Pfarreien der Seelsorgeeinheit mache ich den Einführungskurs für Priester aus anderen Ländern und habe auch weiter Deutschkurs.
Es ist mein Wunsch, viel Zeit mit Ihnen zu verbringen und Gespräche zu führen, damit ich die deutsche Kultur und Einstellung gut verstehe. Gerne folge ich auch Ihrer persönlichen Einladung und komme zu einem Familienbesuch. Dienst an den Menschen ist das Beste, was ein Priester geben kann. Das möchte ich gerne bei Ihnen machen!
Wie ich schon gesagt habe, mag ich es sehr, zu sehen, wie Deutschland sich entwickelt und wie alles hier funktioniert. Und es ist mir ein Anliegen, dieses Wissen mit den Priestern meiner Diözese in Indien zu teilen, damit auch sie an diesem Wissen teilhaben, und es zu den Menschen dort bringen können.
Ich freue mich sehr auf unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit und auf meine Zeit hier, in der Seelsorgeeinheit.

Mit Gottes Gnade kann ich jetzt voll und ganz für Sie da sein!!!

Kishore Basani

Langental 3
78736 Epfendorf

Telefon: 07404/93 04 56 3
E-Mail: Kishore.Basani(at)drs.de

Birgit Müller-Dannecker, Gemeindereferentin

Telefon: 07423/957288
E-Mail: birgit.mueller-dannecker(at)drs.de

Hauptaufgabenfelder:
Religionsunterricht in zwei Grund- und einer Förderschule
Erstkommunionkatechese

Mein Name ist Birgit Müller-Dannecker, ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Seit 1998 leben wir auf dem Lindenhof und sind Teil der Gemeinde St. Michael, in der wir uns von Anfang an angenommen und schon lange beheimatet fühlen.
Ab dem kommenden Schuljahr werde ich als Gemeindereferentin in unserer Seelsorgeeinheit mitarbeiten.
Vielen von Ihnen bin ich bereits bekannt, sei es als Religionslehrerin Ihrer Kinder, als Erstkommunion-Drehscheibe auf dem Lindenhof oder seit letztem Schuljahr als Hauptverantwortliche im Bereich Erstkommunionkatechese für alle Gemeinden in unserer SE. Die beiden Bereiche Erstkommunionkatechese und Religionsunterricht werden auch weiterhin meine Hauptaufgaben in meinem Dienst als Gemeindereferentin sein.
Meine Vision ist: Eine Kirche, in der sich junge Familien zuhause fühlen, weil Kirche für sie ein Ort ist, wo sie mit ihren Fragen, Zweifeln und Hoffnungen ernst genommen werden.  Wo sie Gemeinschaft erfahren in Gottesdiensten die erfrischend sind und in die Tiefe gehen und aus denen sie für ihr Alltagsleben etwas mitnehmen können.
Jesus hat bei all seinen Verkündigungen über die Liebe Gottes immer die Alltagssituation des Menschen ins Visier genommen. Es war ihm wichtig, dass die Menschen seine Botschaft verstehen, deshalb sprach er oft in Bildern und Gleichnissen.
Dass die Botschaft Jesu von der Liebe Gottes zu uns Menschen auch heute noch Kraft- und Hoffnungsquelle für unser Leben ist, diese Vision zusammen mit Ihnen zu verwirklichen, das wäre mein Traum. Manchmal werden Träume wahr!                                                 

Hannah Beate Dorothee Schädel

Telefon: 07423/8758-13
Mobil: 0160/98201632
E-Mail: hannah.schaedel(at)drs.de

Hauptaufgabenfelder:
Taufkatechese
Jugendarbeit
Ministranten
Liturgie

Mein Name ist Hannah Schädel und ich bin seit November 2019 die neue Pastoralassistentin in der SE Oberndorf am Neckar. 
Ich habe bereits einen sehr langen Weg hinter mir, in der Diaspora, d.h. in Mecklenburg-Vorpommern, bin ich ab dem 4. Lebensjahr aufgewachsen und hatte hierbei nicht nur viele Berührungspunkte mit der evangelischen Konfession, sondern auch mit atheistischen Weltanschauungen. Viele nicht-katholische Freunde wurden meine Wegbegleiter im Leben. Danach war ich 1 Jahr in Australien als Backpacker und kam über Umwege nach Tübingen, wo ich Russisch und katholische Theologie auf Lehramt studierte und nach meinem Semester in Moskau, den Magister Theologiae parallel dazu studierte. 
Sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen, gehört für mich grundlegend zur Aufgabe eines jeden Christen dazu. Die Vernunft spielt hierbei aber eine nicht allzu geringe Rolle, auch wenn Gott selbst für uns immer unbegreiflich war, ist und sein wird und daher mit der Vernunft selbst gar nicht erfassbar ist. Allerdings, so der berühmte Kirchenvater Thomas von Aquin, dürfen Glaubemsakte und Glaubensinhalte nicht entgegen der Vernunft stehen.
Diesen Weg des Glaubens geht jeder Mensch auf je individuelle Weise – von Kind an bis ins hohe Alter. Der Prozess des wandelnden Glaubens ist auch für die Kirche nicht nur ein einzelner Aspekt, sondern ist ihr Wesen selbst. Mit den Worten aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird die Kirche als Ecclesia semper reformanda tituliert.

Eine Kirche, die sich immer selbst reformiert.
Eine Kirche, die im stetigen Wandel ist.
Eine Kirche, die pilgert.
Eine Kirche, die nicht stehen bleibt auf ihren Weg zum Reich Gottes.

Der Weg des Glaubens beginnt mit den Vorbildern, die um uns herum leben und uns erziehen. Viele Eltern entscheiden sich schon früh dafür, ihr Kind als Kleinkind taufen zu lassen, um es auf den Weg des Glaubens und der kirchlichen Gemeinschaft zu schicken. In der Taufkatechse möchte ich den jungen Eltern oder den Täuflingen selbst beiseite stehen und einen Weg finden, wie Taufe und Glaube wieder lebendig werden kann. Was bedeutet Taufe überhaupt? Die Abwaschung aller Sünden, das Eintreten in die Kirche, der Zutritt zu den Sakramente? Was bedeutet Taufe für mich und welche Bedeutung wird es später für meine Kinder haben?

Ein weiteres berufliches Feld ist die Jugendarbeit, in der ich Jugendlichen auf ihrem Weg in dieser komplexen (Glaubens-)Welt unterstützen möchte, ihren eigenen Weg zu finden. Ein Weg, der die Zielrichtung zu Gott, zu Jesus hat, der aber gleichzeitig kein vorgelegter ist. Die Individualität, die schon in der Taufe ihren Ausdruck findet, soll auch hier weitergeführt werden.

Neben dem individuellen Glauben gibt es aber auch Gemeinschaft, denn wie Jesus einmal gesagt hat „Wo drei oder zwei in meinem Namen versammelt bin, da bin ich mitten unter ihnen.“ Ministranten tragen einen großen Teil dazu bei, dass Kirche in all ihren liturgischen Ausführungen ihren Weg gehen kann. Es ist wichtig, wenn man unterwegs ist, auch manchmal innezuhalten. Liturgie ist eben diese Zeit, mal aus dem Alltag auszubrechen, seine Zeit Gott zu widmen, ihn zu loben und zu preisen. Rituale sind hierbei ein großer Schlüssel, sich spirituell einzulassen, loszulassen von der immer schneller werdenden Welt, sich fallenzulassen, um nicht immer denken zu müssen.